CleanKids-Magazin
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02.11.2013   |   Verbraucherinformationen

Schadstoffe: Britax Römer bietet kostenlosen Austausch der Schulterpolster des MAX-FIX


Positiv: Britax Römer reagiert auf Testresultat und tauscht die betroffenen Teile kostenlos aus

Im Rahmen des aktuellen Kindersitztests von Stiftung Warentest und dem deutschen Automobilclub ADAC wurden 16 verschiedene Auto-Kindersitze getestet. Bei dem rückwärts gerichteten (Reboarder) Römer Max-Fix (Klasse 0+/I, führte eine hohe Schadstoffbelastung in den Schulterpolstern des Max-Fix zum Gesamturteil „mangelhaft“, trotz guter Ergebnisse bei Sicherheit & Handhabung/ Ergonomie.

maxfix

Bemängelt wurden hohe Werte sogenannter PAK (Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe). Diese werden über die Haut und die Schleimhäute aufgenommen. Britax Römer  wird nun nach eigener Aussage sicherstellen, dass auch die von Stiftung Warentest gefundenen PAK-Substanzen ab sofort bei allen Tests berücksichtig werden.

Kostenloser Austausch

Aufgrund dessen wurden von Britax Römer nun neue Schulterpolster entwickelt, die komplett schadstofffrei sind und die gefährliche Substanz nicht mehr enthalten. Diese neuen Schulterpolster werden nach Unternehmensangaben voraussichtlich bis zum 8. November 2013 verfügbar sein. Britax wird diese Schulterpolster dann bei allen MAX-FIX Produkten im Handel und Lagerhaltung austauschen.

Für Verbraucher die bereits einen MAX-FIX gekauft haben, bietet Britax Römer zwei Alternativen für den Bezug der kostenlosen Ersatz-Schulterpolster an:

Entweder über den jeweiligen Händler, bei dem das Produkt gekauft wurde, oder über den Britax Römer Kundenservice.

VerbraucherfreundlichDer Kundenservice kann bereits jetzt Kundenservice kontaktiert und ein Austausch in Auftrag gegeben werden -sobald die Schulterpolster verfügbar sind, werden diese dann versendet

Britax Römer Kundenservice in Deutschland: 
Telefon: +49 (0) 731-93 45-199 
(erreichbar von Mo – Do von 08:00 – 18:00 Uhr sowie Fr. von 08:00 – 12:30 Uhr)
E-Mail: service.de@britax.com

Hintergrund PAK

Es gibt Richtwerte für die maximale PAK-Konzentration in Verbraucherprodukten, aber keinen gesetzlichen Grenzwert. Der TÜV-Rheinland beklagt, dass sich daher viele Hersteller nicht an die Richtwerte halten. In einer Untersuchungsreihe im März 2009 fand der TÜV alarmierend hohe PAK-Werte in Gummiprodukten wie Hammerstielen, Fahrradhupen, Badesandalen und Armbanduhren. Dabei wird das PAK über den langen Hautkontakt aufgenommen

Einige PAK sind beim Menschen eindeutig krebserzeugend (z. B. Lungen-, Kehlkopf-, Hautkrebs sowie Magen- und Darmkrebs bzw. Blasenkrebs). Die Möglichkeit der Fruchtschädigung oder Beeinträchtigung der Fortpflanzungsfähigkeit besteht. Bei Kindern ist die Schadstoff-Aufnahme besonders hoch.

PAK entfetten die Haut, führen zu Hautentzündungen und können Hornhautschädigungen hervorrufen sowie die Atemwege, Augen und den Verdauungstrakt reizen.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung (de)). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

 

Bild: Pixabay – Lizenz: Public Domain

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