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Verbraucher

Hipp will Zuckergranulat-Tees für Kleinkinder bis Jahresende vom Markt nehmen

Hipp will seine für Kleinkinder ab 12 Monaten beworbenen Instant-Tees auf Zuckergranulat-Basis bis Ende des Jahres vom Markt nehmen. Das kündigte der Babynahrungshersteller gegenüber der Verbraucherorganisation foodwatch nach der Nominierung des Produkts für die Wahl zum „Goldenen Windbeutel“ an. „Wir werden bis Ende diesen Jahres die drei beanstandeten Produkte durch neue Produkte ohne Zuckerzusatz ersetzen“,

Datenschutz bei Apps: Persönliche Daten unverschlüsselt übermittelt

Viele Apps übertragen persönliche Informationen der Smartphone-Besitzer ungesichert und nicht anonymisiert an Datensammler. Dazu gehören Passwörter, sowie Inhalte von Adressbüchern mit echten Namen, realen Telefonnummern und E-Mailadressen. Bei einem Test der Datensicherheit von 63 beliebten Apps für Smartphones fand die Stiftung Warentest neun „sehr kritische“, 28 „kritische“ sowie 26 „unkritische“. Veröffentlicht sind die Ergebnisse in

Health Claims: EU veröffentlicht zugelassene Gesundheitsangaben

(aid) – „Gut für Herz und Kreislauf“, „stärkt die Abwehrkräfte“ oder „fördert die Gesundheit ihrer Kinder“ – künftig dürfen Lebensmittel nur noch mit gesundheitsbezogenen Angaben beworben werden, wenn diese Wirkung wissenschaftlich erwiesen ist. Die Europäische Kommission hat nach langjähriger Prüfung eine Liste mit 222 zulässigen „Health Claims“ veröffentlicht, die in der gesamten Europäischen Union gültig

Stoppt Etikettenschwindel: Wahl zum Goldenen Windbeutel 2012

Wer bekommt den „Goldenen Windbeutel“ 2012? Einen Monat lang können Verbraucher auf der Internetseite www.abgespeist.de darüber abstimmen, welches Produkt eines Lebensmittelherstellers die dreisteste Werbelüge des Jahres darstellt. Die Verbraucherorganisation foodwatch hat fünf Produkte nominiert:    Becel pro-activ von Unilever, das Medikament zum Aufs-Brot-Schmieren: Eine Margarine mit hochkonzentriert zugesetzten Pflanzensterinen, die den Cholesterinspiegel senkt. Trotz aller Hinweise

Kinderzeitschriften – Kosmetika-Beilagen oft mit verbotenen Farbstoffen

Vor allem Kinderzeitschriften für Mädchen werden – um zusätzliche Kaufanreize zu schaffen – oftmals mit Beilagen wie Kosmetikprodukten verkauft. Aber genau diese Beilagen werden Jahr für Jahr zu einem großen Anteil von den Untersuchungsbehörden beanstandet. In Baden-Württemberg werden diese Kontrollen von den Chemischen und Veterinäruntersuchungsämter (CVUAs) Freiburg und Karlsruhe mit immer wieder unerfreulichen Ergebnissen durchgeführt. Falschdeklaration,

Schummelei mit Spargelsauce: Pflanzenöl statt echter Sauce Hollandaise

In norddeutschen Restaurants und Gaststätten werden Gäste häufig über die Machart der dort angebotenen Sauce Hollandaise getäuscht. Das haben Recherchen des NDR Wirtschafts- und Verbrauchermagazins „Markt“ im NDR Fernsehen gemeinsam mit der Verbraucherzentrale Hamburg ergeben. Statt der traditionell mit Butter und Eigelb gemachten Hollandaise kommt in zahlreichen Lokalen eine industriell hergestellte Fertigsauce auf den Tisch,

Molkerei Ehrmann schießt Eigentor mit FC Bayern München-Joghurt

Der „FC Bayern München-Kirschjoghurt“ von Ehrmann wiegt statt 150 nur 125 Gramm, wird aber zum gleichen Preis verkauft wie das Original. Zudem enthält er wenig Kirschen, dafür aber reichlich färbende Konzentrate. Von der Verbraucherzentrale Hamburg gibt’s dafür die rote Karte. Millionen Fans drücken den Bayern für das Spiel am Samstag gegen Chelsea die Daumen und

Gen-Food im KaDeWe

Nach Greenpeace-Recherchen bietet das Kaufhaus des Westens in Berlin ein großes Sortiment gentechnisch veränderter Lebensmittel an. Eine Backmischung enthält nach Laboruntersuchungen der Umweltschutzorganisation zudem Gen-Mais, der auf der Zutatenliste nicht genannt wird. Der Verkauf von nicht gekennzeichnetem Gen-Food ist in Europa strafbar. Die meisten Verbraucher wollen sich kein Gen-Food unterjubeln lassen, sagt Christiane Huxdorff, Gentechnikexpertin

Deutschland fordert Verbesserung der Spielzeugrichtlinie und reicht Klage gegen die EU-Kommission ein

Die Bundesregierung hat am Montag Klage gegen die Europäische Kommission eingereicht, um die Beibehaltung der höheren deutschen Schutzstandards bei der Sicherheit von Kinderspielzeug durchzusetzen. Hintergrund ist die neue europäische Spielzeugrichtlinie 2009/48/EG. Danach dürften Spielzeuge ab Juli 2013 teilweise mehr Schadstoffe enthalten als derzeit in Deutschland zulässig. Dies will die Bundesregierung verhindern. Einen Antrag der Bundesregierung,

Zurückgerufene Damenschuhe von Buffalo waren nach NDR-Bericht weiterhin im Handel

Dem NDR-Bericht „Giftige Schuhe“ zufolge, befanden sich die bereits am 10. Februar EU-weit zurückgerufenen Schuhe der Marke Buffalo London auch nach diesem Datum noch im Handel. Demnach handelt es sich um eine andere Charge, die jedoch nach Angaben des NDR ebenfalls hoch belastet ist. Das Unternehmen hatte damals weder auf telefonische Nachfrage, noch auf Email Anfragen