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E-Bike Akku im Herbst: Tipps für Kälte und Lagerung

Wenn die Temperaturen im Herbst sinken, sollte auch der Akku des E-Bikes besondere Aufmerksamkeit bekommen. Kälte kann die Leistungsfähigkeit des Akkus vorübergehend verringern und damit die Reichweite reduzieren. Nach einer Fahrt bei niedrigen Temperaturen sollte der Akku möglichst nicht sofort wieder geladen werden, wenn er stark ausgekühlt ist. Besser ist es, ihn zunächst auf Zimmertemperatur kommen zu lassen. Bei längeren Pausen sollte der Akku trocken und frostgeschützt gelagert werden.

Auch Feuchtigkeit spielt im Herbst eine Rolle. Fahrrad und Akku sollten nach Fahrten durch Regen möglichst trocken abgestellt werden. Regelmäßige Pflege und ein geschützter Abstellort helfen dabei, die Lebensdauer des Akkus zu erhalten und das E-Bike sicher durch die kalte Jahreszeit zu bringen. Die Stiftung Warentest hat wichtige Tipps dazu

E-Bike Akku im Herbst: Tipps für Kälte und Lagerung

E-Bikes im Herbst – Mit Akku nicht kalt erwischen lassen

Jedes zweite verkaufte Fahrrad ist inzwischen motorisiert. Und mit den Temperaturen sinkt auch die Leistung vieler E-Bike-Akkus. Für Radfahrende, die auch im Herbst sicher elektrisch unterwegs sein wollen, hat die Stiftung Warentest wichtige Tipps.

Lithium-Ionen-Akkus reagieren empfindlich auf Kälte – und das macht sich im Herbst schnell bemerkbar. „Sinken die Temperaturen unter 10 Grad, braucht der Akku besondere Pflege, um leistungsfähig zu bleiben“, sagt Kerstin Singer von der Stiftung Warentest. „Mit ein paar einfachen Maßnahmen lässt sich das aber gut in den Griff bekommen.“

Tipps für E-Bikes

Warm starten. Den Akku am besten erst kurz vor der Abfahrt ans Rad stecken – und ihn bis dahin drinnen lagern. Ein zimmerwarmer Akku bringt von Anfang an volle Leistung. Die Wärmeentwicklung während der Fahrt reicht dann aus, um die Zellen auf Betriebstemperatur zu halten.

Nicht auskühlen lassen. Bei längeren Pausen – etwa beim Einkauf oder in der Mittagspause – den Akku abnehmen und mitnehmen. Ein ausgekühlter Akku verliert deutlich an Kapazität und braucht länger, um wieder auf Touren zu kommen.

Schutz für den Akku. Wer regelmäßig im Herbst und Winter fährt, kann sich eine isolierende Akkuhülle zulegen. Sie hält die Betriebstemperatur länger stabil – besonders bei längeren Fahrten in der Kälte.

Richtig laden. Gefrorene oder stark ausgekühlte Akkus niemals sofort laden. Erst auf mindestens 10 bis 15 Grad Celsius aufwärmen lassen, bevor das Ladegerät angeschlossen wird. Wer den Akku länger nicht nutzt, sollte ihn bei 30 bis 60 Prozent Ladestand trocken und kühl – aber frostfrei – lagern.

Doch nicht nur der Akku stellt Radfahrende im Herbst vor Herausforderungen: Nasse Blätter, Regen und schlechte Sichtverhältnisse machen die Fahrt selbst anspruchsvoller.

Anzeige: Alle Tipps, um mit dem E-Bike sicher und komfortabel durch die dunkle Jahreszeit zu kommen, gibt es in der September-Ausgabe der Zeitschrift Stiftung Warentest.

Quelle: Stiftung Warentest

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