Der Kürbis gehört zum Herbst wie bunte Blätter und kühle Tage. Es gibt zahlreiche Sorten, die sich sowohl für herzhafte Gerichte als auch für Desserts eignen. Besonders beliebt sind Hokkaido, Butternut und Muskatkürbis. Kürbis enthält unter anderem Beta-Carotin, das im Körper zu Vitamin A umgewandelt werden kann. Außerdem liefert er Ballaststoffe und ist vergleichsweise kalorienarm. In der Küche lässt er sich vielseitig verwenden – etwa für Suppen, Ofengerichte, Pürees oder als Beilage.
Auch die Kürbiskerne können genutzt werden. Sie eignen sich zum Knabbern oder als Topping für Salate und Suppen. Beim Einkauf sollte der Kürbis fest sein und keine weichen oder beschädigten Stellen aufweisen.
Kürbisse sind lecker und haben wertvolle Inhaltsstoffe. Die Erntezeit ist eine gute Gelegenheit, sich mit einer Kürbissuppe oder Kürbisgemüse einen gesunden Genuss zuzubereiten.
(dgk) Der Kürbis zählt zu den Beerenfrüchten und ist eine Mischform aus Obst und Gemüse. Er entwickelt sich aus den bestäubten Blüten einer Pflanze wie Obst, aber ist – wie Gemüse – nur einjährig. Ursprünglich kommt er aus Mittel- und Südamerika. Seit rund 500 Jahren ist er auch in Europa heimisch.
Speisekürbisse kann man auch roh essen, aber viele Sorten schmecken gegart besser. Von den vielen hundert Sorten ist der durch das Beta-Karotin orangefarbene Hokkaido besonders beliebt. Nicht zuletzt wegen der einfachen Zubereitung, weil sich hier die Schale mitessen lässt, sie wird beim Kochen weich. Auch speichert der Hokkaido-Kürbis wertvolle Folsäure, Magnesium und Vitamin C.
Übrigens enthalten alle orangefarbenen Kürbisse viel Beta-Karotin, das unser Körper in Vitamin A umwandeln kann. Sämtliche Kürbisse sind kalorienarm und enthalten die Vitamine B1, B2 und B4, ebenso Mineralstoffe wie Magnesium, Kalzium, Eisen und Kalium.
Kürbiskerne Bildquelle: DGK Nicht so kalorienarm, aber lecker und gesund, sind die Kerne (Samen) der Kürbisse. 100 g Kürbiskerne enthalten etwa 560 Kilokalorien, aber auch 35 g Protein, nur 2,7 g Kohlenhydrate und 46 g Fett (vor allem einfach und mehrfach gesättigte Fettsäuren).
Kürbiskerne eignen sich als gesunder Snack, insbesondere für Menschen mit Typ-2Diabetes. Denn ihr glykämischer Index ist sehr niedrig, und davon profitiert der Blutzuckerspiegel. Aus den gerösteten Kernen wird Kürbiskernöl gewonnen, mit wertvollen antioxidativen und entzündungshemmenden Inhaltsstoffen wie unter anderem die ungesättigte Fettsäure Linol und Vitamin E.
Gut zu wissen Ganze Kürbisse halten in einem kühlen, trockenen Raum mehrere Wochen bis Monate. Kürbishälften oder -stücke bleiben, luftdicht verpackt, im Gemüsefach des Kühlschranks einige Tage frisch. Eingefroren halten sich Kürbisstücke (roh oder gegart) über viele Monate. Kürbis aus deutscher Ernte gibt es von August bis Oktober, etwa ein Drittel davon sind Bio-Kürbisse.
Inhalts-Quellen:
https://www.geo.de/wissen/gesundheit/superfood-kuerbis-der-nahrhafte-herbstklassiker-30173748.html
https://www.bzfe.de/kueche-und-alltag/kochen/how-to-obst-und-gemuese/how-to-kuerbis
https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Kuerbiskerne-und-Kuerbiskernoel-Gesund-und-naehrstoffreich,kuerbiskern100.html
Quelle: DEUTSCHES GRÜNES KREUZ e. V.

















