Sagt „Cheese“ – von Zähne putzen zu Zahnspange, wie viel Pflege tut unseren Zähnen gut?

Ob für uns oder unsere Kinder, Zahngesundheit ist uns enorm wichtig. In Deutschland gibt es viele Hilfen und Richtlinien zur richtigen Pflege und Behandlung unserer Zähne, vom Kleinkind bis hin zum Erwachsenen. Hier ein Überblick über die wichtigsten Aspekte der richtigen Zahnpflege von Kindern.

Sagt "Cheese" - von Zähne putzen zu Zahnspange, wie viel Pflege tut unseren Zähnen gut?

Pflege und Ernährung – was braucht mein Kind?

Besonders bei Kindern ist es wichtig, dass auf die richtige Zahnhygiene schon im kleinsten Alter geachtet wird. Von der Wahl der richtigen Bürste über die Zahnpasta bis hin zur richtigen Putzbewegung gehört alles zum alltäglichen Zahnpflegeprogramm dazu. Wie genau die Zähne von großen und kleinen Kindern geputzt werden sollten, kann hier nachgelesen werden. Ebenfalls können Merkkarten heruntergeladen und für den Gebrauch am Waschbecken ausgedruckt werden.

Doch auch die richtige Ernährung von Kindern spielt eine wichtige Rolle bei der Entwicklung der Zähne und der Vorbeugung von Karies und ähnlichen Zahnkrankheiten schon im Milchzahnalter. So ist es zu vermeiden, Kindern zu viel Zucker (und dazu gehört auch Frucht- und Traubenzucker) zu geben, da dieser schlecht für die Entwicklung und den Erhalt der (Milch-)Zähne ist.

Die Zahnspange – zwischen Segen und Fluch. Wie entscheide ich was richtig ist für mein Kind?

Viele Kinder in Deutschland werden mit einer Zahnspange behandelt, um eine Fehlstellung der Zähne auszugleichen, vielfach aber auch aus kosmetischen Gründen. Die Kosten einer Zahnspange sind in jedem Fall hoch, aber bei einer konsequenten Behandlung lohnt sich die Ausgabe.

Bevor jedoch über die Behandlung mit einer Zahnspange entschieden wird, sollten die folgende Punkte beachtet werden. Zunächst sollte nicht zu früh mit der Behandlung begonnen werden. Regelmäßige Besuche beim Zahnarzt können dafür sorgen, dass die Zähne und das Gebiss langfristig beobachtet werden und das Kind zum richtigen Zeitpunkt an einen Kieferorthopäden überwiesen wird. So hat ein Kind mit ca. 12 Jahren sein spätes Wechselgebiss erreicht. Dies ist normalerweise ein guter Zeitpunkt, um mit der Zahnspangenbehandlung zu beginnen. Hier sollte Rücksprache mit dem Fachpersonal gehalten werden.

Im nächsten Schritt kann nun entschieden werden, ob das Kind eine Zahnspange benötigen wird und auch welches Modell es hierbei tragen wird. Ein modischer Aspekt darf hier von Eltern nicht aus den Augen gelassen werden, der das Kind dazu verleiten kann, das Tragen der Zahnspange zu verweigern. Eltern wird geraten, die Entscheidung gemeinsam mit dem Kind zu fällen und mögliche Vor- und Nachteile als Team abzuwägen. Denn nur wer seine Zahnspange auch regelmäßig trägt, dessen Behandlung kann am Ende von Erfolg gekrönt werden.

Im letzten Schritt sollten sich die Eltern über die Kosten eingehend informieren, die in den nächsten Jahren auf sie zukommen werden. Diese kann der behandelnde Arzt im Vorfeld genau erläutern. Sollte die Behandlung aus zahnmedizinischen Gründen erfolgen, wird normalerweise ein Großteil der Kosten von der Krankenkasse übernommen.

Der Besuch beim Zahnarzt – wie oft ist oft genug?

Darüber hinaus sollten die regelmäßigen Besuche beim Zahnarzt nicht vernachlässigt werden. Kinder im Alter von 6-12 Jahren sollten sich zweimal jährlich untersuchen lassen und ab dem 19. Lebensjahr wird ein jährlicher Kontrollgang empfohlen.

 

Bild/er: Pixabay – Lizenz: Public Domain CC0

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