Rapsöl gehört zu den beliebtesten Speiseölen in Deutschland. Es eignet sich sowohl zum Braten und Backen als auch für Salate und kalte Speisen. Durch seinen milden Geschmack lässt es sich vielseitig einsetzen. Rapsöl enthält einen vergleichsweise hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren. Besonders das Verhältnis von einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren macht Rapsöl aus ernährungsphysiologischer Sicht interessant. Zudem enthält es Vitamin E.
Für die Küche empfiehlt sich vor allem raffiniertes und kaltgepresstes Rapsöl. Raffiniertes Rapsöl ist geschmacksneutraler und eignet sich gut zum Erhitzen. Kaltgepresstes Rapsöl besitzt dagegen ein intensiveres Aroma und wird häufig für Salate oder kalte Speisen verwendet.
Beim Kauf lohnt sich ein Blick auf die Bezeichnung und Herkunft. Rapsöl sollte dunkel und gut verschlossen gelagert werden, damit es möglichst lange frisch bleibt. Die Stiftung Warentest hat jetzt 24 beliebte Rapsöle getestet und die meisten Produkte überzeugen auf ganzer Linie – egal ob raffiniert oder kalt gepresst.
Entwarnung gegen Social-Media-Mythen
In den sozialen Netzwerken kursieren immer wieder Behauptungen von Influencern, Rapsöl sei krebserregend oder fördere Entzündungen. Die Stiftung Warentest macht in ihrer aktuellen Untersuchung (Ausgabe 10/2026) Schluss mit den Falschinformationen: Von 24 getesteten Rapsölen überzeugt der Großteil auf ganzer Linie – sowohl gesundheitlich als auch kulinarisch.
24 Produkte im Labor: Von Discount bis Premium
Die Testerinnen und Tester nahmen 24 vielverkaufte Rapsöle genauer unter die Lupe. Das Testfeld umfasste:
- 11 raffinierte Rapsöle (ideal für hohe Temperaturen)
- 11 kalt gepresste Rapsöle (ideal für die kalte Küche)
- 2 Varianten mit Buttergeschmack
Die Preisspanne lag zwischen 1,59 Euro und 11,04 Euro pro Liter. Das erfreuliche Fazit: Gute Qualität ist keine Frage des Geldbeutels – auch günstige Budget-Öle aus dem Supermarkt schneiden gut ab.
Wissenschaftlich widerlegt: Warum Rapsöl extrem gesund ist
„Rapsöl ist ein echtes Multitalent in der Küche und für die Gesundheit“, betont Dr. Jochen Wettach, Lebensmittel-Experte der Stiftung Warentest. Alle Produkte im Test punkten mit einem hervorragenden Fettsäureprofil:
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Reich an Omega-3-Fettsäuren: Wichtig für das Herz-Kreislauf-System und das Gehirn.
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Hoher Vitamin-E-Gehalt: Wirkt als Antioxidans im Körper.
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Keine Gefahr durch Erucasäure: Das früher kritische Toxin wurde bereits in den 1970er Jahren erfolgreich aus den Nutzpflanzen herausgezüchtet. Die Werte liegen heute weit unter den gesetzlichen Grenzwerten.
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Hervorragend für Baby-Beikost: Nach den strengen Richtlinien des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) eignen sich 17 der 24 Öle uneingeschränkt für Säuglingsnahrung.
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Keine Schadstoffe: Bei der Raffination entstehende Schadstoffe waren in keinem Produkt in nennenswerten Mengen nachweisbar.
Sensorik-Check: Welches Öl passt zu welchem Gericht?
| Öl-Typ | Geschmacksprofil | Optimaler Einsatzbereich |
| Raffiniert | Geschmacklich neutral, hitzebeständig | Frittieren, scharfes Anbraten, Backen |
| Kalt gepresst | Saatig, leicht nussig, naturbelassen | Salate, Dünsten, feine Dressings |
| Mit Buttergeschmack | Butteraroma (Ein Produkt fiel wegen Mängeln bei der Deklaration durch) | Verfeinern von Gemüse, Braten |
Die ausführlichen Testergebnisse sowie alle Einzelsieger stehen in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift Stiftung Warentest und online unter test.de/rapsoel bereit.
Quelle: Stiftung Warentest
Artikel mit Hilfe von KI erstellt

















