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Rülpsen, popeln, pupsen

Wenn Kleinkinder entdecken, dass sie mit ihrem Körper Geräusche produzieren können, sind sie meist völlig begeistert davon – und wollen andere daran teilhaben lassen. Dann bleibt Eltern zunächst kaum etwas anderes übrig, als den Entdeckungen keine besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Daran ändern kann man kaum etwas. Erst ab dem Kindergartenalter können Kinder ihr Verhalten bewusst steuern.

Vorher geben sie ihren Bedürfnissen einfach nach. Wenn Luft im Bauch ist, muss sie raus, wenn die Nase zu ist, wird gepopelt. „Kinder müssen zunächst lernen, ihre Körperfunktionen zu steuern, erst danach kann Erziehung etwas bewirken“, erklärt die Entwicklungspsychologin Professor Dr. Birgit Leyendecker im Apothekenmagazin „BABY und Familie“.

Sie setzt auf kindgerechte Erklärungen. „Schon ein Kindergartenkind kann so eine Erklärung nachvollziehen und wird sich in Zukunft wahrscheinlich Mühe geben, auf die Toilette zu gehen, wenn es merkt, dass es pupsen muss.“ In der Schule spiele dann die soziale Kontrolle der Mitschüler eine Rolle und werde Unarten schnell eindämmen. „Denn vor Gleichaltrigen möchte kein Kind schlecht dastehen.“

Das Apothekenmagazin „BABY und Familie“ 12/2011 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

Apothekenmagazin „BABY und Familie“
www.baby-und-familie.de

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