Rückruf: Listerien in Käse Msanara der Leij Käserei

Produktrückruf – Wichtige Verbraucherinformation

Die Leij Käserei GmbH ruft den Käse Msanara in der 1kg Packung und mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 25.09.2025 zurück. Wie die Käserei mitteilt, wurden im Rahmen einer amtlichen Beprobung in der Charge Msanara Käse mit MHD 25.09.2025 Listerien (Listeria monocytogenes) nachgewiesen.

Vom Verzehr wird dringend abgeraten!

Betroffener Artikel


Käse Msanara
Mindesthaltbarkeitsdatum 25.09.2025
Verpackungseinheit: 1kg
Hersteller / Inverkehrbringer: Leij Käserei GmbH

Das Unternehmen rät zur Entsorgung betroffener Käse. 
Wir empfehlen, betroffene Käse in den jeweiligen Verkaufsstellen zurück zu geben.

Kundeninformation >

Wichtiger Hinweis zu dieser Meldung
Bitte informieren sie Bekannte, Freunde und Familie über diesen Rückruf. Falls der betroffene Artikel inzwischen weitergegeben wurde, informieren sie bitte auch den Empfänger

 

Infobox Listerien

ACHTUNG Gesundheitsgefahr!

Verbraucherinnen und Verbraucher, die eines oder mehrere dieser Produkte erworben haben, sollten unbedingt auf den Konsum verzichten

Listerien können neben Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall nach dem Verzehr betroffener Lebensmittel auch nach längerer Inkubationszeit (z.T. über 3 Wochen) Symptome ähnlich eines grippalen Infekts auslösen. Hierbei ist insbesondere die Gesundheit von Schwangeren, kleineren Kindern und Immungeschwächten gefährdet. Sollten oben genannte Symptome auftreten, suchen Sie umgehend Ihrem Hausarzt auf.

Eine Listeriose verläuft bei gesunden Menschen meist harmlos oder wird sogar kaum bemerkt. Werden besonders viele Erreger aufgenommen, kann es zu Fieber und Durchfällen kommen. Kleinkinder oder Menschen mit geschwächter Immunabwehr, wie frisch Operierte, Aids- oder Krebspatienten und Diabetiker können schwer erkranken.

Der Ausbruch der Erkrankung kann bis zu acht Wochen nach Aufnahme der Bakterien erfolgen. Listerien können Sepsen („Blutvergiftungen“) oder Meningitiden (Hirnhautentzündungen) verursachen, die mit Antibiotika behandelt werden können, aber dennoch in 30 Prozent der Fälle zum Tode führen.

Besonders bei Schwangeren ist eine Listeriose sehr gefährlich, da sie fatale Folgen für das ungeborene Kind haben kann. Es kann zu Frühgeburt, schweren Schädigungen oder sogar zum Absterben des Fötus kommen. Die Schwangere hingegen bemerkt die Erkrankung oft nicht einmal.

PDF – Schutz vor Infektionen mit Listerien >

 


* Die Bewertung bezieht sich auf die Information der Endverbraucher durch das Unternehmen bzw. den Hersteller 

 

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