Test: Dramatisch schlecht – Reborder Kindersitz Axkid Kidzofix

Aktuell scheint es große Sicherheitsprobleme bei Reborder Kindersitzen der Marke Axkid Kidzofix zu geben. Die Kindersitze werden auch in Deutschland über verschiedene Händler verkauft.

Die meldet das schwedische Verbrauchermagazin Råd & Rön. Demnach  hat der Reborder-Sitz Kidzofix (9-25Kg) des Herstellers Axkid dramatisch schlecht abgeschnitten. Bei einem simulierten Crash hat die Isofix Halterung nicht standgehalten. Im Falle eines Unfalls eine tödliche Gefahr.

UPDATE 02.12.13

Händler bei denen der Tausch der Isofix Konnektoren nach Terminvereinbarung schnell und unkompliziert ausgeführt werden kann. Für Kunden, die nicht zu einem Händler fahren können, werden nach Absprache individuelle Lösungen gefunden.

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Servicestandorte Kidzofix Konnektorentausch

Das Unternehmen selbst informiert aktuell nur sehr dürftig. Nach Informationen auf der Website des Herstellers wurden die Isofix Haltearme abgeändert. Betroffen sind die ab Juni 2013 eingeführten Isofix-Haltebügel. Nach Unternehmensangaben sind 1.386 Axkid Kidzofix mit fehlerhaften Halterungen im Zeitraum von Juni bis Oktober 2013 verkauft worden.

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Bildquelle: Axkid – Angaben zur Funktionstüchtigkeit: Herstellerangaben

Betroffen von dem Sicherheitsproblem sind laut Axkid nur Sitze mit den Kennummern zwischen 13165 und 17656
Sollten sie eine dieser Nummern an ihrem Kindersitz entdecken bitte umgehend den Händler kontaktieren

Betroffene Sitze auf keinen Fall per Isofix im Fahrzeug befestigen!

 Verbraucherinformation könnte besser sein

* Die Bewertung bezieht sich auf die Information des Unternehmens zu dieser Meldung 

 

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2 Antworten

  1. Anonymous sagt:

    Weitere Erläuterungen zum Testergebnis des Axkid Kidzofix in deutscher Sprache finden Sie hier: http://reboard-kindersitze.ch/infos-zum-axkid-kidzofix-testergebnis/

    Nicht der Sitzbezug ist mit Weichmachern belastet, sondern ein kleines Etikett auf dem Sitzbezug. Dieses kann sehr leicht abgetrennt werden. Bereits seit Juli 2013 wurde dieses Kunststoff-Etikett durch ein Stoff-Etikett ersetzt.

    • Hallo und Danke für den Beitrag.
      Wir haben die Testergebnisse von der Stiftung Warentest und dem ADAC
      StWa schreibt:
      Das rückwärts befestigte Modell Axkid Kidzofix fällt beim Frontalaufprall durch. Es reißt sich aus seiner Isofixverbindung und fliegt durch das Fahrzeug. Zudem enthält der Bezugsstoff höhere Mengen des Weichmachers DEHP, der in Spielzeug seit Jahren verboten ist. Für die Tester ist er deshalb ein „mangelhafter“ Sitz.

      Ein Sitz, der – auch bei einem Aufprall von 64km/h einfach durchs Fahrzeug fliegt, ist alles andere als sicher. Wenn ein Isofix Sitz gekauft wird, sollte dies ja schließlich auch nutzbar sein.

      Auch hat Axkid bislang kaum informiert.

      Sie schreiben auch: Um diese Substanzen aufzunehmen, müsste das Kind das Etikett in den Mund nehmen, was an dieser Position für ein angeschnalltes Kind nicht möglich ist.
      Ist so nicht richtig, denn die Weichmacher verflüchtigen sich – dünsten also aus und reicher sich im Staub des Fahrzeugs an.

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