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21.4.2015   |   Rückrufe Lebensmittel

Rückruf: Tropanalkaloide – Pfeiffer Handelsgruppe „natürlich für uns“ Bio Hirse-Maisbällchen zurück

Die Pfeiffer Handelsgruppe ruft in Österreich das Produkt „natürlich für uns“ Bio Hirse-Maisbällchen 75 g im Sinne des vorsorglichen Verbraucherschutzes zurück. Bei einer routinemäßigen Qualitätskontrolle wurde bei „natürlich für uns“ Bio Hirse-Maisbällchen Spuren des Pflanzeninhaltsstoffes Tropanalkaloide festgestellt.

fgroup-rec

Betroffene Artikel
Produkt: „natürlich für uns“ Bio Hirse-Maisbällchen
Inhalt: 75 g
Chargennummern:
rf1603501 (MHD: 16.12.2015)
rf16021501 (MHD: 16.11.2015)
rf15011501 (MHD 15.10.2015)
rf16121401 (MHD 16.9.2015)
rf30101401 (MHD 30.7.2015)
rf06101401 (MHD 6.7.2015)
rf11111401 (MHD 11.8.2015)
rf01091401 (MHD 1.6.2015)
rf12081401 (MHD 12.5.2015)

Um die Möglichkeit einer Gesundheitsgefährdung auszuschließen, hat Pfeiffer das betroffene Produkt für den Verkauf gesperrt und aus den Regalen entfernt.

Das Produkt ist nicht zum Verzehr geeignet und kann in allen Zielpunkt, UNIMARKT oder Nah&Frisch Märkten zurückgeben werden.

Den Kaufpreis bekommen Kunden auch ohne Kaufbeleg rückerstattet.

Diese Warnung besagt nicht, dass die Gefährdung vom Hersteller verursacht worden ist.

Quelle: Pfeiffer Handelsgruppe


Aktuelle Rückrufe zu Tropanalkaloiden >>

…in gewissem Sinne ein Bio Problem

TA’s sind natürlich vorkommende Inhaltsstoffe bestimmter Pflanzen wie etwa dem Bilsenkraut, Stechapfel oder der Tollkirsche. Mehr als 200 verschiedene Tropanalkaloide wurden nach Angaben des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) bislang identifiziert, deren Langzeitwirkungen noch lang nicht erforscht sind.

TA haltige Pflanzen gedeihen gut auf nährstoffreichen Böden. In der Bio-Landwirtschaft wird dieser Beiwuchs nicht einfach mit Pestiziden oder Herbiziden weggespritzt. Dadurch gelangen bei der Ernte immer wieder Samenkörner von Bilsenkraut oder Stechapfel in das Erntegut und sorgen so für teils mehr oder weniger belastete Getreideprodukte.

Für die Risikobewertung hat die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) eine akute Referenzdosis (ARfD) als gesundheitsbezogenen Richtwert in Höhe von 0,016 µg/kg Körpergewicht (KG), bezogen auf die Summe von (-)-Hyoscyamin und (-)-Scopolamin abgeleitet.


pdf

Hohe Tropanalkaloidgehalte in Getreideprodukten
Stellungnahme Nr. 035/2014 des BfR vom 13. November 2013

 

Verbraucherinformation vorbildlich 
* Die Bewertung bezieht sich auf die Information des Unternehmens zu dieser Meldung

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