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Nanosilber – Kleine Teilchen, großes Risiko

Nanosilber findet sich mittlerweile in Tapeten, Putzlappen, Frischhaltefolien, Kosmetika, Sportkleidung, Computertastaturen und in Kühlschränken. Es soll der Bekämpfung von Bakterien dienen. Derzeit ist aber noch nicht hinreichend erforscht, inwieweit die Verwendung von Nanosilber in Alltagsprodukten gesundheitliche Risiken birgt. So ist nicht ausgeschlossen, dass der übermäßige, unkontrollierte und niedrig dosierte Einsatz...

Studie: Antibakterielle Imprägnierung von Kleidung gefährdet Gesundheit und Umwelt

Die schwedische Chemikalienagentur analysierte insgesamt 30 Textilien, denen entweder Silber, Triclosan oder Triclocarban zur Geruchsdämmung beigesetzt wurden. Alle Textilien wurden nach dem Kauf und vor dem ersten Waschgang analysiert, und anschließend mehrere Male gewaschen. Manche Textilien verloren in den Waschvorgängen zum Beispiel bis zu 98 Prozent des Silbers, bei einigen...

Gefährlicher Mix: Schadstoffe in Tonern und Emissionen aus Laserdruckern

Laserdrucker belasten die Atemluft von Millionen Menschen mit einem ungefilterten Mix aus Schadstoffen, Feinstäuben und Partikeln. Die Belastungen sind extrem unterschiedlich. Die Nutzer erhalten hierüber keine Information, denn es gibt nur wenige verfügbare Analysen über Schadstoffe in Tonern und Emissionen von Laserdruckern und Kopiergeräten.

Sachverständige bestätigen BUND-Warnungen vor Nano-Materialien

Berlin: Nach Vorstellung des Sondergutachtens des Sachverständigenrats für Umweltfragen (SRU) zu Nano-Materialien hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner aufgefordert, die Verwendung von Nano-Silber in verbrauchernahen Anwendungen umgehend zu verbieten.

Naturland verbietet Nanomaterialien

Gräfelfing – Der Öko-Verband Naturland hat die Verwendung von Nanomaterialien für Lebensmittel und Kosmetika, auch in deren Verpackungen, verboten. „Wir wissen zurzeit zu wenig über die möglichen Umweltauswirkungen von Nanomaterialien und ihre Wirkungen auf den Menschen. Daher hat Naturland im Sinne eines vorbeugenden Verbraucherschutzes die Nanotechnologie als Risikotechnologie eingestuft“, erläutert...

Nano-Lebensmittel müssen künftig gekennzeichnet werden

Berlin: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) begrüßte die heute vom EU-Parlament verabschiedete Kennzeichnungspflicht für Lebensmittel, die Nano-Materialien enthalten. „Wenn ab Herbst 2014 auf Verpackungen die Bezeichnung `nano` steht, können Verbraucher endlich selbst entscheiden, ob sie Lebensmittel, die Nano-Teilchen enthalten, kaufen wollen oder nicht“, sagte Jurek Vengels, Nano-Experte...

BUND veröffentlicht Datenbank mit über 200 Nano-Produkten

Berlin: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat heute eine Datenbank veröffentlicht, in der über 200 Produkte mit Nano-Materialien aufgelistet sind. Mit der Datenbank will der Umweltverband auf eine fehlende Kennzeichnungspflicht für Nano-Produkte aufmerksam machen sowie zur Verbraucheraufklärung beitragen. Denn obwohl die Risiken für Gesundheit und Umwelt durch...

Bundesinstitut für Risikobewertung: Nanosilber gehört nicht in Lebensmittel, Textilien und Kosmetika

Die antimikrobiellen Eigenschaften von Silberionen machen sich Hersteller von verbrauchernahen Produkten seit langem zunutze. Neuerdings werden auch Silberpartikel in Nanogröße eingesetzt. So sollen zum Beispiel die mit Nanosilber beschichteten Oberflächen in Kühlschränken das Wachstum von Keimen verhindern, und in Sportsocken soll es die Geruchsbildung vermeiden. Ob von Nanosilber ein gesundheitliches...