Warnung: Krebserregende PAK in Tätowierfarbe der Marke Kuro Sumi

2013-w3_4-1fIn dieser Tätowierfarbe der Marke Kuro Sumi finden sich stark erhöhte Konzentrationen von polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen, kurz PAK. Unter anderen auch das als krebserregend eingestufte Benzo[a]pyren

Einige PAK sind beim Menschen eindeutig krebserregend (z. B. Lungen-, Kehlkopf-, Hautkrebs sowie Magen- und Darmkrebs bzw. Blasenkrebs).

Die Möglichkeit der Fruchtschädigung oder Beeinträchtigung der Fortpflanzungsfähigkeit besteht ebenfalls.

Zum Beispiel wird das Benzo[a]pyren bei Schornsteinfegern für den Hautkrebs verantwortlich gemacht.

Hintergrundinformationen:
Warnung: Von Tätowierfarben geht hohes Gesundheitsrisiko aus

Sie wissen, wo dieses Produkt verkauft wurde? recall@cleankids.de

 

Die Generaldirektion Gesundheit und Verbraucherschutz der Europäischen Kommission veröffentlicht Informationen zu folgendem Produkt

RAPEX – Report 03 vom 25.01.2013

[dhr]

 

Bild(er): RAPEX – © Europäische Gemeinschaften, 1995- 2013 – Bilder anklicken für Detailansicht

Rapex Nummer: 4 A12/0064/13
Meldendes Land: Deutschland
Herkunftsland: unbekannt
Kategorie: Chemische Produkte
Produkt: unbekannt
Marke: Kuro Sumi
Name: Kuro Sumi Tattoo Outlining Ink
Beschreibung: Klarglas Fläschchen mit Metall Schraubkappen versehen
Typ / Artikel-Nr.: LOT # KSOL 110407, Charge 04/07/11
Barcode: unbekannt
GTIN / EAN-Nummer: unbekannt
Art der Gefährdung: Chemisch
  Es besteht ein chemisches Risiko, weil 7 polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAH) (20,13 mg / kg), Benzo[a]pyren-Gehalt von 0,34 mg / kg96,5 mg / kg enthalten sind
Art des Rückrufs / der Warnung: Rücknahme des Produkts vom Markt
Vorfälle: unbekannt
Entspricht nicht : Nach der Entschließung des Europarates ResAP (2008) über die Anforderungen und Kriterien für die Sicherheit von Tätowierungen und Permanent Make-up polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen darf eine gewisse Konzentration nicht überschritten werden. Die Höhe der PAK in der Probe nachgewiesen wurde übertraf das Niveau von 0,5 ppm welches in der Resolution ResAP (2008) 1 empfohlen wird

RAPEX Info

Das Rapid Exchange of Information System (RAPEX) ist ein Schnellwarnsystem der EU für den Verbraucherschutz. Über RAPEX werden Informationen aus den Mitgliedsstaaten über gefährliche oder potentiell gefährliche Verbrauchsgüter (ausgenommen Lebensmittel und pharmazeutische Produkte sowie Medikamente) ausgetauscht.

Darunter fallen beispielsweise Produkte mit gesundheitsschädlichen Bestandteilen oder technischen Mängeln wie Elektrogeräte, bei denen Stromschlag- oder Entflammungsgefahr besteht. (wikipedia).

RAPEX Lizenzvereinbarung

 Bild(er): RAPEX – © Europäische Gemeinschaften, 1995- 2013

  • Lizenznummer: LP-028-DE

Erstveröffentlichung in Englisch als Wochenübersicht der RAPEX-Meldungen der Europäischen Kommission, Generaldirektion für Gesundheit und Verbraucher auf der offiziellen Webseite „Europa“ der Europäischen Union durch das EU-Schnellwarnsystem für Non-Food-Produkte (RAPEX) http://ec.europa.eu/rapex © Europäische Gemeinschaften, 2005 – 2013 Die Europäische Kommission übernimmt keine Verantwortung für die Richtigkeit der bereitgestellten Informationen

Deutsche Übersetzung mit Lizenz der Europäischen Kommission: © CleanKids-Magazin, 2009 – 2013 – Die Verantwortung für die Übersetzung liegt ausschließlich bei CleanKids-Magazin

Die offiziellen Kontaktstellen der Mitgliedstaaten und der EFTA / EWR-Staaten veröffentlichen diese Informationen in einer wöchentlichen Übersicht. Unter den Bedingungen von Anhang II.10 der Richtlinie über allgemeine Produktsicherheit (2001/95/EG) obliegt die inhaltliche Verantwortung für die bereitgestellten Informationen der jeweilig meldenden Stelle.

Im Zweifelsfall gilt immer die Fassung des Originaldokuments
einsehbar unter: http://ec.europa.eu/rapex

 

[full]

[dhr]

LESEN SIE AUCH zu diesem Thema

[dhr]

[/full]

Das könnte Dich auch interessieren...

2 Antworten

  1. Katja sagt:

    Ich tätowiere selbst und dachte bisher, dass Kuro Sumi eine der besten und sichersten Farben sei. Darauf lege ich viel Wert, denn die Gesundheit geht in meinen Augen vor, egal wie schön ein Tattoo für den Träger sein kann. Ich wäre sehr froh, wenn die Tattoo-Verordnung sichere Produkte besser eingrenzen könnte. Das wäre im Interesse aller Beteiligten. Sollte jemand eine gute Alternative zu dieser Tattoo-Fabe haben – ich bin offen für Hinweise und Hilfe 🙂 und immer auf der Suche nach den sichersten Produkten.
    Liebe Grüße und Danke für all die guten Informationen

    • Max sagt:

      Ich verweise (auch als Antwort auf meine Vorrednerin) auf den Artikel in der TEST-Ausgabe 1/2013 (Magazin der Stiftung Warentest), in dem einige schwarze Farben als unbelastet getestet wurden.

      generell scheinen die „DeepColours!“-Produkte dort gut abzuschneiden, aber von einer kompletten Übersicht ist man bei dem Thema wohl weit entfernt…

      Schade dass dieser Sachverhalt aber eh wenige Tätowierer interessiert…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.