Rückruf bei Temu: Ritter-Kinderkostüm betroffen
Produktrückruf – Wichtige Verbraucherinformation
Der Onlinehändler Temu ruft ein Ritter-Kinderkostüm zurück. Grund ist eine erhöhte Migration von Chrom VI aus dem Größenetikett, die über dem gesetzlich zulässigen Grenzwert liegt. Chrom VI gilt als gesundheitsschädlich. Das Kostüm sollte nicht weiter verwendet werden.
Erst vor kurzem hatte Temu Faschingskostüme für Kinder zurückgerufen
Es wird von der weiteren Verwendung abgeraten!
Leider finden sich auch immer wieder hormonaktive Substanzen in Kinderspielzeug – auch endokrine Disruptoren genannt. Das sind Chemikalien, die den Hormonhaushalt von Menschen – besonders von Kindern – beeinflussen können. Sie stehen im Verdacht, die Entwicklung, das Immunsystem oder die Fortpflanzungsfähigkeit zu beeinträchtigen.
Betroffener Artikel
Jungen-Set Ritter
Marke des Produkts: unbekannt
Name des Verkäufers: ZIHOT
Produkt-ID: 601100924994658
Identifikationsnummer: 42777357081 (auf dem Paket)
Grund: Migration von Chrom VI
Wenn Temu Ihre Kontaktdaten hat, werden Sie eine E-Mail mit den oben genannten Informationen erhalten. Temu hat bereits im Namen der Verkäufer eine vollständige Rückerstattung auf Ihre ursprüngliche Zahlungsmethode veranlasst.
Kundenservice
Sollten Sie keine E-Mail erhalten haben, besuchen Sie das Temu Support-Center unter https://www.temu.com/support-center.html, um eine Rückerstattung anzufordern.
ACHTUNG:
Immer wieder passieren Unfälle mit schweren Verbrennungen durch Faschingskostüme und Zubehör – Infolink >>
Faschingskostüme unterliegen in Europa aufgrund des hohen Gefahrenpontentials der Spielzeugrichtlinie 88/378/EWG, in der Schwerentflammbarkeit bei diesen Produkten reglementiert wird
Besonders Gas-Heizstrahler und offene Feuerstellen sind hier im wahrsten Sinne des Wortes „brandgefährlich“
Infobox Chrom VI
Gemessen an der Häufigkeit des Auftretens von Sensibilisierungen zählt Chrom (VI) zu den wichtigsten Allergenen. Seine Allergie auslösende Wirkung bei Kontakt mit der Haut ist seit langem bekannt. Für die Betroffenen hilft dann nur, jeden Kontakt mit dem Allergie auslösenden Stoff zu vermeiden. Allerdings ist dies ist nicht immer möglich, da Verbraucher Chrom (VI)-Rückstände nicht erkennen können.
Chrom (VI) ist in vielen Gegenständen des täglichen Bedarfs enthalten: in Farbmitteln für Textilien, Farben und Lacken, Holzschutzmitteln und Lederwaren. Letztere stellen eine der wesentlichen Ursachen für die Sensibilisierung gegenüber Chrom (VI) und der Erkrankung an allergischen Hautekzemen dar.
Verbraucher können vor allem durch das Tragen von Lederbändern für Armbanduhren, das Barfußtragen von Lederschuhen oder über Lederhandschuhe mit Chrom (VI) in Kontakt kommen
Quelle: Temu
* Die Bewertung bezieht sich auf die Information der Endverbraucher durch das Unternehmen bzw. den Hersteller






