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Verbraucher

Bizarre MHD-Offensive bei Putzmitteln

Bewährtes Wissen beim Frühjahrsputz gerät ins Wanken. Die Revoluzzer heißen Edeka, Lidl, Marktkauf, Netto und Rossmann. Die Handelsketten drucken ein Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) auf eigens für sie produzierte Haushaltsreiniger und Waschmittel – verwirren so Verbraucher und verwundern die Fachwelt. Der Einsatz ist beachtlich. Jedes Jahr schwemmen deutsche Haushalte laut Umweltbundesamt knapp 500.000 Tonnen Reinigungs- und Spülmittel

Gefährliche Chemie aus der Waschtrommel

Giftige und hormonell wirksame Chemikalien gelangen auch durch die normale Haushaltswäsche in deutsche Gewässer. Nach einer neuen Greenpeace-Untersuchung treten bis zu 94 Prozent der Nonylphenolethoxylate (NPE) in Import-Textilien bei der ersten Haushaltswäsche aus. Im Abwasser bildet sich aus NPE das Umweltgift Nonylphenol (NP). Die Verwendung dieser Chemikalien ist in der EU verboten oder stark eingeschränkt.

Mindesthaltbarkeitsdatum ist kein Verfallsdatum

Rund 82 Kilogramm Lebensmittel wirft jeder Bundesbürger im Jahr allein in seinem Haushalt weg – das sind zwei voll gepackte Einkaufswagen. Zu oft landen wertvolle Lebensmittel im Müll, die noch einwandfrei genießbar sind – ein Grund dafür ist der Umgang der Verbraucherinnen und Verbraucher mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum. „Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist kein Wegwerfdatum, sondern eine Orientierungshilfe.

aid-Saisonkalender jetzt als App: Mobiler Einkaufshelfer fürs Handy

(aid) – Wer sich und der Umwelt etwas Gutes tun will, sollte zu Obst und Gemüse der Saison greifen, am besten aus der nahen Region. Denn Saisonware zeichnet sich in der Regel durch Frische, optimale Reife, günstige Preise und kurze Transportwege aus. Doch wann haben Spargel, Aprikosen, Spitzkohl und Co. eigentlich Saison? Das verrät schnell

Weltverbrauchertag 2012 – Nachhaltiger Konsum in Zeiten der Krise

Die Europäische Union berät am 15.03.2012 anlässlich des Weltverbrauchertages, wie nachhaltiger Konsum in Zeiten der Krise gefördert werden kann. Während die Politik diskutiert, gibt die VERBRAUCHER INITIATIVE Tipps, wie nachhaltiger Konsum konkret gestaltet werden kann. Finanzkrise, Klimakrise, soziale Krisen – wir leben in krisengebeutelten Zeiten. Um aus ihnen herauszukommen, bedarf es nachhaltiger Veränderungen, und zwar

Gestrecktes Hackfleisch bei Netto: 30 Prozent mehr Geld für 30 Prozent weniger Fleisch

Mithilfe irreführender Werbeaussagen vermarktet Netto gestrecktes Hackfleisch zu überhöhten Preisen. Das hat die Verbraucherorganisation foodwatch heute auf www.abgespeist.de, der Plattform gegen Etikettenschwindel, kritisiert und eine E-Mail-Beschwerdeaktion an den Lebensmitteldiscounter gestartet. Unter der Eigenmarke „Viva Vital“ vertreibt Netto (Edeka-Gruppe) eine „Zubereitung aus Hackfleisch gemischt mit pflanzlichem Eiweiß“, versehen mit dem Hinweis auf angeblich „30 % weniger

Facebook – Richter erklären Freundefinder und Geschäftsbedingungen für rechtswidrig

Facebook verstößt mit dem Freundefinder und seinen Geschäftsbedingungen gegen Verbraucherrechte. Das entschied heute das Landgericht Berlin und gab damit der Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv) in vollem Umfang statt. „Das Urteil ist ein Meilenstein. Facebook und Co. müssen den Datenschutz in Europa respektieren“, so Vorstand Gerd Billen. Beim Freundefinder kritisierte das Gericht, dass die Facebook-Mitglieder

Hygienemängel: Wiesenhof-Schlachterei in Möckern von Behörden geschlossen

Wie der MDR heute berichtet ist der Schlachthof des Geflügelproduzenten Wiesenhof in Möckern von Behörden aufgrund von Hygienemängeln stillgelegt worden. Geflügel, welches nach dem 28. Februar 2012 geschlachtet wurde, darf nicht mehr verkauft werden. Allerdings könnte nach Berichten des MDR 1 RADIO SACHSEN-ANHALT  eine baldige Produktionsfreigabe erfolgen, nachdem bei einer Nachkontrolle durch die Behörden eine

Lätta & Luftig – Unilever will Luft zu Geld machen

Seit Beginn des Jahres ist die neue Lätta & Luftig des Lebensmittelkonzerns Unilever im Handel erhältlich – eine mit Luft aufgeschlagene Halbfettmargarine. Das Unternehmen verkauft das Produkt als „luftigen Genuss, der ein besonderes Mundgefühl bietet“. Die Lebensmittelexperten der Verbraucherzentrale Hamburg sehen darin den Versuch, eine drastische Preiserhöhung von 56 Prozent durchzusetzen. Überdies sei die von

Ökotest Nachwirkungen zu Sophie la Girafe

Sophie la Girafe: nicht verkehrsfähig… Das darf ÖKO-TEST wieder sagen, nachdem das Landgericht Berlin eine zuvor von ihm selbst erlassene einstweilige Verfügung wieder aufgehoben hat.  ÖKO-TEST hatte in seiner Novemberausgabe berichtet, dass sich aus der untersuchten Kultgiraffe, die gern als Ersatz für Schnuller oder Beißringe verwendet wird, weit mehr nitrosierbare Amine herauslösen als gesetzlich zulässig.