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Rückruf: INSULA Mandeln gemahlen wegen Aflatoxinen

Die INSULA Gustav Essig GmbH & Co. KG hat einen Rückruf für mehrere Produkte gestartet. Betroffen sind die Artikel „INSULA Mandeln gemahlen“ in den Packungsgrößen 500 g, 1 kg und 2,5 kg mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 04.11.26 und 02.04.2027 sowie der Charge L455.

Grund für den Rückruf der INSULA Mandeln

Bei einer Lebensmittelkontrolle wurden in den betroffenen Produkten gesundheitsschädliche Aflatoxine nachgewiesen. Diese Schimmelpilzgifte können bei regelmäßigem Verzehr gesundheitliche Risiken darstellen und stehen im Verdacht, krebserregend zu sein. Aflatoxine entstehen durch bestimmte Schimmelpilze und können insbesondere in Nüssen und Getreide vorkommen. Sie gelten als besonders problematisch, da sie auch in kleinen Mengen gesundheitsschädlich sein können.

Wichtiger Hinweis für Verbraucher

Vom Verzehr der betroffenen Mandeln wird dringend abgeraten.

Produktrückruf – Wichtige Verbraucherinformation


Rückruf für INSULA Mandeln gemahlen

INSULA Mandeln gemahlen
Packungsgrößen 500 g, 1 kg und 2,5 kg.

Betroffene Chargen
MHD: 04.11.2026 – Charge L455
MHD: 02.04.2027 – Charge L455

Kundeninformation >

Kundinnen und Kunden werden gebeten, das Produkt nicht weiter zu verwenden und zu entsorgen.
Angaben zur Rückgabemöglichkeiten für Verbraucher:innen wurden nicht gemacht. Wir empfehlen die Rückgabe in den jeweiligen Verkaufsstellen bzw. den jeweiligen Onlinehändlern.

Artikel mit anderen Chargen und Mindesthaltbarkeitsdaten beziehungsweise andere Produkte der Marke INSULA sind nach Unternehmensangaben nicht betroffen.

 

Wichtiger Hinweis zu dieser Meldung
Bitte informieren sie Bekannte, Freunde und Familie über diesen Rückruf. Falls der betroffene Artikel inzwischen weitergegeben wurde, informieren sie bitte auch den Empfänger 


ACHTUNG!

Aflatoxine sind natürlich vorkommende Pilzgifte (Mykotoxine). Man unterscheidet mindestens 20 natürlich vorkommende Aflatoxine, von denen Aflatoxin B1 als das für den Menschen gefährlichste gilt. Neben Aflatoxin B1 haben vor allem die Toxine B2, G1 und G2 sowie die in Milch vorkommenden Derivate M1 und M2 eine größere Bedeutung.

Aflatoxine haben bei Konzentrationen um 10 µg/kg Körpergewicht akut hepatotoxische Wirkung (Leberdystrophie), wirken jedoch schon bei geringeren Konzentrationen und vor allem bei wiederholter Aufnahme karzinogen auf Säugetiere, Vögel und Fische. Die letale Dosis von Aflatoxin B1 beträgt bei Erwachsenen 1 bis 10 mg/kg Körpergewicht bei oraler Aufnahme. Im Tierversuch mit Ratten (letale Dosis 7,2 mg/kg Körpergewicht) wurde die Karzinogenität einer Tagesdosis von 10 µg/kg Körpergewicht eindeutig nachgewiesen. Aflatoxin B1 ist damit eine der stärksten krebserzeugenden Verbindungen überhaupt.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel https://de.wikipedia.org/wiki/Aflatoxine aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung (de)). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar

 

Quelle: www.produktwarnung.eu 

 

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