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Verbraucher

Skandal um Bio-Eier: Betriebe nennen, Gewinne abschöpfen!

Berlin, 25. Februar 2013. Legehennenhalter in mehr als 150 deutschen Betrieben sollen jahrelang falsch deklarierte Freiland- und Bio-Eier verkauft haben. Zu diesen ungeheuerlichen Vorwürfen erklärt Georg Abel, Bundesgeschäftsführer der VERBRAUCHER INITIATIVE e. V. in Berlin: Sollte sich der Verdacht bestätigen, hätten alle Kontrollinstanzen versagt: Die Eigenkontrollen der Landwirtschaft, die Bio-Kontrollen und die amtliche Lebensmittelüberwachung. Frau

Aigners Verbraucherinformationen zum Pferdefleisch-Skandal: Unvollständige Auflistung der Unvollständigkeit…

Einmal mehr kommen große Töne aus Berlin. Nationale Aktionspläne und Vieles mehr wird auf den Weg gebracht. Das Informationsrecht der Verbraucher bleibt dagegen auf der Strecke. Chaotisch, unvollständig und völlig desorientiert, so wirkt die im aktuellen Pferdefleisch-Skandal praktizierte Verbraucherinformationspolitik des zuständigen Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Eigentlich nichts neues, aber in diesem Fall wird

Verbraucherzentrale mahnt erfolgreich irreführende Kennzeichnung von Smoothies ab

  Die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein hat im Rahmen eines Marktchecks jüngst festgestellt, dass die kleinen Obstmahlzeiten aus der Flasche – genannt Smoothies – oftmals nicht überwiegend aus den abgebildeten Früchten, sondern häufig aus Apfelsaft bestehen. Die wahre Beschaffenheit von Smoothies lässt sich daher erst durch einen genauen Blick in die Zutatenliste erkennen. Trotz verschiedener Gerichtsurteile, die

Pferdefleisch und andere Täuschungsfälle: Billig ist nicht das Problem – und regional allein ist nicht die Lösung

Berlin, 19. Februar 2013. Pferdefleisch wird als Rindfleisch deklariert, und die Schuld am Täuschungsskandal tragen die Verbraucher – schließlich wollen die immer nur alles billig einkaufen. Die Verbraucherorganisation foodwatch hat Lebensmittelbranche und Politik vorgeworfen, mit dieser perfiden Argumentation den Verbrauchern die Verantwortung für eigene Verfehlungen in die Schuhe schieben zu wollen. „Billig ist nicht das

Pferdefleisch-Skandal: NRW startet neue Internet-Seite über Produktrückrufe

NRW-Verbraucherschutzminister Johannes Remmel bedauert die Weigerung des deutschen Lebensmittelhandels, im Zuge des Skandals um falsch deklarierte Rindfleischlieferungen auf einer zentralen Internet-Plattform weitreichende Informationen für die Verbraucherinnen und Verbraucher bereit zustellen.  „Inzwischen nähern wir uns der Zahl von zwei Dutzend Rückrufen und Verkaufsstopps und das führt zu einer großen Unübersichtlichkeit. Ich verstehe nicht, warum der Handel

Pferdefleisch-Skandal: foodwatch fordert konkrete Untersuchungspflichten für Unternehmen und Strafen nach Umsatz

Berlin, 18.02.2013. Nach der europaweiten Verbrauchertäuschung mit Pferdefleisch täuscht Ilse Aigner die Verbraucher ihrerseits mit ihrem „Aktionsplan“. Die Maßnahmen, die die Ministerin als Beratungsgrundlage für die heutige Sondersitzung von Bund und Ländern vorgelegt hatte, stellen nach Einschätzung der Verbraucherorganisation foodwatch folgenlose Ankündigungspolitik dar. „Frau Aigner schont die eigentlich Verantwortlichen und täuscht mit Scheinmaßnahmen darüber hinweg,

TV-Tipp: RTL-Magazin „EXTRA“ findet Pferde- und Schweinefleisch in Döner

Das RTL-Magazin „EXTRA“ hatte Medienberichten zufolge Dönerfleisch in Imbiss-Lokalen in Berlin und Leipzig vom Institut für Produktqualität (ifp) untersuchen lassen.  Fündig wurde das Labor gleich in mehreren Fällen. In einer untersuchten Probe konnte Pferdefleisch (< 1%), in weiteren drei Proben bis zu 7% Schweinefleisch nachgewiesen werden. Ursprünglich wurde für Döner nur Hammel- oder Lammfleisch verwendet, inzwischen wird aber –

EHEC, Gammelfleisch und Pferdefleisch-Skandal – Es ist zum Wiehern

Wieder einmal ein gewaltiger Skandal im Lebensmittelbereich. Die Politik – aufgeschreckt und überfordert – ist wie immer schnell mit Statements zur Stelle. Von „mafiösen Strukturen“ und „kriminellen Machenschaften“ wird geredet, Kommissionen gebildet und die Medien werden einmal mehr zur eigenen Profilierung genutzt. Aber mal ehrlich, so richtig geändert hat sich nichts seit EHEC und Gammelfleisch.

Mangelnde Behördeninformation beim Pferdefleischskandal

Trotz neuer gesetzlicher Grundlage gibt es keine zufriedenstellende Information der Verbraucher durch die Behörden Bundeseinheitlich, verständlich und verlässlich: So sollten Behörden Bürger über Lebensmittelverstöße informieren. Das fordert der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv). Der aktuelle Pferdefleischskandal aber zeigt: Die Länder setzen die seit September geltenden neuen Regelungen zur Verbraucherinformation nur unzureichend um. Seit dem 1. September 2012 sind

Schummel mit „Heißer Zitrone“ – Unzulässige Werbung bei Pulvergetränken

„Heiße Zitrone“ steht auf vielen Pulvern und Brausetabletten, die in diesen kalten Tagen angeboten werden. Auf allen Packungen suggerieren Bilder von saftigen Zitronen: das ist gesund und hilft gegen Erkältung. Acht dieser Produkte hat die Verbraucherzentrale Niedersachsen auf ihre Werbung hin überprüft. Dabei ist aufgefallen, dass bei einigen die Gesundheitswerbung nicht mehr zulässig ist. Die