Grillen gilt als eines der liebsten Freizeit-Hobbys in Deutschland. Viele grillen in den Sommermonaten gleich mehrmals im Monat oder sogar wöchentlich im Sommer – ob mit Familie im Garten, mit Freunden auf dem Balkon oder spontan im Park (wo es erlaubt ist). Gutes Essen, Gesellschaft und Entspannung – Grillen verbindet.
Aluschalen gehören für viele Menschen zum Grillen dazu. Sie verhindern, dass Fett in die Glut tropft, erleichtern die Reinigung und eignen sich für Gemüse, Fisch oder mariniertes Fleisch. Allerdings sollten sie nicht für alle Lebensmittel verwendet werden. Besonders bei säure- und salzhaltigen Speisen kann sich Aluminium aus der Schale lösen und auf die Lebensmittel übergehen.
Die Verbraucherzentrale NRW erklärt im Folgenden die Risiken und Alternativen
Wussten Sie schon, warum Grillschalen besser nicht aus Aluminium sein sollten?
Grillen gehört im Sommer zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen. Viele schätzen dabei das Brutzeln über Holzkohle, weil es dem Grillgut das typische rauchige Aroma verleiht. Damit möglichst wenige Schadstoffe auf Würstchen, Fisch, Grillkäse oder Gemüse gelangen, ist die Verwendung von Grillschalen unbedingt ratsam. Denn wenn Fett in die Glut tropft und verbrennt, können krebserregende polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) entstehen. Diese steigen mit dem Rauch auf und können sich auf dem Grillgut ablagern.
Nicht zu empfehlen für das Grillvergnügen sind allerdings Einweg-Aluschalen. „Zwar schützen sie das Grillgut, verschlingen aber viel Energie bei der Herstellung und die Gewinnung von Aluminiumerz führt zu massiven Umweltschäden in den Abbaugebieten“, erklärt Kerstin Effers, Referentin für Umwelt und Gesundheitsschutz der Verbraucherzentrale NRW.
Zudem kann die Verwendung dieser Grillschalen zu einer erhöhten Aufnahme von Aluminium führen. Der Grund: Unter dem Einfluss von Säure oder Salz können Bestandteile des Metalls auf die Lebensmittel übergehen. Das passiert leicht, wenn das Grillgut in der Schale gesalzen wird oder bereits mariniert ist. Auch Zitronensaft auf dem Fisch oder das Mitgrillen von säurehaltige Gemüsesorten wie Tomaten können den Prozess in Gang setzen. „Wiederverwendbare Schalen aus Edelstahl sind daher gegenüber Aluschalen oder -folie die bessere Wahl“, so Effers.
Sollte die Spülmaschine die Edelstahlschalen nicht sauber bekommen, kann man sie in einer heißen Waschsoda- oder Natronlösung einweichen und anschließend mit einem Edelstahlschwamm reinigen.
Weiterführende Informationen: www.verbraucherzentral…/
Quelle: Verbraucherzentrale NRW
















