CleanKids-Magazin
Echtkind - Ausgesucht schönes Spielzeug ohne Schadstoffe

12.6.2013   |   Gesundheit

Nicht ungefährlich: Eltern sollten sich intensiv informieren, wenn sie ihrem Kind pflanzliche Mittel geben

Eltern sollten sich sehr genau informieren, wenn sie ihrem Kind pflanzliche Mittel geben wollen. „Zum einen kann es Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten geben, und zum anderen können diese Mittel – auch wenn sie ‚natürlich‘ sind – unerwünschte bis schädliche Nebenwirkungen für Kinder haben.

Rein pflanzlich bedeutet nicht ungefährlich

Echinacea kann beispielsweise immunsuppressive Therapien abschwächen

Echinacea kann beispielsweise immunsuppressive Therapien abschwächen

Wie diese Substanzen den kindlichen Körper beeinflussen, ist in den meisten Fällen gar nicht untersucht“, erklärt Prof. Hans-Jürgen Nentwich, ehemaliges Vorstandsmitglied des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) mit langjähriger Klinikerfahren (Leitung der Kinderklinik in Zwickau).

Eisenhut, Beinwell, Meerträubel und Flohkraut (Flohsamen-Wegerich) gehören zu den Pflanzen, die vor allem bei kleinen Kindern wie Gift wirken können und zu Herz-, Magen- oder zu neurologischen Problemen oder sogar zum Tod führen können.

„Insbesondere vor einer Operation müssen Eltern dem behandelnden Arzt rechtzeitig davon berichten, wenn ihr Kind pflanzliche Substanzen einnimmt bzw. eingenommen hat. Es kann sein, dass der Wirkstoff mehrere Wochen vorher abgesetzt werden muss“, warnt Prof. Nentwich. Echinacea kann beispielsweise immunsuppressive Therapien abschwächen (wie u.a. bei Transplantationen erforderlich), Meerträubel kann einen erhöhten Puls sowie Blutdruck sowie Unregelmäßigkeiten im Herzschlag bewirken. Knoblauch, Ginkgo und Ginseng können das Blutungsrisiko erhöhen. Baldrian und Kava (auch Kava-Kava oder Rauschpfeffer genannt) können die Anästhesie verstärken.

Quelle:
BERUFSVERBAND DER KINDER- UND JUGENDÄRZTE e. V.
www.kinderaerzte-im-netz.de

Das könnte dich auch interessieren
Auch diese Artikel mit Themenbezug sind lesenswert 




Bitte beachten Sie, dass alle Meldungen den Kenntnisstand zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergeben!

help
Getestet und Empfohlen: Swagbucks-Bonus für Eltern

– Anzeige –

Wichtiger Hinweis zu Gesundheitsthemen

UV Warnungen und Prognosen

Aktueller UV-Index

Kinderhaut reagiert besonders empfindlich auf UV-Strahlen

Schädigungen der Haut durch UV Strahlung finden bereits lange vor einem Sonnenbrand statt. Dieser bzw. die Rötungen sind die extreme Schädigung und sichtbare Anzeichen einer Verbrennung durch Strahlung


Sicherer Wasserspaß

Sicherer Wasserspass

Noch Stunden nach einem Badeunfall möglich
Sekundäres Ertrinken bei Kindern

Eltern sollten Kinder nach einem Badeunfall, bei dem ihre Schützlinge möglicherweise Wasser in die Lunge bekommen haben, beobachten

Unterschätzte Gefahr

trampolin

Besser allein aufs Trampolin

Wer Kinder hat, weiß: Ein Trampolin gehört inzwischen zur Spielausrüstung im eigenen Garten . Mit der Zahl der Trampoline ist leider die Zahl der Unfälle gestiegen

Aktuelle Tests…

– Anzeige –
Buch- und Lesetipps
Aufgepasst bei Baby-Nestchen

Gitterbettschutz und Baby-Nestchen – Erstickungsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder

Gitterbettschutz und Baby-Nestchen
Erstickungsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder

Neben Stofftieren, Kissen, Decken können auch Baby-Nestchen die Gefahr für einen Erstickungstod erhöhen. Todesfälle haben in den letzten Jahren stark zugenommen

Babyschuhe ??? besser nicht !

Immer wieder - Schadstoffe und Gifte in Babyschuhen

Krabbelschuhe, Lederpuschen, Lauflernschuhe
In den letzten Wochen wurden vermehrt Babyschuhe zurückgerufen oder vom Markt genommen. Grund hierfür: Schadstoffe und Gifte wie etwa Chrom VI, Schimmel, Weichmacher, PAK's - allesamt sehr problematische Stoffe, die auf keinen Fall an Babyfüße gehören. 


Kindergeld: Auszahlungstermine 2015 der Familienkasse