Autor: CleanKids-Magazin

Faulbaum

Der Faulbaum (Frangula alnus) (Syn.: Rhamnus frangula), genauer Gewöhnlicher Faulbaum ist eine Pflanzenart, die zu den Kreuzdorngewächsen (Rhamnaceae) gehört. Der Faulbaum wird auch Pulverholz oder Schusterholz genannt. Sein Name rührt vom fauligen Geruch der Rinde her.

Fingerhut

Fingerhut ist in allen Bestandteilen hochgiftig. Bereits der Verzehr von zwei Blättern kann zu einer tödlichen Vergiftung führen. Der Rote Fingerhut wurde 2007 zur Giftpflanze des Jahres gewählt. Der Rote Fingerhut (Digitalis purpurea) ist eine Staude aus der Pflanzengattung der Fingerhüte (Digitalis) in der Familie der Wegerichgewächse (Plantaginaceae). Die Bezeichnung...

Gefleckter Aronstab

Der Gefleckte Aronstab (Arum maculatum), auch Ronenkraut oder Zehrwurz genannt, ist eine Pflanzen-Art aus der Familie der Aronstabgewächse (Araceae). Der Gefleckte Aronstab kommt vor allem in der gemäßigten Zone in unteren europäischen Gebirgslagen vor (in der Schweiz vor allem in den Voralpen und im Jura). Meist findet man ihn in...

Goldregen

Goldregen sind Sträucher oder kleine Bäume, die eine Wuchshöhe von 5 bis 6 Metern erreichen können. Sie haben dornenlose Zweige, dreizählige, langgestielte Laubblätter und hängende, zirka 30 cm lange gelbe Blütentrauben, die aus bis zu 40 Blüten bestehen. Diese Schmetterlingsblüten sind etwa 2 cm groß. Die im Juli reifen, dunkelgrünen...

Herbstzeitlose

Die Herbst-Zeitlose oder Herbstzeitlose (Colchicum autumnale) ist eine Pflanzenart, die zur Familie der Zeitlosengewächse (Colchicaceae) gehört. Sie ist eine giftige Pflanze, deren Gift in Medizin und Pflanzenzucht verwendet wird. Die Herbst-Zeitlose ist weit verbreitet. Es kommt immer wieder zu Vergiftungsfällen durch Verwechslung mit dem Bärlauch

Kleine Flamingoblume

Die Kleine Flamingoblume (Anthurium scherzerianum) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Flamingoblumen in der Familie der Aronstabgewächse (Araceae). Sie stammt aus dem tropischen Amerika. Sorten dieser Art sind als Zimmerpflanze verbreitet. Es gibt auch Zuchtformen mit andersfarbigen (zum Beispiel weißen) Spatha. Flamingoblumen enthalten wie andere Aronstabgewächse die Giftstoffe Aroin...

Kartoffel

Die Kartoffel (Solanum tuberosum), in Teilen Deutschlands, in Österreich und der Schweiz auch als Erdapfel und im restlichen deutschsprachigen Raum unter diversen Regionalnamen bekannt, ist eine Nutzpflanze aus der Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae), zu der auch Tomate, Paprika und Tabak gehören. Das Wort Kartoffel leitet sich von „tartuffolo“, dem italienischen...

Lorbeerkirsche – Kirschlorbeer

Alle Pflanzenteile, besonders die Blätter und Samen, enthalten sehr giftige blausäurehaltige Glycoside, das Fruchtfleisch ist allerdings nahezu giftfrei. In der Türkei beispielsweise wird die Lorbeerkirsche kultiviert und die Früchte zu Marmelade verarbeitet oder als Trockenfrüchte verzehrt. Seinen Namen erhielt der Strauch einerseits aufgrund seiner kirschartigen Steinfrüchte, andererseits wegen der lorbeerähnlichen...

Maiglöckchen

Das Maiglöckchen ist wegen der in der Pflanze enthaltenen Glykoside zugleich Gift- und Heilpflanze. Die Glykoside des Maiglöckchens wirken ähnlich wie die Digitalisglykoside des Roten Fingerhuts. Die Inhaltsstoffe der Pflanze werden nicht nur in der traditionellen Heilkunde, sondern teilweise auch in der evidenzbasierten Medizin eingesetzt. Die Inhaltsstoffe des Maiglöckchens sind...

Narzisse

Narzissen enthalten wie alle Amaryllisgewächse Amaryllidaceen-Alkaloide. Je nach Art können dies unterschiedliche sein. Die Gelbe Narzisse beispielsweise enthält die Alkaloide Narcissin, Galantamin und Lycorin. Die Dichternarzisse enthält statt dem Lycorin Narcipoetin. Für die Pflanze stellen die Alkaloide einen natürlichen Schutz gegen Parasitenbefall dar. Narzissen enthalten außerdem Fruktane und niedermolekulare Glukomannane,...

Oleander

Der Oleander (Nerium oleander), auch Rosenlorbeer genannt, gehört zu den Hundsgiftgewächsen (Apocynaceae). Alle Pflanzenteile sind giftig. Oleander enthält das herzwirksame Glykosid Oleandrin. Es bewirkt Kopfschmerzen, Übelkeit und Krämpfe in der Stärke des Giftes des roten Fingerhutes. Bei stärkerer Dosierung können Herzrhythmusstörungen und Blockierungen der Erregungsleitung am Herzen auftreten, die zum...

Pfaffenhütchen / Spindelstrauch

Der Gewöhnliche Spindelstrauch (Euonymus europaeus), auch Europäisches Pfaffenhütchen, Pfaffenkäppchen, Pfaffenkapperl, Spillbaum oder Spindelbaum genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Spindelbaumgewächse (Celastraceae). Er wächst in der Form eines kleinen Baumes oder Strauches und ist giftig. Das Pfaffenhütchen wurde 2006 zur Giftpflanze des Jahres gewählt. 

Rittersporn

Verschiedene Arten von Ritterspornen wurden bereits im Altertum als Heilpflanzen genutzt. Es ist jedoch dringend darauf hinzuweisen, dass der Rittersporn hochgradig giftig ist. Er enthält in allen Pflanzenteilen, besonders aber in den Samen, giftige Alkaloide. Besonders Kinder sind gefährdet, die Samen oder Blätter unserer Gartenformen zu sich nehmen.

Rohe Gartenbohnen

Rohe Gartenbohnen (und auch andere Bohnenarten) enthalten Phasin im Samen wie auch in der Hülse, ein für den Menschen giftiges Proteingemisch (Lektine). Es wird erst durch Kochen zerstört. Bohnen sind daher roh nicht genießbar sondern als sehr giftig einzustufen. Erste Vergiftungssymptome nach 2-3 Stunden. Es kommt zu Übelkeit, Bauchschmerzen und...

Rizinus – Wunderbaum

Der Wunderbaum (Ricinus communis) ist die einzige Pflanzenart der monotypischen Gattung Ricinus. die zur Familie der Wolfsmilchgewächse (Euphorbiaceae) gehört. Die Samenschalen des Wunderbaums sind sehr giftig, da sie das toxische Protein (Eiweiß) Rizin (Lectin) enthalten. Bei der Einnahme kann schon eine Menge von 0,25 Milligramm tödlich wirken, das entspricht wenigen...