Die Schwäbische Alb zählt zu den beliebtesten Regionen Deutschlands für Bikepacking-Fans. Mit ihren abwechslungsreichen Landschaften, aussichtsreichen Höhenzügen und zahlreichen Naturpfaden bietet die Mittelgebirgsregion ideale Bedingungen für mehrtägige Touren mit dem Fahrrad.
4 Wege, 1 Abenteuer: Bikepacking in der Schwäbischen Alb
(djd). Unterwegs sein mit maximalem Freiheitsgefühl und minimalistischem Gepäck: Wer Aktivurlaub und Mikroabenteuer mag, entscheidet sich oft fürs Bikepacking. Vielseitige Räder wie Gravelbikes, an denen man Taschen anbringen kann und die auch abseits von Asphalt rund laufen, sorgen dabei für größtmögliche Flexibilität und Fahrspaß. Ein ideales Bikepacking-Revier ist die Schwäbische Alb. Die abwechslungsreiche Mittelgebirgslandschaft lässt sich bis in den Herbst hinein auf vier Fernradwegen aktiv entdecken. Insgesamt umfassen die ADFC-Qualitätsradrouten Hohenzollern Radweg, Schwäbische Alb Radweg, Württemberger Tälerradweg und Albtäler Radweg 1.149 Kilometer. Sie bieten alles, was das Herz höherschlagen lässt: abwechslungsreiche Anstiege und Abfahrten, sportliches Kilometersammeln sowie genussvolle Etappen mit Kultur, Kulinarik und den typischen blauen Karstquellen der Region.

Strecke und Pause machen
Moderate Steigungen und eine Extraportion urzeitlicher Landschaft bietet der Albtäler Radweg. Die 187 Kilometer lange Rundtour mit Start- und Endpunkt Amstetten führt durch acht Täler im UNESCO-Geopark. Zwar können ambitionierte Radler die empfohlenen drei bis fünf Etappen auch in kürzerer Zeit bewältigen. Schade wäre es jedoch, an Genusspunkten wie Seen, Biergärten und geschichtsträchtigen Städtchen einfach vorbei zu rauschen. Auch der 272 Kilometer lange und 2.150 Höhenmeter umfassende Hohenzollern Radweg von Weinstadt im Remstal bis nach Konstanz am Bodensee lädt nicht nur dazu ein, Strecke zu machen, sondern auch Pausen – etwa an den vielen Burgen, Schlössern und Residenzen am Wegesrand. Unter www.albradeln.de finden Bikepacker ausführliche Informationen zum „Radwege-Quartett“. Neben Routenbeschreibungen und Etappenvorschlägen gibt es auch eine Übersicht zu radfreundlichen Unterkünften auf der jeweiligen Route – darunter auch zertifizierte „Bett+Bike“-Betriebe – sowie eine Liste von Reparaturwerkstätten.

Zwischen Blautopf und Bodensee
Bikepacking-Einsteiger fühlen sich auf dem Württemberger Tälerradweg von Crailsheim nach Schwäbisch Gmünd besonders wohl. Die 273 Kilometer lange Route verläuft überwiegend flach durch zwölf Flusstäler. Vom Sattel aus bekommt man hier viel zu sehen – von Naturdenkmälern wie dem Blautopf in Blaubeuren oder den „Steinernen Jungfrauen“ im Eselsburger Tal bis zu spektakulären Weitblicken am höchsten Punkt des Radwegs bei Westerheim. Für Ausdauerfans bildet hingegen der Schwäbische Alb Radweg die Königsklasse des „Radwege-Quartetts“. Auf 417 Kilometern und mit mehr als 4.000 Höhenmetern verbindet er die markante „Blaue Mauer“ des Albtraufs mit dem Bodensee.
Quelle: Schwäbische Alb Tourismus, Bad Urach













