Stiftung Warentest: Powerbanks – Zuverlässige Stromreserven
Powerbanks sind tragbare Akkus, mit denen sich Smartphones, Tablets oder andere USB-Geräte unterwegs aufladen lassen. Sie speichern elektrische Energie und geben diese bei Bedarf über ein Kabel oder kabellos ab. Powerbanks gibt es in verschiedenen Größen und Kapazitäten – je höher die Kapazität, desto öfter kann ein Gerät aufgeladen werden. Besonders praktisch sind sie auf Reisen, bei langen Tagen unterwegs oder bei Stromausfällen. Wie gut die Energiespeicher wirklich sind, hat nun die Stiftung Warentest untersucht.

Wie gut die Energiespeicher wirklich sind, hat die Stiftung Warentest untersucht. – Bild: KI generiert / ChatGPT
Powerbanks retten Handy, Tablet oder Laptop, wenn den Geräten unterwegs der Saft ausgeht. Und sie helfen auch, wenn durch einen Stromausfall wie gerade in Berlin keine Energie aus der Steckdose zur Verfügung steht. Im aktuellen Test hat die Stiftung Warentest 24 Powerbanks untersucht. Worauf es bei der Wahl der passenden Powerbank ankommt, erklärt Technikexperte Florian Ostermann.
Im Test waren 24 Powerbanks zwischen 30 und 100 Euro. Darunter kompakte Modelle mit rund 10.000 und größere mit rund 20.000 Milliamperestunden (mAh) Nennkapazität. Einige können Endgeräte auch kabellos per Induktion laden.
Wofür braucht man eine Powerbank?
Geladene Powerbanks versorgen beispielsweise unterwegs Smartphones, Tablets und kompatible Laptops mit Energie. Auch dann, wenn gerade einmal kein Strom aus der Steckdose zur Verfügung steht – etwa bei einem Stromausfall wie gerade in Berlin. Laut Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe sollte man sie stets im Haus haben.
Wie lang reicht eine aufgeladene Powerbank?
Das hängt einerseits von der verbauten Kapazität ab – also ob das Modell etwa eine Nennkapazität von 10.000 oder 20.000 Milliamperestunden (mAh) besitzt. Dies allein sagt jedoch noch nichts darüber aus, wie viel Energie die Powerbank auch abgeben kann. Daher ist die entnehmbare Energiemenge ein besserer Richtwert. Dieser wird üblicherweise in Wattstunden (Wh) gemessen. Einige der großen getesteten Powerbanks mit 20.000 mAh liefern ca. 70 Wh. Damit lässt sich ein Smartphone je nach Akkugröße ungefähr zwei- bis fünfmal laden. Bei Notebooks entspricht das in etwa einer Akkuladung. Kleinere Powerbanks (10.000 mAh) liefern rund die Hälfte an Energie.
Welches Modell ist das Beste?
Mehrere Faktoren beeinflussen, ob eine Powerbank für den individuellen Bedarf die richtige ist. Soll das Modell in erster Linie kompakt und leicht sein – und nur ein Smartphone-Energiebooster für die Handtasche? Oder soll die Powerbank auf Reisen mehr als eine Akkuladung für das Smartphone liefern und vielleicht sogar noch das Notebook laden? Dann müsste die Nennkapazität 20.000 mAh betragen und es müssten mindestens 65 Watt bereitgestellt werden können. Häufig sind diese Modelle größer und auch etwas schwerer. Wer noch größere Stromreserven benötigt, setzt vielleicht eher auf eine sogenannte Powerstation. Sie liefern Energie fürs Camping, die Gartenlaube – oder im Notfall auch für mehrtägige Stromausfälle wie aktuell in Berlin.
Anzeige – Wovon die Ladegeschwindigkeit von Powerbanks abhängt, was es beim induktiven Laden und beim Transport im Flugzeug zu beachten gibt, zeigt der aktuelle Test der Stiftung Warentest unter www.test.de/powerbanks.
Quelle: Stiftung Warentest




