Der große Kinderrechte-Check der Kindernothilfe zur Bundestagswahl 2021

Im Vorfeld zur Bundestagswahl 2021 hat die Kindernothilfe die Wahlprogramme der Parteien gecheckt und auf ihre Kinderrechte-Tauglichkeit geprüft. „Im Coronajahr haben wir gerade erst erlebt, dass Kinder und ihre Rechte bei vielen Entscheidungen hintenanstanden. Die Politik hat dringenden Nachholbedarf, wenn sie die Weichen für eine zukunftsfähige Gesellschaft stellen will“, so Carsten Montag, Vorstand der Kindernothilfe.

Bild: Kindernothilfe / Sigi Reiss

Wie zukunftsorientiert ist die deutsche Politik?

Für den Kinderrechte-Check hat die Kindernothilfe die Wahlprogramme von fünf Parteien (CDU/CSU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, Linke, FDP) anhand von 10 Kriterien untersucht. Dabei geht es um den Schutz vor Gewalt, Digitalisierung, die Gesundheitsversorgung von Kindern und Jugendlichen, Inklusion, Diskriminierung, Kinderarmut in Deutschland, Flucht und Migration, Teilhabe, Klimaschutz und Bildung. „Als internationale Kinderrechtsorganisation wollen wir mit dieser Aktion auf die Bedürfnisse der Kinder bei uns in Deutschland und weltweit aufmerksam machen und gleichzeitig aufzeigen, wie wichtig es ist, dass sich die Parteien damit auseinandersetzen. Die Politik kann mehr dazu beitragen, dass junge Menschen geschützt und gefördert werden und sich beteiligen können“, so Montag weiter.

Bis zur Bundestagswahl Ende September läuft der Kinderrechte-Check immer mittwochs in den Sozialen Medien der Kindernothilfe.

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Den Kinderrechte-Check als PDF-Datei zum Herunterladen gibt es hier.

Als eine der größten christlichen Kinderrechtsorganisationen in Europa unterstützt die Kindernothilfe seit mehr als 60 Jahren benachteiligte Mädchen und Jungen auf ihrem Weg in ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben. Sie fördert 566 Projekte und leistet humanitäre Hilfe. Zurzeit schützt, stärkt und fördert die Kindernothilfe 1,9 Millionen Kinder und ihre Familien und Gemeinschaften in insgesamt 33 Ländern der Erde, um ihre Lebensbedingungen nachhaltig zu verbessern.

Quelle: https://www.kindernothilfe.de

 

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