Die Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus) breitet sich zunehmend auch in Deutschland aus. Ursprünglich stammt sie aus Südostasien, inzwischen wird sie jedoch regelmäßig in mehreren Regionen Deutschlands nachgewiesen.
Die auffällig schwarz-weiß gestreifte Stechmücke ist nicht nur lästig, sondern kann unter bestimmten Voraussetzungen auch Krankheitserreger wie Dengue-, Chikungunya– oder Zika-Viren übertragen. In Deutschland ist das Risiko einer Ansteckung derzeit zwar gering, Experten beobachten die Ausbreitung jedoch aufmerksam.
Die Tigermücke legt ihre Eier bevorzugt in kleinen Wasseransammlungen ab – etwa in Blumentopf-Untersetzern, Gießkannen, Regentonnen oder Vogeltränken. Deshalb können Verbraucher viel dazu beitragen, ihre Vermehrung einzudämmen.
Wussten Sie schon, wie sich die Asiatische Tigermücke stoppen lässt?
Ursprünglich aus dem asiatisch-pazifischen Raum stammend, verbreitet sich die Asiatische Tigermücke inzwischen auch in Deutschland. Ein unangenehmer Zuwanderer, denn die schwarz-weiß gemusterte Mücke kann verschiedene Viruserkrankungen übertragen und gilt als aggressiv und stechfreudig – und zwar tagsüber. Die Weibchen benötigen Blut für die Eibildung. „Die wärmeliebenden Insekten fühlen sich insbesondere in städtischen Räumen wohl. Hier können alle, die einen Garten oder Balkon haben, dazu beitragen, dass die Verbreitung der invasiven Art gestoppt wird. Zugleich schützt man sich mit den einfachen Maßnahmen selbst vor den fliegenden Plagegeistern“, erklärt Kerstin Effers, Referentin für Umwelt und Gesundheitsschutz der Verbraucherzentrale NRW.
Übrigens: Wer Tigermücken sichtet und fängt, kann diese an das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung e.V. senden und zum Mückenatlas, der die Verbreitung in Deutschland zeigt, beitragen: https://mueckenatlas.com/
mueckenjaeger-werden/
Tigermücken legen ihre Eier am Rand von Gefäßen oder kleinen Gewässern ab. Steigt der Wasserpegel, entwickeln sich die Larven, aus denen Mücken schlüpfen. „Die oberste Regel lautet daher: kein stehendes Wasser im Garten, auf dem Balkon, der Terrasse oder in Dachrinnen“, so Effers. Gießkannen, Eimer oder Topfuntersetzer sollten regelmäßig ausgeleert und gesäubert,
Regentonnen mit Deckeln oder engmaschigen Netzen abgedeckt werden. Vogel-, Igel- oder Insektentränken leert man bei warmem Wetter auch zum Schutz dieser Tiere vor Krankheiten am besten täglich und spült sie mit heißem Wasser oder bürstet sie gründlich aus.
Sandspielzeug, Schubkarren und ähnliche Gegenstände regensicher unterstellen oder umdrehen.
Die Eier der Tigermücke sind nicht nur relativ trockenheits-, sondern auch frostresistent und überstehen milde Winter. Um das zu verhindern, sollten Gefäße aller Art im Herbst ausgeleert und gründlich ausgebürstet werden. Übrigens: Wo sich Vögel, Fledermäuse, Libellen und Amphibien wohlfühlen, haben Mücken schlechte Chancen.
Weiterführende Informationen:
- Tipps zur ökologischen Schädlingsbekämpfung im Garten:
https://www.verbraucherzentrale.nrw/node/ 13697 - Wer Tigermücken sichtet und fängt, kann diese an das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung e.V. senden und zum Mückenatlas, der die Verbreitung in Deutschland zeigt, beitragen: https://mueckenatlas.com/
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Quelle: Verbraucherzentrale NRW
















