Fencheltee teilweise hochbelastet mit Langzeitgift PA

Schwangere, Stillende und Kleinkinder sollten Fencheltee besser meiden

Schwangere, Stillende und Kleinkinder sollten Fencheltee besser meiden

Mitte Juli 2013 veröffentlichte das Bundesinstitut für Risikobewertung erstmals (nicht repräsentative) Untersuchungen zu Pyrrolizidinalkaloiden (PA) in verschiedene handelsüblichen Kräutertees.

„Wir haben in einigen Proben unerwartet hohe Gehalte an Pyrrolizidin­alkaloiden in den Kräutertee- und Teeproben gemessen“, sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel damals. Viele Verbraucher waren daraufhin verunsichert, doch getan hat sich in der Zwischenzeit recht wenig. Dies lässt zumindest die aktuelle Berichterstattung des WDR Wirtschafts- und Verbrauchermagazins markt vermuten.

Wie der WDR berichtet, sind vor allem Fenchel Tees betroffen und teilweise hochbelastet. Das gefährdet aber ausgerechnet Schwangere, Stillende und Kleinkinder, die besonders anfällig für PA Vergiftungen sind. Das BFR sah dies damals ebenso. Es besteht daher bei längerfristigem Verzehr von Produkten mit hohen Gehalten an PA insbesondere bei Kindern, Schwangeren und Stillenden, ein Risiko einer gesundheitlichen Gefährdung, so das Bundesinstitut.

Helmut Wiedenfeld von der Uni Bonn – ein Experte in Sachen Pyrrolizidin­alkaloiden – sprach in der Sendung aus, was viele sich gewünscht hätten. Erwartet hätte er dem Bericht zufolge einen sofortigen Verkaufsstopp von Fencheltees

Quelle: WDR / Bild: pixabay – Lizenz: Public Domain

mzt

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