Die OVO Vertriebs GmbH ruft erneut die „Meisterklasse Schinken-Zwiebelmettwurst“ zurück. Betroffen ist diesmal eine andere Charge der Wurst mit einem neuen Gesundheitsrisiko.
Grund für den Rückruf
In einer Probe wurden Shigatoxin-bildende Escherichia coli (STEC) nachgewiesen. Diese Bakterien können schwere Magen-Darm-Erkrankungen auslösen.
Bereits am 12. März wurde dieselbe Wurst (andere Charge) wegen Salmonellen zurückgerufen. Der erneute Vorfall sorgt für zusätzliche Verunsicherung bei Verbrauchern. Ein fader Beigeschmack, beide Rückrufe wurden einen Tag vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums veröffentlicht.
Vom Verzehr wird dringend abgeraten!
Verbraucher sollten besonders aufmerksam sein und die betroffene Charge keinesfalls verzehren. Bei gesundheitlichen Beschwerden nach dem Verzehr wird empfohlen, ärztlichen Rat einzuholen.
Produktrückruf – Wichtige Verbraucherinformation
Meisterklasse Schinken-Zwiebelmettwurst
Charge: L06101
Verbrauchsdatum: 24.03.2026
Verkauf: über Penny
Kunden, die dieses Produkt gekauft haben, können dieses auch ohne Vorlage des Kassenbons in den Penny Filialen zurückgeben und bekommen den Kaufpreis erstattet.
Kundenservice
Die OVO Vertriebs GmbH steht für Verbraucheranfragen telefonisch unter 069 / 420982 – 991 von Mo. – Fr. 08:00 – 17:00 Uhr zur Verfügung:
Wichtiger Hinweis zu dieser Meldung
Bitte informieren sie Bekannte, Freunde und Familie über diesen Rückruf. Falls der betroffene Artikel inzwischen weitergegeben wurde, informieren sie bitte auch den Empfänger
Infobox STEC/VTEC-Bakterien
Das Shigatoxin wirkt enterotoxisch und cytotoxisch und zeigt Ähnlichkeiten mit dem von Shigellen gebildeten Toxin. Analog werden VTEC (Verotoxin produzierende E. coli) benannt. Durch EHEC verursachte Darmerkrankungen wurden vornehmlich unter dem Namen enterohämorrhagische Colitis bekannt. EHEC-Infektionen zählen zu den häufigsten Ursachen für Lebensmittelvergiftungen. Der Erreger ist hoch infektiös: 10 – 100 Individuen sind für eine Erkrankung ausreichend. Die Bakterien können dramatisch verlaufende Durchfallerkrankungen hervorrufen. Als lebensbedrohliche Komplikation kann sich insbesondere bei Kindern unter sechs Jahren, älteren Menschen oder abwehrgeschwächten Personen in fünf bis zehn Prozent der Erkrankungen im Anschluss an die genannten Darmsymptome ein hämolytisch-urämisches Syndrom (HUS) entwickeln. Dieses ist hauptsächlich gekennzeichnet durch eine Schädigung der Blutgefäße, der roten Blutkörperchen und der Nieren, was häufig eine Dialyse erforderlich macht. Als weitere Komplikationen können Hirnblutungen, neurologische Störungen und Schädigungen an anderen Organen (Bauchspeicheldrüse, Herz) auftreten.
Personen, die nach dem Verzehr entsprechende Symptome aufweisen, sollten dringend einen Arzt aufsuchen.
















