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Schadstoffe

Kinderzeitschriften – Kosmetika-Beilagen oft mit verbotenen Farbstoffen

Vor allem Kinderzeitschriften für Mädchen werden – um zusätzliche Kaufanreize zu schaffen – oftmals mit Beilagen wie Kosmetikprodukten verkauft. Aber genau diese Beilagen werden Jahr für Jahr zu einem großen Anteil von den Untersuchungsbehörden beanstandet. In Baden-Württemberg werden diese Kontrollen von den Chemischen und Veterinäruntersuchungsämter (CVUAs) Freiburg und Karlsruhe mit immer wieder unerfreulichen Ergebnissen durchgeführt. Falschdeklaration,

Verkehrsverbot für Sophie la Girafe: Überwachungsbehörde erstattet Strafanzeige

Das chemische und Veterinäruntersuchungsamt Stuttgart (CVUA) hat jetzt festgestellt, dass „entsprechend § 32 Abs. 2 LFBG für die vorgelegte Probe“ der französischen Kultgiraffe Sophie „ein Verkehrsverbot“ besteht. Denn die von der baden-württembergischen Überwachungsbehörde untersuchte Probe enthielt 1.770 Mikrogramm lösliche nitrosierbare Amine pro Kilogramm. Damit sei der Grenzwert „um das ca. 18-fache“ überschritten UPDATE 22.05.2012: Rückruf

Krebserregende Nitrosamine in Luftballons von TIB Heyne

Diese Luftballons von TIB Heyne & Co. GmbH sind nichts für Kinder, denn sie überschreiten die Höchstmengen für N-Nitrosamine. Im Tierversuch wurde eine stark krebserzeugende (kanzerogene) Wirkung bei 90 % der untersuchten Nitrosamine aber auch Schäden der Leber und des Erbgutes nachgewiesen. Wenn Sie noch betroffene Luftballons haben, sollten Sie diese entweder entsorgen oder zurückbringen.

Deutschland fordert Verbesserung der Spielzeugrichtlinie und reicht Klage gegen die EU-Kommission ein

Die Bundesregierung hat am Montag Klage gegen die Europäische Kommission eingereicht, um die Beibehaltung der höheren deutschen Schutzstandards bei der Sicherheit von Kinderspielzeug durchzusetzen. Hintergrund ist die neue europäische Spielzeugrichtlinie 2009/48/EG. Danach dürften Spielzeuge ab Juli 2013 teilweise mehr Schadstoffe enthalten als derzeit in Deutschland zulässig. Dies will die Bundesregierung verhindern. Einen Antrag der Bundesregierung,

Zurückgerufene Damenschuhe von Buffalo waren nach NDR-Bericht weiterhin im Handel

Dem NDR-Bericht „Giftige Schuhe“ zufolge, befanden sich die bereits am 10. Februar EU-weit zurückgerufenen Schuhe der Marke Buffalo London auch nach diesem Datum noch im Handel. Demnach handelt es sich um eine andere Charge, die jedoch nach Angaben des NDR ebenfalls hoch belastet ist. Das Unternehmen hatte damals weder auf telefonische Nachfrage, noch auf Email Anfragen

Rapex Jahresbericht für 2011 – weniger gefährliche Artikel auf EU-Markt

Die Verbraucherinnen und Verbraucher in der EU wollen die Gewissheit, dass Produkte, ob in der EU hergestellt oder aus Drittländern importiert, sicher sind. Die gute Nachricht: RAPEX – das EU-Schnellwarnsystem für gefährliche Produkte (außer Lebensmitteln) – wird immer leistungsfähiger; gefährliche Produkte werden deswegen früher und effektiver ausfindig gemacht und dann auch schneller vom EU-Markt genommen.

NDR-Markt: Baumärkte verkaufen gefährliche Moosentferner

Eisendünger enthält den Wirkstoff Eisen-II-Sulfat und ist als giftiges Pflanzenschutzmittel einzustufen. Baumärkte aber verkaufen ihn als billigen Dünger. Das haben Recherchen des NDR Verbraucher- und Wirtschaftsmagazins „Markt“ (Sendung vom Montag, 7. NDR Fernsehen) ergeben. Mediziner und Umweltbundesamt zeigen sich besorgt.   In einer Stichprobe hat „Markt“ fünf Baumärkte besucht – Obi, Max Bahr, Praktiker, Bauhaus und

Rückruf: Krebserregendes Benzol in Damen Gummistiefel

Diese Damen Gummistiefel enthalten Benzol in nicht unerheblicher Konzentration. Benzol ist krebserregend und wurde deshalb als Lösungsmittel durch die weniger gefährlichen methylsubstituierten Benzole Toluol und Xylol weitgehend ersetzt.   Lesen Sie hierzu:ÖKO-TEST Gummistiefel: Üble StinkstiefelKindergummistiefel sind geradezu mit Schadstoffen verseucht. Das ist das Ergebnis eines neuen Tests, den das Frankfurter Verbrauchermagazin ÖKO-TEST nun veröffentlicht hat.

Chrom VI in Damen-Lederjacke von Ashwood

Diese Damen-Lederjacke von Ashwood enthält erhöhte Werte an Chrom VI. Zusätzlich zu erhöhter Toxizität und krebserregenden Eigenschaften verfügen Chrom VI-Verbindungen auch über ein hohes allergenes Potential.   Gemessen an der Häufigkeit des Auftretens von Sensibilisierungen zählt Chrom (VI) zu den wichtigsten Allergenen. Seine Allergie auslösende Wirkung bei Kontakt mit der Haut ist seit langem bekannt.

ÖKO-TEST Pestizide in Lebensmitteln – Unkrautvernichtungs- und Insektenmittel als Beilage

Obst und Gemüse abseits der großen Warenströme, wie Weinblätter, Linsen oder exotische Früchte, sind oftmals stark mit Pestiziden belastet, warnt ÖKO-TEST. Das Verbrauchermagazin fand in 14 der 56 untersuchten Produkte Rückstände über den Höchstmengen. Elf davon hätten gar nicht verkauft werden dürfen. Die untersuchten Produkte enthielten nicht nur bis zu 22 unterschiedliche Pestizide pro Probe.