Die Rotbäckchen-Vertriebs GmbH darf für den gleichnamigen Kindersaft nicht mit den Aussagen „lernstark“ und „mit Eisen zur Unterstützung der Konzentrationsfähigkeit“ werben. Das hat das Oberlandesgericht Koblenz entschieden. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hatte das Unternehmen wegen unlauterer Werbung verklagt. Die Richter schlossen sich der Auffassung des vzbv an, dass die Rotbäckchen-Werbung gegen die Health-Claims-Verordnung der ...
EU-Verordnung zu gesundheitsbezogenen Werbeaussagen („Health Claims“) gescheitert – foodwatch fordert Verbot von Gesundheitswerbung für Lebensmittel Berlin, 09. Dezember 2013. Verbraucher werden beim Lebensmitteleinkauf regelmäßig mit irreführenden Gesundheitsversprechen getäuscht – obwohl sie davor eigentlich seit einem Jahr durch eine EU-Verordnung geschützt sein sollten. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der Verbr...
„Gesundheitsbezogen“ ist eine Angabe, wenn mit ihr erklärt, suggeriert oder mittelbar zum Ausdruck gebracht wird, dass ein Zusammenhang zwischen dem Lebensmittel und der Gesundheit besteht. Voraussetzung für die Zulassung ist eine positive Bewertung des Nachweises der behaupteten Wirkung durch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA). Auf dem Workshop „Fette und Öle“, der kürzlich von der...
Einfach nur Einkaufen? Seit Dezember 2012 dürfen Lebensmittel nur noch mit gesundheitsbezogenen Aussagen beworben werden, wenn diese wissenschaftlich belegt und von der Europäischen Kommission zugelassen sind. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass alle derart beworbenen Produkte für eine gesunde Ernährung auch immer sinnvoll oder gar notwendig sind. In einem Videoclip informieren die Verbraucherzentralen und...
Der rheinland-pfälzische Verbraucherschutzminister Jochen Hartloff begrüßt es, dass sich die EU der gesundheitsbezogenen Werbung angenommen und eine EU-weite Regelung geschaffen hat. „Dies ist ein erster, wichtiger Schritt, die Verbraucherinnen und Verbraucher vor irreführenden Werbeaussagen zu schützen“, betonte der Minister. Im Mai dieses Jahres sei eine Liste gesundheitsbezogener Angaben basierend auf der so genannten Health Claims...
Schwarztee von Lipton soll die Konzentrationsfähigkeit fördern, Kinderschokolade von Ferrero das Wachstum und der Trinkjoghurt von Yakult die Immunabwehr stärken. Doch da die wissenschaftlichen Beweise für Aussagen wie diese fehlen, dürfen die Hersteller sie ab Ende des Jahres 2012 laut Health-Claims-Verordnung nicht mehr verwenden. Die Verbraucherzentrale Hamburg begrüßt die neuen Vorgaben, sieht aber noch viele...
Aachen (fet) – Gutes Aussehen, Gesundheit und Vitalität: Das wünschen sich Verbraucher auch von ihren Nahrungsmitteln. Neben appetitlichen Bildern locken viele Verpackungen mit Hinweisen auf den gesundheitlichen Wert des Produktes. Doch oftmals verbirgt sich dahinter nur eine raffinierte Werbestrategie. Haben Sie auf einem Apfel schon einmal ein Etikett mit der Aufschrift „Fördert Ihre Gesundheit“ gesehen?...
(aid) – „Gut für Herz und Kreislauf“, „stärkt die Abwehrkräfte“ oder „fördert die Gesundheit ihrer Kinder“ – künftig dürfen Lebensmittel nur noch mit gesundheitsbezogenen Angaben beworben werden, wenn diese Wirkung wissenschaftlich erwiesen ist. Die Europäische Kommission hat nach langjähriger Prüfung eine Liste mit 222 zulässigen „Health Claims“ veröffentlicht, die in der gesamten Europ...
Lebensmittel mit einer Extraportion Gesundheit werden uns auf vielen Verpackungen versprochen. Doch diese Produkte mit Health Claim bringen nichts, sondern können sogar schaden. Darauf zeigt eine Untersuchung des ÖKO-TEST-Magazins hin, das die Herstelleraussagen genauer unter die Lupe genommen hat. Die Anreicherung von Lebensmitteln ist nicht nur überflüssig, sondern teilweise sogar problematisch. Ein mögliches Risiko sind...










