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Ernährung

Die Milch macht’s: „Kindermilch“ auch?

(aid) – Die Geburtenzahlen sinken. Das bekommen auch Hersteller von Babybedarf deutlich zu spüren. Neue Produktkreationen wie „Kindermilch“ sollen daher die kleine Kundschaft länger an den Hersteller binden. Mit Aussagen wie „gesünder als Kuhmilch“ preisen sie die Mixturen auf Milchbasis an. Ernährungsexperten sehen dagegen keine Vorteile in dem Industrieprodukt. Schick verpackt im quadratischen Karton mit

Lebensmittel: Zusatzstoffe „natürlich“ getarnt

Aachen (fet) – Aufgrund zahlreicher Negativschlagzeilen über Zusatzstoffe setzen Lebensmittelhersteller bei ihren Produkten heute verstärkt auf Werbeslogans wie „natürlich“ und „frei von künstlichen Zusatzstoffen“. In vielen Fällen verstecken sich die vermeintlich fehlenden Substanzen nur hinter neuen Namen.

Dioxin im Fleisch, Pestizide und Gen-Soja in Fleischersatz

Vielen ist angesichts des Dioxin-Skandals der Appetit auf Eier und Schweinefleisch vergangen. Wer nun zu vegetarischem Fleischersatz greift, sollte wissen, dass manche Produkte auch nicht ohne sind. ÖKO-TEST hat in der aktuellen Ausgabe 20 davon getestet und ist gerade von den Bio-Produkten enttäuscht. Im Taifun Tofu Bratgriller von Demeter etwa entdeckte das Labor Weichmacher, Gen-Technik

Die meisten Kinder essen am liebsten Spaghetti: Umfrage bestätigt Klischee

(aid) – Kinder essen besonders gerne Spaghetti, während Hamburger, Pommes frites und Fischstäbchen weniger beliebt sind. Das ist ein Ergebnis einer Umfrage, die die Schweizer Unternehmensgruppe AMC (Alfa Metalcraft Corporation) in Auftrag gegeben hatte. Für die Studie wurden über 300 Eltern und deren Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren befragt. In deutschen Familien

Dioxine: Essen Sie vielseitig!: Neue Forschungsergebnisse zur Aufnahme von Umweltkontaminanten

(aid) – Dioxine sind langlebig und reichern sich am Ende der Nahrungskette an, vor allem in den Fettanteilen tierischer Lebensmittel. Pflanzliche Lebensmittel enthalten im Allgemeinen deutlich weniger Dioxine und tragen deshalb lediglich zu rund einem Viertel der durchschnittlichen Belastung eines Menschen bei. Das Bundesinstitut für Risikobewertung weist in dem gerade vorgelegten Abschlussbericht des Forschungsprojektes „Lebensmittelbedingte

Dioxin-Skandal: Gift im Tierfutter stammt aus Pestizidrückständen

Nach Informationen der Verbraucherorganisation foodwatch sind Rückstände von Pflanzenschutzmitteln die Quelle für die hohe Dioxinbelastung von Futtermitteln. Das ergibt sich nach Einschätzung von Experten mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit aus dem so genannten Kongenerenmuster einer Futterfett-Probe aus der zu Harles & Jentzsch gehörenden Spedition Lübbe. Diese Häufigkeitsanalyse verschiedener Dioxin- und Furanverbindungen in der Probe, die

Dioxin-Skandal: Weitere Eier-Funde in Mainz und im Donnersbergkreis

In einem Betrieb in Mainz haben Lebensmittelkontrolleure weitere Eier der schon bekannten Charge aus Nordrhein-Westfalen mit der Kennnummer 3-DE-0514411 gefunden. Die Eier sind braun und tragen ein Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) bis spätestens 20.01.2011. 200 Eier der Größe XL und 360 Eier der Größe L wurden zur Entsorgung beschlagnahmt. Weiterhin werden 106 Eier, die ein Betrieb im

Eier aus betroffenen Betrieben in Rheinland-Pfalz gefunden – Weitere Nummern bekannt

In Rheinland-Pfalz wurden heute 540 Eier beschlagnahmt. Sie stammen aus einem der Betriebe in Nordrhein-Westfalen, die mit dioxinhaltigen Futtermitteln beliefert worden waren. Nach Veröffentlichung von Eier-Stempelnummern durch das rheinland-pfälzische Verbraucherschutzministerium hatte eine Verbraucherin am Info-Telefon auf Eier aufmerksam gemacht, die sie auf einem Wochenmarkt in der Vorderpfalz lose gekauft hatte.

NRW verkündet 10 Punkte-Plan in Dioxin-Skandal – Kontrollen sollen erhöht werden – Förderung für Bio-Höfe

Das NRW-Verbraucherschutzministerium will mit einem 10 Punkte-Plan auf den jüngsten Dioxin-Skandal reagieren. Ein entsprechendes Vorgehen kündigte Verbraucherschutzminister Johannes Remmel jetzt in Düsseldorf an. „Der aktuelle Skandal mit Dioxin belasteten Futtermitteln hat uns einmal mehr die Schwachstellen der Lebensmittelkette vor Augen geführt. Wir müssen dem Verbraucherschutz Vorrang vor den wirtschaftlichen Interessen Einzelner geben“, sagte Remmel.

Dioxin in Lebensmitteln: Was tun?

Das NRW-Verbraucherschutzministerium gibt auf seiner Internetseite www.umwelt.nrw.de die Erzeugercodes von belasteten Eiern bekannt. Weitere Veröffentlichungen werden folgen, soweit sich noch Ware am Markt befindet. Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner begrüßt das transparente Vorgehen der Bundesländer: „Sie handeln völlig richtig, wenn sie auch ohne Vorliegen konkreter Untersuchungsergebnisse alle Produkte (Eier und Fleisch) vorsorglich sperren, die unter Verwendung von