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Tiefkühlgemüse: Buttergemüse im ÖKO-TEST – Fast alle überzeugen

Ein großer Vorteil ist die lange Haltbarkeit: Tiefkühlgemüse kann über Monate gelagert werden, ohne zu verderben. Zudem ist es bereits gewaschen, geschnitten und sofort einsatzbereit – ideal für eine schnelle und unkomplizierte Küche. Auch Lebensmittelverschwendung lässt sich reduzieren, da nur die benötigte Menge entnommen wird. Tiefkühlgemüse (auch TK Gemüse oder gefrorenes Gemüse) wird direkt nach der Ernte verarbeitet und durch sogenanntes Schockfrosten haltbar gemacht. Dabei werden die Lebensmittel in kürzester Zeit auf sehr niedrige Temperaturen heruntergekühlt. Das Ziel: Vitamine, Mineralstoffe und Geschmack möglichst vollständig zu bewahren.

Geschmacklich kann Tiefkühlgemüse durchaus überzeugen, besonders wenn es schonend zubereitet wird, etwa durch Dünsten statt langes Kochen. Kritisch zu beachten ist jedoch, dass einige Produkte Zusatzstoffe oder Salz enthalten können – ein Blick auf die Zutatenliste lohnt sich also.

Tiefkühlgemüse: Gesund, praktisch und oft besser als sein Ruf
Tiefkühlgemüse: Gesund, praktisch und oft besser als sein Ruf

TK-Buttergemüse: Die meisten glänzen im ÖKO-TEST

Tiefkühlgemüse ist schnell zur Hand und eine gute Möglichkeit, auf seine tägliche Portion Gemüse zu kommen. Im Test vergibt ÖKO-TEST an fast alle Tiefkühl-Buttergemüse die Bestnote. Das Greenland Buttergemüse von Penny fällt allerdings wegen eines PFAS-Pestizids auf.      

ÖKO-TEST hat 18-mal tiefgefrorenes Buttergemüse getestet. Fast alle Produkte im Test überzeugen. Nur die Gemüsemischung von Penny erhält mit „befriedigend“ die schlechteste Note im Test.

Das von ÖKO-TEST beauftragte Labor hat im Greenland Buttergemüse von Penny zwei Pestizidspuren nachgewiesen, darunter auch ein Flonicamid-Metabolit. ÖKO-TEST kritisiert den Einsatz des Insektizids Flonicamid, weil es zu jenen Wirkstoffen gehört, die sich in der Umwelt zu Trifluoressigsäure (TFA) abbauen können: TFA ist eine extrem persistente Verbindung aus der Gruppe der per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS). PFAS, sogenannte Ewigkeitschemikalien, reichern sich in Menschen, Tieren und Umwelt an und bauen sich kaum wieder ab. Unter anderem verschmutzen sie Böden, Wasserressourcen und die Nahrungsketten.

Die meisten Tiefkühl-Buttergemüse im Test sind frei von Pestiziden und laut ÖKO-TEST empfehlenswert. „Sehr gute“ Gemüsemischungen gibt es schon ab 1,09 Euro pro 300 Gramm.

Anzeige: Weitere Informationen zum Test finden Sie ab sofort online unter: oekotest.de/601005

Quelle: ÖKO-TEST

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