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Kindergesundheit

Kindergesundheit: Erhöhtes Krebsrisiko bei Kindern, die neben Autobahnen wohnen

Kinder, die in der Nähe von Autobahnen oder Autostraßen wohnen, haben wahrscheinlich wegen krebserregender Stoffe in den Abgasen ein erhöhtes Risiko, an Leukämie zu erkranken. Berner Sozial- und Präventivmediziner fanden einen Zusammenhang zwischen dem Wohnort und den von 1985 bis 2008 in der Schweiz registrierten Krebserkrankungen bei Kindern. Krebserkrankungen bei Kindern sind selten. Dennoch erkranken

Kopfläuse wirksam mit Plasma bekämpfen

Sie sind lichtscheu, flink und hartnäckig – Kopfläuse. Die Blutsauger krallen sich am Haar fest, man wird sie nur schwer wieder los. Üblicherweise wird Läusebefall mit chemischen Mitteln und Nissenkamm behandelt. Fraunhofer-Forscher entwickeln einen Kamm, der die Schädlinge mithilfe von Plasma zuverlässig abtötet – ohne Biozide und den Einsatz von Chemie. Behandlungsmethode ohne Biozide und

Zöliakie: Viele Infektionen in der frühen Kindheit erhöhen möglicherweise Risiko

Eine norwegische Studie legt nahe, dass Kinder, die viele Infektionen in den ersten 18 Monaten ihres Lebens durchmachen, ein erhöhtes Risiko haben, an Zöliakie zu erkranken. Aber Forscher warnen zugleich vor voreiligen Schlüssen, da nicht klar sei, ob die Kinderkrankheiten die Immunstörung wirklich verursachen. Die Experten fand heraus, dass Kinder mit 10 oder mehr Atemwegs-

Lese-Rechtschreib-Probleme bei Kindern: Bei Verdacht auf Legasthenie erst zum Augenarzt

Kinder: Sehfehler oft Ursache für Lese-Rechtschreib-Probleme München – Nicht jede Leseschwäche bei Schulkindern ist zwangsläufig eine Lese- und Rechtschreibstörung (LRS), auch Legasthenie genannt. Oft liegt es an den Augen und eine Brille kann die Fehlsichtigkeit ausgleichen. Die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) rät deshalb bei Verdacht auf eine LRS zu einer augenärztlichen Untersuchung. Auch bei einer

Allergischer Schnupfen und Asthma – So können Eltern ihr Kind schützen

(dgk) Fließende Nase, Niesanfälle und tränende Augen – allergischer Schnupfen ist eine der häufigsten chronischen Erkrankungen. Meist beginnt er innerhalb der ersten 20 Lebensjahre. Nicht selten zieht ein allergischer Schnupfen andere Erkrankungen nach sich, wie Nasennebenhöhlenentzündungen, Hautausschläge oder Asthma. In einer Studie haben Forscher nach Risikofaktoren gesucht, die ein Ausbrechen des allergischen Schnupfens begünstigen. Sie

Fieber steigert den Flüssigkeitsbedarf eines Kindes

Ein fieberndes Kind braucht mehr Flüssigkeit als sonst, da der Grundumsatz erhöht ist und es über die Atmung und das Schwitzen Wasser verliert. Pro Grad Celsius (°C) über der normalen Körpertemperatur steigt der Flüssigkeitsbedarf eines Kindes grob um 10 bis 15%. Das heißt, ein fieberndes Kind mit einer durchschnittlichen Körpertemperatur von 39,5°C braucht etwa 30%

Rückruf: Gesundheitsgefährdende Weichmacher in Ball mit Regenbogenfarben

Das europäische Schnellwarnsystem RAPEX informiert über hohe Anteile des als fortpflanzungsgefährdend eingestuften Weichmachers Diisobutylphthalat in einem Ball mit Regenbogenfarben und blauen Sternen und Kreisen der Ambe Gmbh. Weichmacher sind nicht gebunden, sondern dünsten aus und reichern sich im Hausstaub an.  Bestimmte Weichmacher auf Basis von Phthalaten können Unfruchtbarkeit bei Männern verursachen, da sie in ihrer Wirkung bestimmten Hormonen

Zöliakie in der Familie: Wachstum und Gewicht genau beobachten

Für Kinder mit Familienangehörigen ersten Grades, die an Zöliakie erkrankt sind, besteht ein erhöhtes Risiko, diese Krankheit ebenso zu entwickeln. Auch kleine Patienten mit Autoimmunkrankheiten wie Diabetes Typ 1 gehören zur Risikogruppe. Zöliakie ist eine nicht infektiöse Darmerkrankung, die auf einer Unverträglichkeit gegenüber Gluten, dem Klebereiweiß im Getreide beruht. „Eine deutlich erkennbare Wachstumsverzögerung, Appetit- und

Risiko einer Atemdepression: Sofortiges Anwendungs- und Verkaufsverbot für Codein Saft

Dies bestätigt das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) in einem Feststellungsbescheid. Für codeinhaltige Arzneimittel zur Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Husten ist aufgrund des Risikos einer Atemdepression ein europäisches Risikobewertungsverfahren durchgeführt worden. Unter anderem ist die Behandlung von Kindern unter 12 Jahren mit codeinhaltigen Arzneimitteln gegen Husten nicht mehr erlaubt. Betroffen hiervon Codeinsaft-CT

Stottern bei Kindern: Verständnis hilft, Schimpfen verfestigt die Störung

Kinder- und Jugendärzte raten anlässlich des Welttags des Stotterns am 22.10.2015: Verständnis hilft, Schimpfen verfestigt die Störung. Ungefähr fünf Prozent aller Kinder stottern, manche nur kurze Zeit, manche viele Jahre lang.Selbst Fachleute können bis heute nicht sicher vorhersagen, bei welchem Kind dies so sein wird, bei welchem nicht und welche Therapiemethode am besten hilft. Stottern