Immer häufiger tauchen im Internet sogenannte Fake-Klinikwebseiten auf, die auf den ersten Blick wie offizielle medizinische Einrichtungen oder Gesundheitsportale wirken. Tatsächlich handelt es sich jedoch oft um professionell gestaltete Werbeseiten, über die Nahrungsergänzungsmittel, Abnehmprodukte oder andere Gesundheitsartikel verkauft werden. Im Mittelpunkt stehen fast immer sogenannte „Wundermittel“ für verschiedene Beschwerden. Hier sollten...
Verbrauchertäuschung bei Online-Werbung für Nahrungsergänzungsmittel – foodwatch-Recherche zeigt massives Behördenversagen 98 Prozent der Gesundheitswerbung in sozialen Medien für Nahrungsergänzungsmittel ist irreführend. Influencer:innen machen zum Teil haarsträubende Gesundheitsversprechen, etwa, dass bestimmte Produkte Krebs oder Depressionen heilen. foodwatch-Abfrage zeigt: Die zuständigen Behörden kontrollieren die Werbung auf Instagram &...
Neuer Report: Influencer:innen bewerben Nahrungsergänzungsmittel mit illegalen Gesundheitsversprechen – foodwatch fordert bessere Überwachung des Online-Markts In den sozialen Medien ist irreführende Gesundheitswerbung für Nahrungsergänzungsmittel allgegenwärtig – das belegt ein neuer foodwatch-Report. Die Verbraucherorganisation hat Instagram-Posts von 95 Gesundheits- und Fitnessinfluencer:innen unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: In allen Fä...
Die Fitness-Marke More Nutrition darf in den sozialen Medien nicht mehr mit bestimmten Gesundheitsversprechen werben. Das Unternehmen verstoße gegen die europäische Health-Claims-Verordnung, wenn es behaupte, seine Produkte hälfen beim Abnehmen oder unterstützten Frauen beim Schwanger werden, entschied das Landgericht Itzehoe in Schleswig-Holstein. Geklagt hatte die Verbraucherorganisation foodwatch. Sie kritisierte die Werbeversprechen von More ...
foodwatch-Statement zur Resolution im EU-Parlament über Gesundheitswerbung auf Lebensmitteln Berlin, 12. April 2016. Zu der heutigen Resolution des Europäischen Parlaments, sogenannte Nährwertprofile aus der EU-Verordnung zu Gesundheitswerbung auf Lebensmitteln („Health Claims-Verordnung“) zu streichen, erklärt Oliver Huizinga, Experte für Lebensmittelmarketing bei der Verbraucherorganisation foodwatch: „Das Europäische Parlame...
Umfassende Studie von foodwatch enthüllt Verbrauchertäuschung bei Vitaminwerbung – 90 Prozent der mit Vitaminen beworbenen Produkte entsprechen nicht den Standards der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für ausgewogene Lebensmittel – foodwatch fordert Gesundheitswerbung ausschließlich für ausgewogene Lebensmittel Lebensmittelhersteller führen Verbraucher im Supermarkt mit Gesundheitswerbung systematisch in die Irre: 90 Prozent der mit ...
Verbraucherzentralen kritisieren Schönfärberei der Hersteller Auf verpackten Lebensmitteln wird oft mit Aussagen zu Gesundheit und Wohlbefinden geworben. Für solche gesundheitsbezogenen Angaben – auch Health Claims – genannt, gelten strenge Vorgaben. In einem Marktcheck haben die Verbraucherzentralen Lebensmittel mit Gesundheitsversprechen auf dem Etikett geprüft: Knapp die Hälfte (43 Prozent) der 46 begutachteten Produkte wirbt mit...
Der Babynahrungshersteller Hipp darf nach einem Urteil des Bundesgerichtshofes nicht mehr mit dem Slogan „Praebiotik + Probiotik – Mit natürlichen Milchsäurekulturen zur Unterstützung einer gesunden Darmflora“ auf seinen Milchpulver-Packungen werben. Der Bundesgerichtshof hat (Aktenzeichen: I ZR 178/12) entschieden, dass die Verwendung der Begriffe „Praebiotik“ und „Probiotik“ in Zusammenhang mit einer po...
Gemäß der EU- Health-Claims- Verordnung ist seit Jahresbeginn eine gesundheitsbezogene Werbeaussage zu Fruchtzucker (Fructose) erlaubt. „Der Verzehr von Lebensmitteln, die Fructose enthalten, führt zu einem geringeren Glucoseanstieg im Blut im Vergleich zu Lebensmitteln, die Saccharose oder Glucose enthalten“, so darf es heißen. Die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein verurteilt dies aufs Schärfste. Diese Aussage richtet laut Auff...
(aid) – Im Jahr 2014 gibt es einige Änderungen im Bereich Lebensmittel und Ernährung. So wird zum Jahresbeginn das blauweiße Logo des „Regionalfensters“ eingeführt. Mit diesem Zeichen können Hersteller freiwillig informieren, woher die Zutaten stammen, wo das Produkt verarbeitet und verpackt wurde. Bereits im Frühjahr sollen mehrere hundert zertifizierte Produkte im Handel erhältlich sein. Das...













