Kartenzahlung und mobiles Bezahlen gehören in vielen Ländern längst zum Alltag. Das Eis am Strand in Italien oder mal schnell einen Espresso – Kartenzahlung ganz normal. Doch in Deutschland stoßen Verbraucher beim bargeldlosen Bezahlen noch immer häufig auf Einschränkungen. Ob im Café, beim Bäcker oder auf dem Wochenmarkt – vielerorts wird weiterhin bevorzugt Bargeld akzeptiert oder Kartenzahlung erst ab bestimmten Mindestbeträgen erlaubt.

Für viele Kunden sorgt das zunehmend für Frust, insbesondere bei Touristen und jüngeren Verbrauchern, die kaum noch Bargeld mitführen.
Deutschland hinkt beim bargeldlosen Bezahlen hinterher
Während in skandinavischen Ländern oder den Niederlanden fast überall kontaktlos bezahlt werden kann, gilt Deutschland weiterhin als Bargeld-Land. Viele kleinere Geschäfte verzichten noch immer auf moderne Bezahlsysteme oder akzeptieren nur EC-Karten.
Vom bargeldlosen Bezahlen profitieren Kunden und Händler gleichermaßen
(djd). Ob am Marktstand, im Café, im Dönerladen, im Friseursalon oder beim Bäcker um die Ecke: Die Möglichkeit, per Karte, Smartphone oder Smartwatch zu bezahlen, vereinfacht das Einkaufserlebnis und ist für die meisten Menschen in Deutschland inzwischen selbstverständlich.
Händler können sich aufs Kerngeschäft konzentrieren
Kundinnen und Kunden ersparen sich beim digitalen Bezahlen das umständliche Hantieren mit Bargeld und die Rückgabe von Kleingeld. Die Händlerinnen und Händler vermeiden zusätzlichen Verwaltungsaufwand durch Zettelwirtschaft oder manuelle Abrechnungen für den Steuerberater und können sich auf ihr Kerngeschäft und die Betreuung ihrer Kundschaft konzentrieren – ohne diese zum nächsten Geldautomaten schicken zu müssen. „Eigentlich“ eine Win-win-Situation – und doch ist die Umstellung auf digitale Zahlungslösungen für viele kleinere Händler und Gewerbebetriebe eine Herausforderung.
Digitale Zahlungen einfach und kostenfrei testen
Bei kleineren Betrieben bestehen oftmals Bedenken hinsichtlich der Kosten und der technischen Komplexität. Hier will die Initiative „Deutschland zahlt digital“ einen unkomplizierten und kostenfreien Einstieg in die Welt der bargeldlosen Zahlungen ermöglichen. Kleine Händler und Gewerbebetriebe, die in den letzten zwölf Monaten noch keine digitalen Zahlungen akzeptiert haben, können von dieser Chance profitieren. Unterstützt von führenden Unternehmen der Finanzwirtschaft übernimmt die Initiative die Kosten für Bezahlterminals und Transaktionen bis zu einem Umsatz von 50.000 Euro im ersten Jahr, alle Details findet man unter www.deutschland-zahlt-digital.de.
Chance auf höhere Umsätze
Bargeld wird in Deutschland weiterhin eine wichtige Rolle spielen und auch in Zukunft relevant bleiben. Die Initiative möchte Verbraucherinnen und Verbraucher aber mehr Flexibilität und Wahlfreiheit bieten – und Händlerinnen und Händlern die Chance auf höhere Umsätze. Denn digitale Zahlungen, so die Initiative, seien nicht nur eine moderne Lösung für den Zahlungsprozess, sondern eröffnen auch neue Möglichkeiten für die Weiterentwicklung und das Wachstum kleiner Gewerbebetriebe. Diese könnten sich neue Kundengruppen erschließen, die digitale Zahlungsmethoden bevorzugen, vor allem aber könnten sie den Zahlungsprozess deutlich effizienter gestalten.
















