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Die nächste Hitzewelle kommt: Das sollten Sie jetzt beachten

Deutschland steht erneut eine heiße Wetterphase bevor. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) kündigt für die kommende Woche eine neue Hitzewelle an. Gleichzeitig hält die Trockenheit insbesondere im Südwesten weiter an. Es besteht teilweise extreme Waldbrandgefahr!!

Hohe Temperaturen sind nicht nur unangenehm, sondern können den Kreislauf erheblich belasten. Besonders Kinder, ältere Menschen, Schwangere sowie Menschen mit Vorerkrankungen sollten an heißen Tagen besonders auf sich achten.

Die nächste Hitzewelle rollt an - Tipps und Infos

Ausreichend trinken

Bei Hitze verliert der Körper durch Schwitzen mehr Flüssigkeit. Deshalb sollte regelmäßig getrunken werden, bevor überhaupt ein starkes Durstgefühl entsteht. Wasser und ungesüßte Getränke sind besonders geeignet.

Menschen mit bestimmten Erkrankungen, insbesondere Herz- oder Nierenerkrankungen, sollten die individuell geeignete Trinkmenge mit ihrer Ärztin oder ihrem Arzt besprechen.

Alkohol und stark zuckerhaltige Getränke sind bei großer Hitze keine gute Wahl.

Körperliche Anstrengung verschieben

Sport, Gartenarbeit und andere körperlich anstrengende Tätigkeiten sollten möglichst auf die frühen Morgenstunden oder den Abend verlegt werden. Die heißeste Zeit des Tages sollte möglichst ruhig und im Schatten oder in kühlen Innenräumen verbracht werden.

Auch Kinder sollten bei großer Hitze nicht über längere Zeit in der prallen Sonne spielen.

Wohnung möglichst kühl halten

Um die Hitze draußen zu halten, empfiehlt es sich, nachts und früh morgens zu lüften. Wenn die Außentemperatur steigt, sollten Fenster geschlossen und Räume möglichst abgedunkelt werden.

Ventilatoren können die gefühlte Temperatur reduzieren. Bei sehr hohen Raumtemperaturen sollte zusätzlich nach Möglichkeiten gesucht werden, sich in den kühlsten Räumen der Wohnung aufzuhalten.

Kinder besonders schützen

Säuglinge und kleine Kinder gehören zu den hitzegefährdeten Gruppen. Sie sollten niemals unbeaufsichtigt in einem abgestellten Auto zurückgelassen werden – auch nicht für wenige Minuten und auch nicht bei geöffnetem Fenster.

Beim Aufenthalt im Freien helfen:

  • luftige Kleidung,
  • Sonnenhut,
  • Schatten,
  • regelmäßige Trinkpausen,
  • Sonnenschutzmittel,
  • möglichst wenig direkte Mittagssonne.

Auch ältere Menschen im Blick behalten

Ältere Menschen können Hitze teilweise schlechter wahrnehmen und reagieren häufig weniger stark mit Durst. Dadurch besteht das Risiko, zu wenig zu trinken.

Familienmitglieder und Nachbarn sollten deshalb gerade während längerer Hitzeperioden regelmäßig nach älteren oder alleinlebenden Menschen schauen.

Warnzeichen ernst nehmen

Kopfschmerzen, Schwindel, starke Erschöpfung, Übelkeit, Kreislaufprobleme oder Muskelkrämpfe können Anzeichen einer hitzebedingten Erkrankung sein. Betroffene sollten an einen kühlen Ort gebracht und körperlich geschont werden.

Ein Hitzschlag ist ein medizinischer Notfall. Anzeichen können unter anderem Bewusstseinsstörungen, starke Kreislaufprobleme, Krampfanfälle oder eine sehr hohe Körpertemperatur sein. Bei Verdacht sollte unverzüglich medizinische Hilfe gerufen werden.

Auto bei Hitze nicht unterschätzen

Auch im Urlaub oder bei kurzen Besorgungen gilt: Kinder, ältere Menschen und Tiere niemals im geparkten Auto zurücklassen. Das Fahrzeug kann sich innerhalb kurzer Zeit gefährlich aufheizen.

Vor längeren Autofahrten sollten außerdem ausreichend Getränke mitgenommen und regelmäßige Pausen eingeplant werden.

Hitzewarnungen beachten

Der DWD informiert über aktuelle Hitzewarnungen. Wer zu einer Risikogruppe gehört oder mit kleinen Kindern unterwegs ist, sollte die Warnlage besonders aufmerksam verfolgen.

Die wichtigsten Hitzetipps auf einen Blick

✓ regelmäßig Wasser trinken
✓ Mittagshitze vermeiden
✓ Wohnung tagsüber abdunkeln
✓ früh morgens und nachts lüften
✓ körperliche Anstrengung reduzieren
✓ Kinder und ältere Menschen besonders schützen
✓ leichte Kleidung und Sonnenschutz verwenden
✓ niemals Kinder oder Tiere im Auto lassen
✓ Hitzewarnungen des DWD beachten

Fazit

Die kommende Hitzewelle sollte niemanden in Panik versetzen, aber gute Vorbereitung ist wichtig. Wer ausreichend trinkt, körperliche Belastungen reduziert, für kühle Räume sorgt und besonders gefährdete Menschen im Blick behält, kann die heißen Tage besser und sicherer überstehen.

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