Mindestens 800 chemische Substanzen aus dem Alltag gehören zu den sogenannten Endokrinen Disruptoren. Sie greifen in das Hormonsystem ein und können schwere Stoffwechselstörungen verursachen. Meist befinden sich diese Stoffe in Kunststoffverpackungen, Kosmetika, Pestiziden, elektronischen Geräten oder auch in der Nahrung, besonders in Fertignahrung. Führende Wissenschaftler haben nun in einer an die Europäische Union gerichteten...
Ohne die richtige Würze schmeckt oft das beste Essen nicht. Und gegen ein bisschen Salz und Pfeffer ist ja auch nichts einzuwenden. Auf mit „hormonell wirksamen Pestiziden“ gewürzte Lebensmittel würden die meisten aber gerne verzichten. Das wird jedoch immer schwieriger, denn diese Pestizide sind heute weit verbreitet. Die Umweltschutzorganisation Global 2000 hat eine Broschüre veröffentlicht,...
(aid) – Der Frühling führt so manches Paar zusammen. Wenn die Hormone verrücktspielen, wirkt sich dieser Ausnahmezustand des Verliebtseins auch auf das Geschmacksempfinden aus. Das haben Wissenschaftler des Forschungsdienstleisters ttz Bremerhaven entdeckt. Für die Studie nahmen 46 Männer und Frauen im Alter von 20 bis 40 Jahren an Geschmackstests teil. In einem psychologischen Fragebogen hatten...
Untersuchungen belegen, dass Beschäftige in Gärtnereien und ihre Kinder vermehrt unter Fruchtbarkeitsstörungen und Missbildungen der Geschlechtsorgane leiden. Bei Kindern von Gärtnerinnen, die hohen Pestizidbelastungen ausgesetzt waren, gibt es häufig Schädigungen der Hoden und ihrer Funktionen. Das zeigen aktuelle Vergleichsstudien aus Dänemark. Ähnliche Befunde von genitalen Missbildungen bei Jungen, deren Familien direkten Kontakt mit Pestizid...
Eine von der EU beauftragte Studie ergab Anfang 2012, dass trotz europaweiten Verbots immer noch viele Babyfläschchen die hormonell wirksame Chemikalie Bisphenol-A (BPA) enthielten, obwohl diese ausdrücklich als „BPA-frei“ gekennzeichnet waren. Außerdem wurden in den 440 untersuchten Fläschchen insgesamt 27 verschiedene Chemikalien gefunden, die ins Babymilchsimulat übergehen können. GLOBAL 2000 entschied sich zu einer Überprüfung...
Die Chemikalie Bisphenol A wird für Fettleibigkeit, Diabetes oder auch Zeugungsunfähigkeit verantwortlich gemacht. Der Stoff wird in vielen Lebensmittelverpackungen eingesetzt. Eine Analyse von AKNÖ und Umweltbundesamt bei Getränken aus der Alu-Dose zeigt nun: Fast alle untersuchten Dosengetränke wiesen Spuren von Bisphenol A auf. Die gute Nachricht: Die gesundheitlichen Grenzwerte werden nicht überschritten. Die schlechte Nachricht:...
Neue EU-Zahlen zeigen Gesundheitsgefahren durch hormonell wirksame Pestizidrückstände Die mit hormonell wirkenden Pestiziden am höchsten belasteten Lebensmittel in der EU sind Kopfsalat, Tomaten, Gurken, Äpfel und Lauch. Verbraucher konsumieren potentiell bis zu 30 verschiedene hormonaktive Pestizide und schlimmstenfalls sogar ein Gemisch von über 20 dieser Stoffe in einem Lebensmittel. Diese besorgniserregenden Ergebnisse zeigt eine Untersuchun...
(ck) – Ein Test der Schweizer Zeitschrift „Femina“ zu Lebensmittelverpackungen hat bestätigt, was eigentlich nichts Neues ist. In vielen der getesteten Verpackungen wurde der Weichmacher Bisphenol A (BPA) gefunden. Über die Innenbeschichtung von Konservendosen zum Beispiel, gelangt der Weichmacher in die Lebensmittel. Bei 21 der insgesamt 45 untersuchten Verpackungen wurde der bedenkliche Stoff gefunden. Die...
Bild: BUND, Andreas Creutzburg Berlin: Die Belastung des Menschen durch synthetisch hergestellte Chemikalien wie Bisphenol A, Weichmacher oder Flammschutzmittel kann zu Fettleibigkeit und Diabetes führen. Das ist das Ergebnis einer Studie der englischen Umweltorganisation ChemTrust, die der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) heute in Berlin zeitgleich mit einer Veröffentlichung in London und Brüssel...
Brustkrebsrisiken neu bewertet – Viel Bewegung und Verzicht auf Hormonersatz-Therapie schützt Frauen
Frauen in den Wechseljahren können ihr Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, um ein Drittel senken, wenn sie sich regelmäßig bewegen und keine Hormonersatz-Präparate einnehmen. Das berichtet die „Apotheken Umschau“ unter Berufung auf eine breit angelegte Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums. Jede fünfte Brustkrebserkrankung nach den Wechseljahren lässt sich demnach auf die Hormonersatz-Therapie zurückführen. Ein Mangel an...











