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Kennzeichnung

Unzulässige Gesundheitswerbung für Rotbäckchen Kindersaft

Die Rotbäckchen-Vertriebs GmbH darf für den gleichnamigen Kindersaft nicht mit den Aussagen „lernstark“ und „mit Eisen zur Unterstützung der Konzentrationsfähigkeit“ werben. Das hat das Oberlandesgericht Koblenz entschieden. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hatte das Unternehmen wegen unlauterer Werbung verklagt. Die Richter schlossen sich der Auffassung des vzbv an, dass die Rotbäckchen-Werbung gegen die Health-Claims-Verordnung der Europäischen

Rückruf: Achtung Allergiker – Falschdeklaration von Knorr Hühner Kraftbouillon und Knorr Delikatess Brühe

Aufgrund einer Unregelmäßigkeit bei der Produktion von Knorr Delikatess Brühe ist ein geringer Teil der Charge mit dem Etikett der Knorr Hühner Kraftbouillon versehen worden. Der Deckel trägt die korrekte Bezeichnung „Knorr Delikatess Brühe“. Die Knorr Delikatess Brühe enthält mit den Zutaten Knollensellerie und Selleriesamen die allergene Zutat Sellerie, die in der Rezeptur der Knorr

Verbraucherschutz: Schwartauer Werke müssen die Kennzeichnung von Smoothies ändern

Die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein hat vor dem Landgericht Lübeck für die Verbraucher ein Urteil erstritten, das es zukünftig den Schwartauer Werken untersagt, Smoothies in der bisherigen Form zu deklarieren. Die Verbraucherzentrale hatte im Rahmen eines Marktchecks festgestellt, dass die kleinen Obstmahlzeiten aus der Flasche – genannt Smoothies – oftmals nicht überwiegend aus den abgebildeten und in

Lebensmittelüberwachung: Kinder als Konsumenten besonders schützen

Die deutsche Lebensmittel- und Bedarfsgegenständeüberwachung setzt jedes Jahr Schwerpunkte bei ihren Kontrollen. 2012 stand besonders der Schutz von Kindern als Konsumenten im Mittelpunkt. Das zeigen die Daten der Bundesländer zur Lebensmittelüberwachung für das Jahr 2012, die das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) am Dienstag in Berlin veröffentlicht hat. Ein weiterer Schwerpunkt der Lebensmittelkontrolleure war

Health Claims bei Fetten und Ölen: Was ist erlaubt?

„Gesundheitsbezogen“ ist eine Angabe, wenn mit ihr erklärt, suggeriert oder mittelbar zum Ausdruck gebracht wird, dass ein Zusammenhang zwischen dem Lebensmittel und der Gesundheit besteht. Voraussetzung für die Zulassung ist eine positive Bewertung des Nachweises der behaupteten Wirkung durch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA). Auf dem Workshop „Fette und Öle“, der kürzlich von der

foodwatch – Erfolgreiche Abmahnung gegen Schinkenverband

Die Verbraucherorganisation foodwatch hat den Schutzverband der Schwarzwälder Schinkenhersteller erfolgreich abgemahnt. Im Streit um irreführende Regionalitätswerbung hatte der Schinken-Verband den Eindruck erweckt, es habe eine Entscheidung des Landgerichts Konstanz gegen foodwatch gegeben, die der Verbraucherorganisation eine kritische Formulierung untersagt. Dies entspricht nicht den Tatsachen. In einer Unterlassungserklärung verpflichtete sich der Schutzverband nun, diese Unwahrheit über

Fisch aus der Frischetheke häufig gepanscht

Fisch und Garnelen aus der Supermarkt-Frischetheke werden häufig mit Wasser schwerer gemacht und lassen sich so teurer verkaufen. Mit Hilfe von Zusatzstoffen wird Fremdwasser in den Meerestieren gebunden – meist ohne Kennzeichnung für den Verbraucher. Was bisher nur von Fisch aus der Tiefkühltruhe bekannt war, ist jetzt auch bei hochwertiger Ware in der Frischetheke üblich.

Rückverfolgbarkeit von Fischprodukten: Iglo floppt, Frosta toppt im Greenpeace-Test

Iglo liefert dem Verbraucher die wenigsten Angaben zur Rückverfolgbarkeit seiner Fischprodukte. Das ist das Ergebnis eines Tests, bei dem Greenpeace im Juni zehn Fischmarken unter die Lupe genommen hat. Verglichen wurden die Informationen, die der Verbraucher über den Tracking- bzw. QR-Code auf der Verpackung erhält (Zur Gesamtauswertung). Iglo erfüllt nur 24 Prozent der von Greenpeace

Verbrauchsdatum auf loser Geflügelware: Neuregelung im Handel nicht umgesetzt

Seit 22. März 2013 gilt die neue deutsche Verordnung über Vermarktungsnormen für Geflügelfleisch. Sie schreibt vor, auch frisches, lose angebotenes Geflügelfleisch mit einem Verbrauchsdatum zu versehen. Diese Vorschrift galt bislang nur für abgepackte Ware. Auf Wochenmärkten in Kiel, Heide, Norderstedt sowie in Supermärkten mit Frischetheke in Schleswig-Holstein hielt die Verbraucherzentrale Ausschau nach Einhaltung dieser Vorschrift.

Nach Verbraucherprotest: Hohes C und Milram verzichten auf tierische Bestandteile in Produkten

Berlin, 27. Juni 2013. Gelatine im Saft, Fisch und Wild in Kartoffelchips: Nachdem die Verbraucherorganisation foodwatch 2012 kritisiert hatte, dass viele Lebensmittel versteckte Tierprodukte enthalten, haben jetzt die ersten Hersteller reagiert. Eckes Granini etwa verwendet in seinem Multivitaminsaft „Hohes C“ keine Fischgelatine mehr, der „Frühlingsquark leicht“ von Milram kommt neuerdings ohne Schweinegelatine aus. In vielen