Die Zitrone ist eine gelbe Frucht mit saurem Geschmack und gehört zur Familie der Zitrusfrüchte. Sie ist besonders bekannt für ihren hohen Gehalt an Vitamin C. Zitronen sind gesund, vielseitig und erfrischend – ein echter Allrounder in Küche und Alltag. Die Zitrone enthält verschiedene Antioxidantien, die den Körper dabei unterstützen, schädliche Stoffe – sogenannte freie Radikale – zu neutralisieren. Aber: Zitronen sind auch oft mit Konservierungsmitteln und/oder Pflanzenschutzmitteln behandelt.

Wussten Sie schon, wie man unbehandelte Zitronen erkennt?
Mit bloßem Auge leider nicht. Besonders Zitronen, die sich in der Hand wachsig anfühlen, lassen vermuten, dass hier Konservierungsstoffe oder Wachse aufgetragen wurden, um sie länger frisch zu halten. Ob und wie eine Zitrone behandelt wurde, kann man nur auf dem Etikett erkennen.
Gesetzlich müssen Zitrusfrüchte, deren Schale mit sogenannten „Überzugsmitteln“ behandelt wurden, mit Begriffen wie „konserviert“ oder „gewachst“ gekennzeichnet sein. „Viele Verbraucher:innen übersehen diese Angaben, weil sie oft nur im Kleingedruckten auf einem Aufkleber oder gar nicht direkt auf dem Etikett, sondern nur in der Nähe der Ware zu finden sind“, erklärt Christiane Kunzel, Ernährungsexpertin bei der Verbraucherzentrale NRW.
Ebenfalls wichtig: „unbehandelt“ heißt nicht „bio“
Der Hinweis bedeutet lediglich, dass nach der Ernte keine Konservierungsmittel eingesetzt wurden – lässt aber offen, ob und welche Pflanzenschutzmittel während des Anbaus genutzt wurden. Auch unbehandelte Früchte können somit Rückstände auf der Schale und im Zitronensaft haben.
Wer auf Nummer sicher gehen möchte, wählt die Bio-Variante, denn im ökologischen Anbau sind sowohl chemische Pflanzenschutzmittel als auch konservierende Nachbehandlungen verboten. Selbst wenn die Schale nicht genutzt wird, empfiehlt es sich, alle Zitrusfrüchte vor dem Verzehr gründlich mit warmem Wasser abzuwaschen und anschließend abzutrocknen, um mögliche Rückstände zu entfernen und nicht bis ins Fruchtfleisch zu verteilen.
Weiterführende Informationen:
Mehr Aufklärung zu Lebensmittelkennzeichnung: www.verbraucherzentrale.nrw/
Quelle: Verbraucherzentrale NRW













