Stichwörter

Kindergesundheit

Schlafen in Rückenlage verformt häufig das Babyköpfchen

Eltern lernen in Babykursen, dass Neugeborene als Schutz vor dem plötzlichen Kindstod nachts auf dem Rücken schlafen sollen. Allerdings verformt diese Schlafposition häufig den Hinterkopf des Neugeborenen. Kommt es zu schweren Deformitäten, kann aus dem zunächst rein kosmetischen Problem sogar eine schmerzhafte Belastung der Halswirbelsäule oder des Kiefers werden. Chirurgen raten deshalb, das Köpfchen auf

Übergewicht rückläufig? – Zahl der dicken Kinder steigt nicht mehr

(aid) – In den vergangenen 10 bis 15 Jahren ist die Zahl der übergewichtigen Kinder in vielen Industrieländern konstant geblieben und teilweise sogar gesunken. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommt eine Studie der Ulmer Universitätsklinik. Die Wissenschaftler hatten Einzeluntersuchungen verschiedener Industrieländer ausgewertet. Für Deutschland wurden Daten aus Schuleingangsuntersuchungen mit jährlich mehr als einer halben Million Kindern

Schulstress – nach den individuellen Auslösern suchen

Verschiedene Studien haben gezeigt, dass zahlreiche Kinder und Jugendliche bereits unter Belastungen durch Stress leiden, wobei der Lebensbereich Schule hier eine zentrale Rolle spielt. Der Druck, dem Kinder und Jugendliche dort ausgesetzt sind, ist sehr vielfältig und muss bei auftretenden Beschwerden individuell betrachtet werden, um ihn entschärfen zu können. Als häufigste Ursachen für Belastungen werden

Typ-1-Diabetes: Molekulare Hinweise auf eine bevorstehende Krankheitsentstehung gefunden

Vor einer Diagnose von Typ-1-Diabetes zirkulieren Autoantikörper gegen die Inselzellen, die Insulin produzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse, im Blut. Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München haben nun in Kooperation mit Kollegen von der Universität Cambridge eine neue Entdeckung gemacht. Im Blut von Kindern kann, kurz bevor Autoantikörper erstmalig auftreten, ein vorübergehender, deutlicher Anstieg in der Expression von

Arzneimittel Rückruf: Verunreinigung – ViroPharma ruft verschiedene Chargen Buccolam(R) zurück

Das Medikament enthält den Wirkstoff Midazolamhydrochlorid wird zur Behandlung von länger anhaltenden Krampfanfällen bei Säuglingen, Kleinkindern, Kindern und Jugendlichen zwischen 3 Monaten und unter 18 Jahren angwendet (bei Diagnostizierter Epilepsie). Die Applikationsspritzen enthalten eine Lösung zur Anwendung in der Mundhöle Betroffene Produkte und Chargen BUCCOLAM 4 Fertigspritzen – 2,5 mg PZN 09247110 Ch.-B.: 1304070, 1305013,

Mediziner weisen auf zunehmende Umweltgefahren für Kinder hin

„Kinder sind in vielerlei Hinsicht besonders empfindlich: Ihr Organismus wächst noch und muss ausreifen. Das macht generell störanfälliger und ist leichter zu schädigen als der ausgewachsene Körper eines Erwachsenen. Wir wissen zu wenig über Spätfolgen, Anreicherungen und Wechselwirkungen, vielleicht sogar Potenzierungen von vielen Substanzen, die mit der Nahrung oder über die Atmung in den Körper

Kleine Kinder: Schlaf hilft beim Lernen

Ein kurzer Mittags- oder Vormittagsschlaf bzw. ein Nickerchen spielt für Babys und Vorschulkinder anscheinend eine wichtige Rolle beim Einprägen von gerade Gelerntem. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie, die auf dem jährlichen Treffen der Cognitive Neuroscience Society in Boston vorgestellt wurde. Vorschulkinder schnitten demnach bei Sprachtests besser ab, wenn sie kurz geschlafen hatten. Die

30. April: Tag gegen Lärm – Pssst! Gesunde Kinder brauchen leise Töne

So ein Tag im Kindergarten kann ganz schön laut sein: Spielzeughandys bimmeln, Polizeiautos tuten, Gleichaltrige brüllen. Dieser penetrante Dauerlärm reizt die Nerven und schadet den Kleinen: Schon etwa jedes dritte Kind hat bei der Einschulung keine altersgemäße Hörwahrnehmung – ein Faktor, der negativ auf die schulische Entwicklung des Kindes wirken kann. Darauf weist die Unfallkasse

Der Größen-Wahnsinn

Das Wachstum eines Kindes folgt vielen Faktoren, selten ist es krankhaft Eltern machen sich schnell verrückt, wenn ihr Kind vermeintlich zu klein oder zu groß gerät. „Die Bandbreite ist immens“, sagt Dr. Michael Mühlschlegel, Kinder- und Jugendarzt aus Lauffen, im Apothekenmagazin „Baby und Familie“.   „Nicht die Größe an sich ist für uns der Gradmesser,