Über unser Gehirn und wie es funktioniert, gibt es einige populäre Irrtümer. Dass wir nur zehn Prozent des Gehirns nutzen, gehört ebenso zu diesen Mythen wie die Annahme, dass Kinder intelligenter werden, wenn sie schon als Babys klassische Musik hören. Trotzdem halten sich solche Fehlannahmen in de...
Darmstadt – Während Schüler und Studenten den Rausch der letzten Partynacht ausschlafen, kann der Alkohol in ihrem Gehirn unbemerkt langfristige Schäden anrichten. Jugendliche und junge Erwachsene, die sich regelmäßig in den Vollrausch trinken, zeigen Entwicklungsrückstände in verschiedenen Hirnregi...
POSITIVE EFFEKTE AUF KONZENTRATIONSFÄHIGKEIT UND VERHALTENSKONTROLLE Eine am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung durchgeführte Langzeitstudie gibt Aufschluss über die Auswirkungen der Einschulung auf die Gehirnentwicklung von Kindern. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Psychological Sc...
Leiden Kinder unter Schlafmangel, so holen sie den fehlenden Schlaf durch vermehrten Tiefschlaf nach. Bei ihnen findet der Tiefschlaf nicht wie bei Erwachsenen, die zu wenig Schlaf hatten, in der vorderen Gehirnregion (im präfrontalen Kortes), sondern in den hinteren Gehirnregionen statt. Dies sind ...
Das Babygehirn gibt keine Ruhe – nicht mal im Schlaf. Es verarbeitet zuvor Gelerntes. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig haben zusammen mit Forschern der Universität Tübingen herausgefunden, dass sich Babys durch ein kurzes Schläfchen die Namen...
Mit bereits acht Monaten können Babys in Gesichtern lesen und zwischen einer ärgerlichen und einer schmerzlichen Mimik unterscheiden. Dabei sieht die neuronale Verarbeitung dieser Gesichtsausdrücke bei Babys anders aus als bei Erwachsenen. Diese Prozesse der frühkindlichen Gehirnentwicklung konnten ...
Schon früh zeigen Kinder ein erstaunliches Gefühl für Fairness und Gerechtigkeit. Je älter sie werden, desto mehr entwickeln sich Mitgefühl und Empathie. Nikolaus Steinbeis aus der Abteilung von Tania Singer am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig erforscht, wie sic...
Kinder, die zum ersten Mal eine Gehirnerschütterung erleiden, brauchen laut amerikanischen Forschern durchschnittlich 12 Tage, um sich zu erholen. Haben sie jedoch schon vorher eine Gehirnerschütterung durchgemacht, dauert es etwa dreimal so lang, bis sie wieder einsatzfähig sind (durchschnittlich 3...
Wird auf Frühgeborenen-Stationen darauf geachtet, dass Babys – sofern möglich – Zeit für Körper- und Hautkontakt zu ihrer Mutter und zu ihrem Vater bekommen, hat dies laut kanadischen Forschern einen positiven Effekt auf ihre Gehirnentwicklung. Diese Technik wird auch Kanguruhen bzw. Kangaroo Mother...













