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02.7.2014   |   Rückrufe Arznei & Medizinprodukte

Rückruf für Teilcharge des HPV-Impfstoff Gardasil von „CC Pharma GmbH“

Chargenrückruf für den Impfstoff Gardasil des Parallelhändlers „CC Pharma GmbH“

arznei-warn

Wie das Paul-Ehrlich-Institut informiert wurde am 30.06.2014 die Freigabe der Teilcharge des Impfstoffs Gardasil mit der Kennzeichnung Ch.-B.: H022246/IT3, die von dem Parallelhändler „CC Pharma GmbH“ in Deutschland in den Verkehr gebracht wurde, widerrufen und ein Chargenrückruf angeordnet nachdem bekannt wurde, dass die Teilcharge von einem italienischen Großhändler stammt, der diese Ware illegal in den Verkehr gebracht hatte.

Alle weiteren Chargen oder Teilchargen des Impfstoffs Gardasil mit der Kennzeichnung Ch.-B.: H022246 oder H022246/IT1-2, die entweder von der „CC Pharma GmbH“ oder anderen Vertreibern in den Verkehr gebracht wurden, sind nicht von oben genannten Maßnahmen betroffen.

Gardasil ist ein HPV-Impfstoff der gegen bestimmte Typen der sexuell übertragbaren humanen Papillomaviren (HPV) und zur Krebsprävention geimpft wird. HPV-Impfstoffe wirken nur vorbeugend und nicht therapeutisch, d.h. bereits bestehende Infektionen können durch sie nicht behandelt werden. Die Vorsorgeuntersuchung zur frühzeitigen Erkennung des Gebärmutterhalskrebses (Pap-Test) wird weiterhin empfohlen, da nicht alle kanzerogenen HPV-Typen durch die Impfung erfasst werden. HPV-Impfstoffe sind nach gegenwärtigem Wissensstand gut verträglich und sicher. Die häufigsten unerwünschten Wirkungen sind lokale Reaktionen wie Rötung, Schwellung und Schmerzen an der Injektionsstelle.

Derzeit liegen noch weitere Sicherheitsinformationen zu Arzneimitteldiebstählen vor:

Sicherheitsinformationen zu Arzneimitteldiebstählen vom 18.06.2014:
Aktuelle Informationen von Bund und Ländergesundheitsbehörden zu Arzneimitteldiebstählen in Italien

Sicherheitsinformation zu Avastin und MabThera vom 04.06.2014:
Arzneimitteldiebstähle in Italien – weitere Informationen

Sicherheitsinformation zu Herceptin und Remicade vom 17.04.2014:
Aktuelle Informationen zu gestohlenen Herceptin-Fläschchen

Sicherheitsinformation zu Herceptin vom 16.04.2014:
Krebsarzneimittel Herceptin: Gefälschte Fläschchen im Handel

Quelle: Paul-Ehrlich-Institut (PEI) / wikipedia.de

 

Verbraucherinformation vorbildlich 
* Die Bewertung bezieht sich auf die Information des Unternehmens zu dieser Meldung 

Bild: Pixabay – Lizenz: Public Domain CC0

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