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Frankreich: PFAS in Mineralwasser – Zwei Quellen geschlossen

Aktuelle Untersuchungen aus Frankreich sorgen für Verunsicherung: In mehreren Mineralwasserquellen wurden sogenannte PFAS gefunden. Diese „Ewigkeitschemikalien“ gelten als besonders langlebig und stehen im Verdacht, gesundheitsschädlich zu sein. Auch hierzulande werden Ewigkeitschemikalien sogar im Trinkwasser regelmäßig nachgewiesen.

PFAS im Mineralwasser in Frankreich

Für Eltern stellt sich daher eine zentrale Frage: Ist Mineralwasser noch sicher für Kinder?

Was sind PFAS und warum sind sie problematisch?

PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) sind künstliche Chemikalien mit besonderen Eigenschaften:

  • wasser-, fett- und schmutzabweisend
  • extrem langlebig („nicht abbaubar“)
  • weltweit verbreitet

Sie kommen unter anderem vor in:

  • Verpackungen
  • Outdoor-Kleidung
  • Pfannenbeschichtungen
  • Feuerlöschschaum

Problem: PFAS gelangen in Böden und Gewässer – und bleiben dort über Jahrzehnte.

PFAS in Mineralwasser in Frankreich – aktuelle Fälle

In Frankreich wurden PFAS in Mineralwasserquellen nachgewiesen, unter anderem bei kleineren Marken wie „Parot“ und „Perle“.

Die Folgen:

  • Quellen wurden geschlossen
  • Produktion wurde gestoppt
  • Behörden verstärkten die Kontrollen

Das zeigt deutlich: Selbst geschützte Quellen sind nicht automatisch frei von Schadstoffen.

Wie gelangen PFAS ins Trink- und Mineralwasser?

PFAS gelangen auf verschiedenen Wegen in die Umwelt:

Hauptquellen der Belastung

  • Industrie und Chemieanlagen
  • Feuerlöschübungen (z. B. Flughäfen)
  • Landwirtschaft und Pestizide
  • Klärschlamm und Abfälle

Über Regen und Böden gelangen sie ins Grundwasser – und damit auch in Mineralwasser.

 Gesundheitsrisiken – besonders für Kinder relevant

PFAS stehen im Verdacht, verschiedene gesundheitliche Probleme zu verursachen:

Mögliche Auswirkungen

  • Schwächung des Immunsystems
  • hormonelle Veränderungen
  • erhöhtes Risiko für bestimmte Erkrankungen

Kinder sind besonders empfindlich, da sich ihr Körper noch entwickelt.

Wie stark ist Mineralwasser betroffen?

Studien zeigen:

  • PFAS sind in vielen Regionen Europas nachweisbar
  • auch Mineralwasser kann betroffen sein
  • oft unterhalb der Grenzwerte – aber langfristig relevant

Wichtig: PFAS können sich im Körper anreichern.

Grenzwerte und neue Regeln in der EU

Die Europäische Union hat reagiert:

  • Grenzwert: 0,5 µg/L für mehrere PFAS zusammen
  • strengere Kontrollen seit 2026
  • verpflichtende Messungen

Auch Frankreich hat seine Vorschriften verschärft.

Leitungswasser oder Mineralwasser – was ist besser?

Viele Eltern fragen sich: Welche Wahl ist sicherer?

Vergleich

Leitungswasser:

  • streng kontrolliert
  • regelmäßig geprüft

Mineralwasser:

  • natürliche Quelle
  • weniger behandelt

Fazit: Die Qualität hängt stark von der Region ab.

Tipps für Eltern – so schützen Sie Ihre Familie

  • lokale Trinkwasserberichte prüfen
  • auf transparente Hersteller achten
  • ggf. geeignete Wasserfilter nutzen
  • für Abwechslung bei Getränken sorgen

Informierte Entscheidungen sind der beste Schutz.

Fazit – ein Warnsignal für ganz Europa

Die PFAS-Funde im Mineralwasser in Frankreich zeigen, die Umweltverschmutzung erreicht selbst geschützte Quellen. Die Bezeichnung „natürlich“ bedeutet nicht automatisch „sauber“, Verbraucher müssen genauer hinschauen

Für Familien gilt: Wissen schützt Gesundheit.

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