Nordrhein-Westfalen: 12. Januar landesweit kein Präsenzunterricht
Das Ministerium für Schule und Bildung teilt mit:
An den nordrhein-westfälischen Schulen findet am kommenden Montag, den 12. Januar, kein Präsenzunterricht statt. Diese Entscheidung hat das Schulministerium getroffen, die Schulen hierüber heute per Mail informiert und die Schulen gebeten, in den dafür im Erlass vorgesehenen Distanzunterricht zu wechseln. Die Bezirksregierungen begleiten die Schulen bei der Umsetzung und stehen als Ansprechpartner zur Verfügung.
Grund für die Entscheidung, den Präsenzunterricht am kommenden Montag auszusetzen, ist eine amtliche landesweite Vorabwarnung des Deutschen Wetterdienstes vom 11. Januar 2026: Demnach wird für den Montagmorgen überall im Bundesland Regen erwartet, der aufgrund der kalten Temperaturen auf Straßen und Böden gefrieren und flächendeckend Glätte verursachen wird.
„Die Gesundheit und Sicherheit unserer Schülerinnen und Schüler haben für uns oberste Priorität. Deshalb haben wir uns zu diesem Schritt entschieden“, erläuterte Schulministerin Dorothee Feller. „Wir haben die Entscheidung zur Aussetzung des Präsenzunterrichts bereits auf der Grundlage der landesweiten Vorabwarnung getroffen, damit wir die Schulen, Eltern und Kinder so früh wie möglich informieren konnten.“ Mit einer endgültigen amtlichen Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes ist heute erst spät am Tag zu rechnen.
Die Regelungen für den Unterricht basieren auf dem Erlass „Regelungen zu schulischen Maßnahmen bei Unwetterwarnungen und extremen Wetter-Ereignissen“. Schülerinnen und Schüler, die trotz der Anordnung zum ausfallenden Präsenzunterricht in die Schulen kommen, erhalten dort eine angemessene Betreuung. Für Eltern und Schülerinnen und Schüler können Schulen zum Beispiel auf ihrer Homepage weitere Informationenanbieten.
Weitere Hintergründe zum Umgang der Schulen mit extremen Witterungsverhältnissen finden Sie hier.
Bei Bürgeranfragen wenden Sie sich bitte an: Telefon 0211 5867 40.
Stadt Bremen
Wie die Bildungsbehörde mitteilt, kann der Unterricht an allen öffentlichen und privaten Schulen in der Stadt Bremen am Montag wieder in Präsenz stattfinden. Auch die Schülerbeförderung soll wieder planmäßig laufen.
Kita-Träger entscheiden demnach eigenständig über die Öffnungszeiten. Bei den städtischen Kitas von Kita Bremen soll die Betreuung grundsätzlich stattfinden. Witterungsbedingt könne es jedoch bei einzelnen Einrichtungen zu Ausfällen oder Einschränkungen kommen.
Hamburg
Die Schulbehörde hat entschieden, dass nach aktueller Lageeinschätzung am Montag wieder regulärer Unterrichtsbetrieb an Hamburgs staatlichen Schulen stattfinden wird. Einzig die Sporthallen sind mindestens bis Montagabend nicht nutzbar, da sie von SBH Schulbau Hamburg aus Sicherheitsgründen gesperrt sind (sowohl für die schulische als auch für Vereinsnutzung). Privatschulen sind an diese Entscheidung nicht gebunden, übernehmen diese in der Regel aber.
Die Schulbehörde beobachtet die Wetterentwicklung fortlaufend und passt Entscheidungen zum Unterrichtsbetrieb an Schulen ggf. im Laufe des Wochenendes noch an
Niedersachsen
Region Hannover: An allen allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen findet kein Präsenzunterricht statt.
Landkreis Cuxhaven: An allen allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen findet kein Präsenzunterricht statt. Betrifft auch das Kreisgymnasium in Wesermünde
Landkreis Hildesheim: Der Präsenzunterricht entfällt an allen allgemein- und berufsbildenden Schulen. Distanzunterricht an Berufsschulen.
Landkreis Peine: An allen allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen findet kein Präsenzunterricht statt. Für Eltern, die keine Kinderbetreuung gewährleisten können, richten die Schulen laut Landkreis nach Möglichkeit eine Notbetreuung ein.
Landkreis Wesermarsch: Der Präsenzunterricht entfällt an allen allgemein- und berufsbildenden Schulen. Distanzunterricht an Berufsschulen.
Oldenburg: An allen allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen findet kein Präsenzunterricht statt.





