Der 3-D-Drucker dringt in den Spielzeugbereich durch

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Die Entwicklungen mit 3-D- Druckern schreiten beständig voran. In der Medizin beispielsweise ist der Drucker dieser Art inzwischen sehr gebräuchlich und eine wichtige Hilfe, um verschiedene Entwicklungen voranzutreiben. Aber auch andere Märkte erobert der 3-D- Drucker. Auch für Spielzeuge gilt, dass der 3-D- Drucker in der Zukunft möglicherweise Hilfen bieten kann und sich als sehr sinnvolles Gerät erweist.

Der 3-D- Drucker dringt in den Spielzeugbereich durch

Einsparungen beim Druck von Spielzeugen

In Studien in den USA wurde durch Wissenschaftler herausgefunden, dass die Nutzung des 3-D-Drucker bei der Erstellung von Spielzeugen sich als sehr sinnvoll erweisen kann. Die Herstellung von Spielzeug in diesem Drucker kann eine Preisersparnis von bis zu 90 Prozent liefern und damit wird der 3-D- Drucker auch in dieser Branche noch große Erfolge feiern können. Die Preisersparnis der selbst gedruckten Spielzeuge im Vergleich zum Kauf im Geschäft ist ein wichtiger Anreiz, diesen Drucker auch hier zu verwenden. Innerhalb der Studie wurden die am häufigsten genutzten Designs heruntergeladen, gedruckt und dann mit den Gegenstücken im Laden verglichen.

Games of Thrones ist sehr beliebt

Geht es um beliebte Spielzeuge, die im 3-D- Drucker erstellt werden können, dann sind es die Miniaturen aus der Kultserie „Games of Thrones“, die sich hier besonderer Beliebtheit erfreuen. Aber auch Star Wars mit Han Solo sowie Harry Potter sind beliebte Serien, die mit dem 3-D- Drucker erstellt werden können und die in hervorragender Qualität entstehen. 

Die Herstellung erfolgt aus hochwertigem Kunststoff

Innerhalb der Untersuchungen haben die Forscher, die sich mit der Spielzeugherstellung im 3-D-Drucker beschäftigten, mit insgesamt drei Druckmaterialien beschäftigt, die für die Herstellung von Spielzeug in Betracht kamen. Das waren zum einen sogenannte Filmament-Kassetten, dazu aus Pellets gewonnenes Filmament und letztlich ein Druckmaterial, das aus Plastikmüll recycelt wurde. Das Ergebnis dieser Studien verlief dahingehend, dass die Spielartikel, die aus den kommerziell genutzten Materialien hergestellt wurden, im Vergleich zum Ladenpreis zu einem insgesamt um 75 Prozent reduzierten Preis im 3-D- Drucker herstellbar sind. Bei der Nutzung des Recyclingmaterials kam sogar eine Preisersparnis bis zu 90 Prozent gegenüber traditionell hergestellten Spielzeugen zum Tragen.

Vergleiche wurden angestellt

Im Hinblick auf die Forschungen wurden auch andere Spielzeuge einer genauen Analyse unterzogen. Ein Baustein eines bekannten Spielzeugherstellers aus Dänemark kostet in der Herstellung im Schnitt sechs Cent. Hergestellt im 3-D- Drucker kommen nur noch Kosten von drei Cent für den gleichen Stein auf. Aktuelle Sets von Markenherstellern kosten in der Herstellung rund 3,35 Euro. Wir die Umsetzung im 3-D- Drucker im heimischen Umfeld umgesetzt, reduzieren sich die Kosten für die Anschaffung um mehr als die Hälfte. Das Ergebnis der Studien lag darin, dass aus der Perspektive eines Konsumenten die eigene Herstellung von Spielzeugen im 3-D-Drucker sich rechnet. Allerdings steht für die Herstellung der eigenen Spielzeuge zunächst die Anschaffung des 3-D- Druckers an und diese ist aufgrund der derzeit noch hohen Kaufpreise aktuell für die meisten Haushalte noch nicht umsetzbar oder zumindest nicht rentabel.

Hohe Beanspruchung

Werden die Spielzeuge im 3-D- Drucker hergestellt, gilt es zu berücksichtigen, dass diese Spielzeuge hohen Belastungen ausgesetzt sind und sehr hochwertig gearbeitet sein müssen, erklärt der Druckerexperte Printer Care. Dazu ist es in Haushalten mit kleinen Kindern wichtig darauf zu achten, dass keine verschluckbaren Kleinteile an den Spielzeugen enthalten sind, die möglicherweise entfernt oder abgebrochen werden können und die dann eine Gefahr für Kleinkinder darstellen. Nicht grundlos werden an europäische Spielzeuge hohe Qualitätsanforderungen gestellt und sie müssen europaweit mit dem CE-Zeichen gekennzeichnet werden, was die erfolgreiche Qualitätsprüfung widerspiegelt. Das bedeutet, dass die Herstellung der Spielzeuge genau durchdacht werden muss und dass dabei das Alter der Kinder, für die die Spielzeuge gedruckt werden, berücksichtigt werden muss.

Disney und Mattel sind beim 3-D- Drucker auf dem Vormarsch

In den USA hat sich der Unterhaltungskonzern Disney bereits einen 3-D- Kopierer patentieren lassen, der für die Spielzeugherstellung konzipiert ist. Das bedeutet für den Konzern, dass er die eigenen Spielzeuge aus den Serien Star Wars, Mickey Mouse und aus unterschiedlichen Comics künftig selbst im 3-D- Kopierer herstellen kann. Hier ist ein 3-D- Scanner mit einem 3-D- Drucker kombiniert, damit eine optimale Voraussetzung für die Fertigung unterschiedlicher Spielzeuge geschaffen. Seitens Mattel wurde ein 3-D- Drucker für Kinder entwickelt, der als Thingmaker bezeichnet wird. Erhältlich ist der Drucker ab einem Preis von 300 Euro. Mittels Nutzung einer App können hier Spielzeuge ganz nach Wunsch gedruckt werden. Laut Mattel ist der Drucker bereits für Kinder ab einem Alter von drei Jahren geeignet, was wiederum bewirkt, dass Kinder immer näher an die Nutzung von Drucker und Computer zur Spielzeugherstellung herangeführt werden.

Bild: Pixabay – Lizenz: Public Domain CC0

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