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03.7.2012     Gesundheit - Schwangerschaft & Baby    12

Kinder- und Jugendärzte warnen vor Pucken: „Pucken ist überflüssig und gefährlich für Säuglinge“

Gerade im Sommer ist das Pucken für Säuglinge eine Qual. Sie können ihre Körperwärme nicht an die Umgebung abgeben. Es besteht die Gefahr eines Hitzschlags bzw. einer Dehydrierung

Immer mehr junge Eltern wickeln ihre Säuglinge in den ersten Lebensmonaten eng in ein Tuch. Diese besondere Wickeltechnik heißt Pucken, sie ist die Abwandlung uralter Wickelmethoden. Pucken engt die Bewegungen des Neugeborenen und soll beruhigend wirken. Insbesondere Schreibabys sollen so zum Schlafen gebracht werden. „Pucken ist jedoch gefährlich,“ warnt der nordrheinische Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte.

Dr. Hermann Josef Kahl, Experte für Prävention im Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte:

„Gerade im Sommer ist das Pucken für Säuglinge eine Qual. Sie können ihre Körperwärme nicht an die Umgebung abgeben. Es besteht die Gefahr eines Hitzschlags bzw. einer Dehydrierung.
Manche Kinder werden so eng gepuckt, dass Nerven abgeklemmt werden. Auch das Risiko für Hüftdysplasien steigt nachgewiesenermaßen durch das Pucken an.

Durch das lange ruhige Liegen besteht die Gefahr der Abplattung des Hinterkopfes.

Viele Säuglinge wehren sich zunächst gegen das Pucken, werden dann aber besonders ruhig. Sie geben auf und werden passiv. Die beruhigende Wirkung des Puckens besteht also darin, dass das Kind zutiefst frustriert wird.

In unseren Praxen sehen wir auch immer wieder Kinder, die so eng gepuckt sind, dass sie nicht einmal tief Luft holen können, um zu schreien.

Pucken vermittelt dem Kind auch keineswegs die Enge des Mutterleibs, wie oft behauptet wird. Im Mutterleib liegt das Kind in der typischen Embryonalhaltung, es kann sich dort in Grenzen auch bewegen, etwa treten. Gepuckte Babys liegen dagegen ausgestreckt und können weder Arme noch Beine bewegen.

Eltern sollten daher auf das Pucken verzichten und ihrem Kind die Bewegungsfreiheit lassen, die es braucht, um sich körperlich und seelisch gesund zu entwickeln.“

BERUFSVERBAND DER KINDER- UND JUGENDÄRZTE e. V.
www.kinderaerzte-im-netz.de

Bild: Author Produnis – wikipedia.de

 

Pucken – Was ist das eigentlich?

(wikipedia.de) - Das Pucken ist eine spezielle Wickeltechnik, bei der Säuglinge in den ersten drei Lebensmonaten eng in ein Tuch eingewickelt werden. Es handelt sich um eine sehr alte Methode der Säuglingspflege. Die besonders enge Wickeltechnik setzt dem Neugeborenen Grenzen für die Bewegung seiner Arme und Beine.

Die deutschen Säuglinge wurden angeblich länger und fester gewickelt als die in Frankreich und in England, wo diese Methode auch früher aufgegeben wurde. Die Position der Aufklärung wird zum Beispiel von Johann Georg Krünitz in der Oeconomischen Encyklopädie vertreten. Er ist zwar der Ansicht, dass Kinder nach der Geburt zunächst gewickelt werden müssen, um dem Körper Halt zu geben, jedoch nicht in der damals üblichen Art des „Einschnürens“. So heißt es bei ihm: „Es ist die großte Grausamkeit, ein Kind etliche Stunden lang in die engesten Bande einzuschlagen, um ihm die freye Bewegung der Glieder zu nehmen. (…) Das bleiche Gesicht, der magere Körper, und das sieche Leben der in Banden eingekerkert gewesenen Kinder, beweisen genug, wie vielen Schaden die Eingeweide dadurch leiden (…) Es ist nicht zu verwundern, wenn die Kinder in diesen Fesseln den ganzen Tag traurig sind, und ausser dem Schlafe ihre Zeit mit Weinen zubringen.“ Krünitz empfiehlt, das Baby schon nach 14 Tagen nur noch locker zu wickeln, damit es sich bewegen könne.

Wirkungen des Puckens

Verschiedene Untersuchungen konnten zeigen, dass gepuckte Kinder länger schlafen, dabei mehr Zeit im Non-REM-Schlaf verbringen und weniger leicht spontan, jedoch leichter bei akustischen Reizen aufwachen. Daher halten einzelne Autoren diese Methode für geeignet, die Akzeptanz der Rückenlage zur Vorbeugung des plötzlichen Kindstodes zu erhöhen, da viele Eltern trotz anderslautender Empfehlungen die risikoreichere Bauchlage vorziehen, weil die Kinder auf dem Bauch angeblich besser schlafen würden. Außerdem gibt es Hinweise, dass diese Wickelmethode wohl auch die Schreidauer signifikant verringern kann. Daher wird das Pucken von verschiedenen Seiten auch zur Unterstützung der Behandlung von Schreibabys empfohlen.

Empirisch nachgewiesene negative Wirkungen des Puckens

Empirisch nachgewiesene negative Wirkungen des Puckens bzw. Wickelns beziehen sich auf folgende Probleme:

Traditionelle Formen des Wickelns erhöhen das Risiko für Hüftdysplasie

Das Risiko an Atemwegsinfektionen zu erkranken war in einer Studie um das Vierfache erhöht

Durch das lange ruhige Liegen besteht die Gefahr der Abplattung des Hinterkopfs

Wickeln führt bei normal entwickelten Babys zu einer verspäteten Gewichtszunahme nach der Geburt. Dieser Effekt wird von den Autoren der Studie auf den verringerten direkten Hautkontakt zwischen Baby und Mutter zurückgeführt

Mütterliches Beziehungsverhalten, affektive Zuwendung und Gegenseitigkeit werden durch Wickeln nachhaltig erschwert, wie anhand einer Untersuchung von Mutter-Kind-Dyaden bei einjährigen Babys festgestellt wurde

Wickeln geht mit verringertem Körperkontakt zwischen Kind und Mutter einher.

Lesenswert ist der komplette Artikel bei wikipedia.de zum Thema Pucken

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12 Kommentare zu diesem Artikel
  1. Pucken FanSep 23, 2014 at 09:52Antworten

    Hallo in die Runde,

    ist schon etwas her der Artikel, ich hoffe dennoch, dass mein Beitrag freigeschaltet wird und ich noch was zur Diskussion beitragen kann.
    Eigentlich wollte ich nur für etwas mehr “gesunden Menschenverstand” werben. Wie meine Namenswahl es erkennen lässt bin ich durchaus überzeugt vom Pucken. Allerdings das nicht theoretisch oder aus sonstigen Gründen, sondern durch “ausprobieren”. Ich habe schlich und einfach meine Kinder gepuckt und gesehen, dass sie es mögen und es sich durchaus positiv auswirkt. Ich finde nämlich, dass neben allen Ratschlägen von Experten und ärtzlichen Beistand (der sicher wichtig ist), es vor allem auf das instinktive und durch Beobachtung geprägte Urteilsvermögen der Eltern ankommt. Und wenn man das vernünftig macht, klappt es auch mit dem Pucken. Oder eben auch nicht, dann ist es halt so.
    Noch ein Wort zum erwähnten gesunden Menschenverstand: Natürlich kann ich im Hochsommer mein Baby nicht im Schlafanzug und Body in ein Polyester Pucksack stecken. Meine Güte! Dass es dann überhitzt, liegt ja wohl auf der Hand. Mitdenken ist die Devise – das gilt übrigens bei weitem nicht nur für das Pucken.
    Nichts desto trotz ist es natürlich wichtig Expertenmeinungen zu beachten und sein Verhalten auch immer zu hinterfragen.

    Viele Grüße
    Kati

  2. J.Dez 13, 2012 at 21:05Antworten

    Ich habe meine Tochter 4 Monate allerdings nur zum Nachtschlaf eingepuckt! Denn sie ist durch ihre staendigen bewegungen immer wieder wach geworden! Sie wird jetzt bald 1 Jahr alt und hat keinerlei Beeintraechtigungen oder schaeden davon getragen! Ich bin froh diesen Rat von der hebamme erhalten zu haben!

  3. casafeliSep 11, 2012 at 14:26Antworten

    Ich würde mich da gerne mal als Herstellerin einer recht gut etablierten Puckhilfe zu Wort melden.

    Das Pucken liegt seit einigen Jahren wieder im Trend. Konfektionierte Puckhilfen – mit Klettverschluss – sind insbesondere deshalb auf den Markt gekommen, weil vielen Eltern das Wickeln mit einer Decke oder einem Moltontuch schwer fällt: Den wenigsten gelingt es, diese Tücher zu wickeln, ohne dass sie sich gleich wieder entfalten.

    Ich würde mir in dieser Debatte, die ja bereits vor einigen Monaten schon Kreise zog, z.B. in der Zeitschrift Psychologie heute und an anderer Stelle, eine deutlich differenziertere Sichtweise wünschen. Denn die Kritik und genannten Gefahren beziehen sich in aller erster Linie auf Formen des traditionellen Wickelns, das ich heute weder verbreitet sehe noch von Hebammen – oder mir als Anbieterin – empfohlen erlebe. Es überrascht mich sehr, dass dies den in der Ablehnung des Puckens aktiv gewordenen Kinderärzten dennoch der besorgniserregende Regelfall zu sein scheint.

    Warnungen vor der traditionellen Weise sind sehr angebracht – ! Mehr als schade ist es aber, die sehr guten Aspekte der modernen Form des Puckens dabei gleich mit “in Sippenhaft” zu nehmen.

    Julia, die oben kommentiert, hat zahlreiche Aspekte des modernen Puckens hervorragend auf den Punkt gebracht. Sowohl was die Praxis als auch die Enttäuschung über die einseitge Form der Bericherstattung wie auch das Ängsteschüren betrifft.

    Weder ich als Anbieterin einer Puckhilfe noch die zahlreichen Hebammen (oder anderen Fachleute), die ich im Laufe meiner Arbeit gesprochen habe, plädieren für extrem festes Wickeln, das den Atem erschweren könnte oder gar Nerven einklemmt. Pucken ist bei hochsommerlichen Temperaturen oder gar Fieber auf keinen Fall angemessen, stets wird auf die Beachtung der Umgebungstemperatur hingewiesen. Unsere Puckhilfe ermöglicht gezielt die Beinfreiheit, das elastische Material lässt auch eine gewisse Bewegung der Arme zu. Stundenlanges Pucken über den Tag, Herausnehmen nur zum Wechseln der Windeln – ich kenne niemanden, der das anraten würde. Natürlich soll das Baby sich viel bewegen und keinesfalls regelrecht paralysiert werden – !

    Das Pucken ist eine Möglichkeit, dem Baby in unterschiedlichen Situationen Halt und ergänzende Geborgenheit zu geben. Auch Wärme in kühlerer Umgebung. Es kann zu Beruhigung führen, Überreizung vermeiden, leichter in den Schlaf finden lassen oder diesen – z.B. bei ausgeprägtem Moro-Reflex – besser andauern lassen. Weiter kann es tatsächlich die Akzeptanz der zum Schlafen empfohlenen Rückenlage fördern.

    Abschließen möchte ich mit einem einfachen Vergleich, den ich in Gesprächen immer wieder heranziehe: Es ist ein ganz intuitiver Impuls, einen Menschen, egal welchen Alters, den wir beruhigen oder trösten möchten, fest in den Arm zu nehmen. Kein Pucken allein kann diesen menschlichen Kontakt ersetzen. Aber es ist eine Brücke: Ich fühle mich auch gewärmt, geborgen, beruhigt und geschützt – je nach vorliegender Situation -, wenn ich mich in eine Decke einkuschel…..

    Bedenken wir dabei auch noch mal die heutigen Empfehlungen für die Schlafumgebung eines Babys: Es möge nicht im Bett der Eltern schlafen, in der Wiege von keiner Decke bedeckt werden und alles weitere (Kissen, Kuscheltiere, Rolle um den Kopf herum) soll entfernt werden. Das alles hat seinen Sinn – ! Es spendet aber nicht unbedingt das Gefühl von Geborgenheit.

    Diese Chance aber bietet das Pucken mit einer moderen Puckhilfe. Und so begreife ich in aller erster Linie die Idee des Puckens – was auch, so wie ich es wahrnehme, für die Befürworter, die ich kenne, gilt.

    Also werbe ich in diesem Sinne um ein angemessenes Differenzieren von positiven und negativen Formen und Effekten des Puckens.
    http://www.casafeli.de

  4. AngelaJul 24, 2012 at 22:34Antworten

    Hmm durch den verwendetet Präsens entsteht schon der Eindruck das über aktuelle Pucktechniken gesprochen wird:
    “…Pucken ist gefährlich…”

    Die hier beanstandete Rückenlage ist wiederum ebenfalls von SIDS Experten empfohlen…

    Es ist und bleibt das gleiche Thema: man findet keinen “Schuldigen” für SIDS, weil es vielleicht gar keinen gibt uns es einfach eine Laune der Natur ist, dass ein sehr kleiner Prozentsatz der Neugeborenen in den ersten Monaten stirbt.
    Wir, in unserer modernen Kontrollgesellschaft, können uns nicht damit abfinden, dass es Dinge gibt, die wir nicht unter Kontrolle haben und so gibt es halbjährlich neue Studien (Spekulationen) über die möglichen Ursachen.

    Eltern sollten viel mehr wieder darauf vertrauen ein untäuschbares Gespür dafür zu haben, was ihrem Baby und auch ihnen selbst gut tut und sich viel mehr davon lenken lassen als von diesen Unsicherheit schürenden “neuen” Erkenntnissen.

    Ich denke das beste Mittel gegen SIDS ist, sein Baby in seiner Nähe zu haben. Tags wie nachts. So bekomme ich sofort mit, wenn es meinem Baby nicht gut geht!

    • CleanKids-MagazinJul 24, 2012 at 23:09AntwortenAuthor

      Die Kritik bezüglich der Rückenlage bezieht sich darauf, daß sich das Baby so (gepuckt) kaum bewegen kann und dadurch der Kopf abflachen kann. Ansonsten wird sehr wohl die Rückenlage empfohlen. Gerade wegen SIDS.

      Zitat: “Wir, in unserer modernen Kontrollgesellschaft, können uns nicht damit abfinden, dass es Dinge gibt, die wir nicht unter Kontrolle haben…” Da hast Du vollkommen recht, der Kontrollverlust ist eines unserer großen Probleme heute nur gibt es kaum jemand zu :-(

  5. AngelaJul 24, 2012 at 20:20Antworten

    Die Studien beleuchten vor allem das historische Pucken, bei dem Babys teilweise sogar auf Brettern festgeschnallt wurden.
    Das moderne Pucken, bei dem vor allem die Arme fixiert werden um den Moro-reflex zu verhindern, hat damit wenig zu tun.
    Wie Julia schon angemerkt hat, sind in modernen Pucksäcken die Hüften und Beine nicht fixiert, so dass das Baby sich hier unbehindert bewegen kann.
    Zur Überhitzung: SIDS Experten empfehlen einen Schlafsack als Deckenersatz.
    Die meisten Schlafsäcke sind sogar mit (Polyester-)Watte gefüttert, was einen Hitzestau wesentlich mehr begünstigt als eine Hülle aus dünnem Interlock- oder Jerseystoff aus reiner Baumwolle wie bei einem Pucksack.

    • CleanKids-MagazinJul 24, 2012 at 20:30AntwortenAuthor

      Bei dem Artikel geht es ja auch hauptsächlich um das althergebrachte Pucken. Ein Hitzestau entsteht eben auch, wenn kein Luftaustausch stattfinden kann, was bein althergebrachten einwickeln eben der Fall ist – und: dadurch kühlt aber das Baby auch wieder sehr viel schneller aus, wenn sich etwa die Temperaturen im Babyzimmer über Nacht nach unten orientieren, weil kaum Muskelbewegungen stattfinden können und kein wärmendes Luftpolster vorhanden ist. Wir hatten bei beiden Kids Schlafsäcke und gute Erfahrungen damit gemacht, hatten aber auch nie diese probleme beim Einschlafen.

      Nichtsdestotrotz beleuchten die Studien ausgiebig auch die Atemwegsinfektionen und andere in dem Bericht aufgezählte Probleme (beim “althergebrachten Pucken”)

  6. AngelaJul 24, 2012 at 18:19Antworten

    Du schreibst “Kinderärzte”.
    Zitiert wird aber nur ein Kinderarzt und auch keine andere Sichtweise angeführt.
    Und die Quelle der empirischen Studie wird auch nicht genannt, so das meine keinen Chance hat die Rahmenbedingungen der Studie zu recherchieren und sich selbst eine Meinung zur Studie zu machen.
    Insofern gebe ich der Meinung meiner Vorrednerin recht, dass der Artikel sehr einseitig ist.
    Was ich sehr schade finde und von deinem Blog auch gar nicht gewöhnt bin!

  7. JuliaJul 3, 2012 at 21:20Antworten

    Das ist doch wie mit allem: Wenn mans richtig macht, ist auch alles im Lot. Dass die Temperatur nicht reguliert werden kann, ist ja Unsinn, denn dann dürfte das Kind auch keine KLeidung tragen. Viel wichtiger ist ja, mit welchem Material man das Kind “einpackt” und wenn es gerade im Sommer nur leichte und vor allem reine Baumwolle ist, ist das nichts anderes, als ein Baumwollstrampler. Was das Problem der Hüftdysplasie betrifft, das ist in sofern korrekt, wenn man ab Hüfte abwärts puckt, wie auch auf dem Bild zu sehen. Wenn man aber extra hergestellte Pucksäcke (z. B. Swaddle Me) nimmt, hat das Kind ab Taille Strampelfreiheit und kann sich normal bewegen und hat lediglich im Oberkörper eine Eingrenzung, die das Auftreten des Moro-Reflexes unterbindet.
    In einem Pucksack hat das Kind im Übrigen nur 2 dünne Lagen Baumwolljersey um den Körper, also wirklich keine Chance für einen Wärmestau.
    Der Artikel ist einfach zu einseitig. Das wäre, als wenn man jede Art zu tragen auf die im Babybjörn reduziert und damit alles abwertet.
    Ach ja und was mir gerade so spontan einfällt, als Mutter eines sehr lange im Pucksack schlafenden Babys (Sohnemann hat fast 8 Monate gepuckt geschlafen): Drehen können sie sich darin wunderbar, liegen also keineswegs nur starr aufm Hinterkopf ;-).

    Ich bedauere die einseitige Berichterstattung in diesem Fall, denn dies führt nur dazu, dass diejenigen, die darauf warten, nun wieder Futter haben, um puckenden Müttern ins Gewissen zu reden. Ich hätte mir eher gewünscht, dass man auf das richtige Pucken hinweist und ggf. auch diese Seite vorstellt.

    • CleanKids-MagazinJul 3, 2012 at 21:28AntwortenAuthor

      Hallo Julia, also es ist schon ein gewaltiger Unterschied, ob ein Strampler getragen wird, der im Sommer meist kurzärmlig ist und auch nicht derart eng an der Haut anliegt oder aber das Kind komplett bis zum Hals eingewickelt ist, und dann auch noch die Arme am Körper anliegen. Hier kann keine Luftzirkulation mehr stattfinden. Ich denke aber auch, daß Kinderärzte vom medizinischen Standpunkt aus gesehen am besten beurteilen können, was einem Baby eventuell schaden kann und dann auch – meiner Meinung nach völlig berechtigt – davor warnen können und sollen.
      Ich mag aber auch deutliche Unterschiede zum herkömmlichen Pucken und einem Pucksack erkennen. Auf jeden Fall Danke an Dich für die ausführliche Reaktion von Dir.

    • BabsiAug 25, 2012 at 13:12Antworten

      Mein Gott,was wird da für ein Unsinn ausgegraben, dachte, sowas wäre schon lanfe passe, dass esdaswieder gibt,nicht zu glauben.

      das kam ja nur von dem Aberglauben, die Gliedmassen würden dadurch gerade,weil man nix von Vitaminen wusste, und es Rachitis gab,da kann man mal sehen, wie eine durch Aberglauben entstandene Modewieder aufgewärmt wird und die Mütter sich auch noch toll vorkommen eine “Tradition ” wiederzubeleben, furchtbar, wenn sie nicht mal richtig Luft holen können, um zu schreien, wenn ich daran denke, wie bewegungsfreudig meine Tochter so klein war, das wäre Misshandlung , und der Arztwo das schrieb, hat nur zu recht,und das gilt sicher immer noch.

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