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Kindergesundheit

Gefährlich: Verschluckte Magnete bei Kindern

Kleine, bunte Magnetkugeln oder Bauteile aus Spielzeug üben auf Kinder eine besondere Faszination aus – doch das Risiko beim Verschlucken ist enorm. Jedes Jahr landen hunderte Kinder wegen verschluckter Magnete im Krankenhaus. Besonders gefährlich sind starke Neodym-Magnete, wie sie in Magnetspielzeugen oder Dekoartikeln verbaut sind. Warum sind verschluckte Magnete so gefährlich? Ein einzelner verschluckter Magnet

Was alle Eltern über Masern wissen sollten

Stiftung Kindergesundheit informiert über die oft unterschätzten Risiken einer besonders ansteckenden Infektionskrankheit Die Gefahr wächst, mit Masern angesteckt zu werden. Laut Weltgesundheitsorganisation WHO liegt die Zahl der in den ersten drei Monaten dieses Jahres gemeldeten Fälle um 300 Prozent höher als im Vorjahr. Die Stiftung Kindergesundheit hat deshalb in einer aktuellen Stellungnahme die wichtigsten Fakten

Krankheitsanfälligkeit entwickelt sich im Kindesalter

Traumatisierte Kinder und Kinder, bei denen sich mehrere Allergien entwickeln, leiden im Erwachsenenalter eher an chronischen Entzündungskrankheiten und psychischen Beeinträchtigungen. Dies zeigen Forschende der Universitäten Zürich und Lausanne in einer Studie, in der sie fünf Gruppen der frühen Immunsystem-Programmierung identifizieren. Das Immunsystem wird in der Kindheit geformt Die sogenannte Hygienehypothese liefert dazu eine vielbeachtete Perspektive.

Am 24. April ist Welt-Meningitis-Tag

Impfungen können Kinder vor bakterieller Hirnhautentzündung schützen Eine Meningitis kann viele unterschiedliche Ursachen haben. Nicht gegen alle kann man sich schützen – gegen einige bakterielle Formen gibt es Impfungen für einen bestmöglichen Schutz. Da besonders Säuglinge und Kleinkinder von der sogenannten Meningokokken-Meningitis (Hirnhautentzündung) betroffen sind, sollten Eltern frühzeitig ihren Kinder- und Jugendarzt darauf ansprechen. Denn

U1 bis J1: Vorsorge erspart große Sorgen

Stiftung Kindergesundheit informiert über die wichtigste Präventionsmaßnahme für alle Kinder Das Kinderticket zur Gesundheit ist gelb: Nach der Geburt eines Kindes wird den Eltern von der Entbindungsstation oder der Hebamme ein gelbes Kinder-Untersuchungsheft ausgehändigt. Dieses „Gelbe Heft“ begleitet heute über elf Millionen Kinder bis zum 15. Geburtstag zu allen wichtigen Vorsorgeterminen. Und es wird auch

Zöliakie: Virusinfektion kann auslösender Faktor sein

Ein häufiges Darmvirus (Enterovirus) kann in der frühen Kindheit ein Auslöser für spätere Zöliakie bei Kindern mit erhöhtem genetischen Risiko für die Erkrankung sein. Diese Vermutung präsentiert eine Studie im British Medical Journal (BMJ). Adenovirus, ein weiteres verbreitetes Virus, war jedoch nicht wie das Enterovirus mit einem Risiko für eine spätere Zöliakie verbunden. Diese vorläufige

Kita & Co. – das zweite Zuhause für kleine Kinder

Stiftung Kindergesundheit informiert über die gesundheitlichen Vor- und Nachteile der außerfamiliären Betreuung Die Kinderbetreuung in Deutschland macht gute Fortschritte, berichtet die Stiftung Kindergesundheit. Am 1. März 2018, dem Stichtag der amtlichen Statistik besuchten bundesweit 789 559 Kinder unter drei Jahren und 2 070 315 Kinder von 3 bis unter 6 Jahren Kindertageseinrichtungen oder wurden von

Kreidezähne bei Kindern: Bisphenol A in Plastik könnte die Ursache sein

Immer mehr Jugendliche in Deutschland leiden unter Kreidezähnen, unter den 12jährigen sind es mehr als 30 Prozent.  Bei den Betroffenen verfärbt sich der Zahnschmelz, sie haben Schmerzen beim Essen und verlieren im schlimmsten Fall ihre Zähne. Wissenschaftler vermuten die Ursache für die neue Volkskrankheit im weit verbreiteten Einsatz von BPA Bisphenol A (BPA) in Plastik,

Gift in Kinderschuhen – Verbände fordern branchenweite Konsequenzen nach Rückrufaktion

SÜDWIND und INKOTA fordern branchenweite Konsequenzen nach Rückrufaktion „Etwa 85 % des weltweit hergestellten Leders wird mit Chrom gegerbt.“ Unabhängige Prüfstellen haben Mitte Februar das gesundheitsgefährdende und in Europa verbotene Chrom VI in Kinderschuhen des Herstellers Ricosta nachgewiesen. SÜDWIND und INKOTA fordern deshalb erneut und mit Nachdruck eine branchenweite Umstellung der Schuh- und Lederproduktion hin