Mundhygiene für die Kleinsten: So wird Zähneputzen zum Kinderspiel

Eine optimale Mundhygiene ist die beste Basis für gesunde Zähne, die ein ganzes Leben lang halten. Schon für Kleinkinder sollte das Zähneputzen daher ab dem ersten Milchzahn zu einer täglichen Routine werden. Spätestens wenn sich die ersten Zähnchen durch den Kieferknochen schieben, fragen sich aber viele Eltern, wie sie ihren Nachwuchs stressfrei an das tägliche Zähneputzen gewöhnen können. Schließlich soll die Mundhygiene ja nicht zum Dauerstress werden, weil der Nachwuchs sich hartnäckig weigert, den Mund zu öffnen. Scharf schmeckende Zahncremes sind für den Anfang keine gute Wahl. Doch ÖKO-Test fand heraus: Bei den bunten Kinder-Zahncremes schneiden nicht alle süß schmeckenden Varianten auch im Gesundheitstest gut ab. Neben der Wahl der Zahnpasta, ist auch die Frage nach einer sanften Herangehensweise wichtig.

Mit den ersten Milchzähnen beginnt die tägliche Zahnpflege.

Abbildung 1: Mit den ersten Milchzähnen beginnt die tägliche Zahnpflege.

Weiche Bürsten oder ein Wattestäbchen für die Gewöhnungsphase

Für die Zahnpflege der ersten Milchzähne ist eine weiche Bürste optimal. Alternativ kann auch ein Wattestäbchen mit einer geringen Menge Zahnpasta dabei helfen, die Zähnchen stressfrei zu reinigen. Wichtig ist eine ruhige Herangehensweise, denn so kann eine positive Verknüpfung aufgebaut werden, die auch später für Spaß an der Mundhygiene sorgt. Da Kinder gerne ihre Eltern nachahmen, sollten sie zusehen dürfen, wenn Mama und Papa sich gut gelaunt die Zähne putzen. So lernt der Nachwuchs am schnellsten, dass diese Routine zum täglichen Leben gehört. Eine weiche Babyzahnbürste als Spielzeug ist nur unter Aufsicht zu empfehlen, denn die motorischen Fähigkeiten von Kleinkindern sind noch nicht ausreichend ausgeprägt und die Verletzungsgefahr ist zu hoch. Alternativ zum Wattestäbchen gibt es im Handel für die Eltern spezielle Fingerzahnbürsten, mit denen sie den Mundraum ihres Kindes nicht verletzen können.

Zur Zahnpflege gehört mehr als nur Zähneputzen

Die Trinkfläschchen mit dem Gummisauger sind wahre Karies-Keimzellen, denn die zuckerhaltigen Getränke darin werden gerne über den ganzen Tag verteilt getrunken. Viele Kleinkinder geben ihre Nuckelflasche nur ungern freiwillig aus der Hand. Doch das ständige Nuckeln führt unweigerlich zu Karies. Auf www.novacura-zahnaerzte.de sind wertvolle Informationen und praktische Tipps zur richtigen Mundhygiene für Kinder zusammengetragen.

Praktische Tipps zur Zahnpflege bei Babys und Kleinkindern

Milchzähne sollen zweimal täglich geputzt werden und pro Zahn rechnet man mit 10 Sekunden. Für die ersten Zähnchen reicht bereits eine geringe Menge an Zahnpasta. Vor allem bei den ersten Versuchen geht es noch weniger um die Mundhygiene an sich, sondern mehr um das Erreichen einer täglichen Routine. Bei den meisten Kindern sind mehrere Versuche über einige Tage hinweg notwendig, ehe sie mit dem Vorgang vertraut sind. Gegenseitiges Zähneputzen zum Spaß fördert die spielerische Herangehensweise und sorgt für eine entspannte Stimmung. Der erste Besuch beim Zahnarzt sollte zur Eingewöhnung möglichst früh mit etwa sechs Lebensmonaten erfolgen. Dazu gibt es inzwischen auch ein extra U-Heft für Kinder auf dem alle wichtigen Infos dazu zusammengefasst wurden.

Tipps zum stressfreien Zähneputzen bei Kleinkindern

Fremde Finger oder eine Bürste im Mund erzeugen oft ein gewisses Unbehagen bei Kindern. Eine ruhige und fröhliche Herangehensweise verhindert, dass aus diesem Unbehagen ein tägliches Drama wird, wenn die Zähnchen geputzt werden sollen. Es gibt verschiedene Zahnlieder, die gute Laune verbreiten. Mit ein wenig Geschick lässt sich auch ein Zahnreim dichten, den das Kind bald an der Tonlage erkennt. Handpuppen, die die Zahnbürste halten, sind ebenfalls eine gute Hilfe und wenn Mama oder Papa lustige Grimassen schneiden und der Nachwuchs dabei lacht, wird das Zähneputzen schnell zum Kinderspiel.

Bild: pixabay.com © Mojpe(CC0 Public Domain)

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