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DNS-Werbeblocker: Werbung auf allen Geräten im Heimnetz blockieren

Die gute Nachricht, lästige Werbung und Popups lassen sich im Heimnetz der FRITZ!Box über DNS-Filterung weitestgehend blockieren. Ich habe es mit AdGuard DNS versucht und habe weitaus bessere Ergebnisse als mit dem installierten Werbeblocker erzielt. Der Vorteil, fast nur noch „saubere“ Seiten und weitaus schnellere Ladezeiten. Das Beste aber, es werden alle im Heimnetz angemeldeten Geräte gleichzeitig frei von Werbemüll und Trackern gehalten.

Werbung und Popups lassen sich im Heimnetz der FRITZ!Box über DNS-Filterung weitestgehend blockieren

Externer DNS-Werbefilter 

Am einfachsten geht das mit DNS-Diensten wie AdGuard DNS. Dabei werden bekannte Werbe- und Tracking-Domains bereits bei der DNS-Auflösung blockiert. Das heißt noch vor der Auslieferung der WQerbung. Das wirkt dann im gesamten Heimnetz Smartphone / PC / Smart-TV 

In der FRITZ!Box kann ganz einfach ein DNS-Server verwendet werden, der Werbung und Tracker filtert. Die FRITZ!Box unterstützt grundsätzlich die Verwendung frei wählbarer DNS-Server. Um alternative DNS-Server auf Ihrer FRITZ!Box 7520 einzurichten, tragen Sie die IP-Adressen des gewünschten Anbieters direkt in den Internet-Zugangsdaten ein. Dadurch wird der gesamte Internetverkehr Ihres Heimnetzes automatisch über diesen sicheren oder werbefreien Anbieter umgeleitet.

Dadurch kann Werbung auf allen Geräten im Heimnetz reduziert werden, ohne auf jedem Gerät einen separaten Adblocker installieren zu müssen.

Beispielhafte Anleitung zur Einrichtung auf der FRITZ!Box 7520

  • Öffnen Sie Ihren Browser und rufen Sie die Benutzeroberfläche über fritz.box auf.
  • Klicken Sie im linken Menü auf Internet und anschließend auf Zugangsdaten.
  • Wechseln Sie oben auf den Reiter DNS-Server.
  • Aktivieren Sie die Option Andere DNSv4-Server verwenden (und bei Bedarf auch Andere DNSv6-Server verwenden).
  • Tragen Sie die IP-Adressen Ihres bevorzugten Anbieters (siehe Liste unten) in die Felder für den Bevorzugten und Alternativen DNS-Server ein.
  • Klicken Sie auf Übernehmen, um die Einstellungen zu speichern.

Vorher bitte ein Backup der FritzBox abspeichern oder zumindest ein Foto der DNS Grundeinstellung machen

Beispielhafte Anleitung zur Einrichtung auf der FRITZ!Box 7520

DNS-Anbieter nach Einsatzzweck

Wählen Sie je nach Ihrem primären Ziel (Privatsphäre, Jugendschutz oder Werbeblockierung) einen der folgenden etablierten Anbieter:

1. Quad9 (Fokus: Sicherheit & Malware-Schutz)
Blockiert automatisch bösartige Domains, Phishing-Seiten und Schadsoftware, ohne Nutzerprofile zu erstellen.

  • DNSv4: 9.9.9.9 und 149.112.112.112
  • DNSv6: 2620:fe::fe und 2620:fe::9

Mehr Details finden Sie direkt bei Quad9.

2.Cloudflare (Fokus: Geschwindigkeit & Privatsphäre)
Gilt als einer der schnellsten DNS-Dienste weltweit und löscht alle Protokolle (Logs) nach spätestens 24 Stunden.

  • DNSv4: 1.1.1.1 und 1.0.0.1
  • DNSv6: 2606:4700:4700::1111 und 2606:4700:4700::1001

Mehr Details finden Sie direkt bei Cloudflare 1.1.1.1.

3. AdGuard DNS (Fokus: Werbe- und Trackingschutz)
Filtert bereits auf DNS-Ebene Werbung, Tracker und Analyse-Skripte heraus, bevor diese Ihr Gerät erreichen (Standard-Server).

  • DNSv4: 94.140.14.14 und 94.140.15.15
  • DNSv6: 2a10:50c0::ad1:ff und 2a10:50c0::ad2:ff

Mehr Details finden Sie direkt bei AdGuard DNS.

4. CleanBrowsing (Fokus: Strenger Jugendschutz)
Filtert in der „Family Filter“-Variante pornografische Inhalte, erzwungene SafeSearch-Suchen bei Google/YouTube und bekannte Schadseiten.

  • DNSv4: 185.228.168.168 und 185.228.169.168
  • DNSv6: 2a0d:5600:33:3:: und 2a0d:5600:33:4::

Mehr Details finden Sie direkt bei CleanBrowsing.

Allerdings ist bei aktuellen FRITZ!OS-Versionen entscheidend, welches FRITZ!Box-Modell und welche FRITZ!OS-Version im Einsatz ist. Die genaue Einstellung kann deshalb unterschiedlich aussehen.

Wichtig: Ein DNS-Werbeblocker kann nicht jede Werbung entfernen. Werbung, die vom gleichen Server bzw. der gleichen Domain wie der eigentliche Inhalt kommt, lässt sich damit teilweise nicht unterscheiden. Auch YouTube-Werbung lässt sich auf diese Weise nicht zuverlässig vollständig blockieren.

 

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