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Gesundheit

Süße Medizin: 5 Jahre "Theater auf Rezept" – Kulturprojekt feiert Jubiläum

Seit 2009 verschreiben Kinder- und Jugendärzte eine süße Medizin, sie funktioniert ganz ohne Risiken und Nebenwirkungen und besteht aus Gutscheinen für einen Besuch im örtlichen Theater. Verteilt werden die Gutscheine bei den Vorsorgeuntersuchungen U10, U11 und J1. Inzwischen machen 17 Kinder- und Jugendtheater überall in der Bundesrepublik mit, mehrere Tausend Kinder und Jugendliche haben mit

Kindergesundheit: Warnzeichen für einen Schlaganfall bei Kindern

Eltern sollten wissen, dass auch Kinder einen Schlaganfall erleiden können. Ein einseitig hängendes Gesicht, Schwäche im Arm oder Bein, Sprachschwierigkeiten, plötzlich auftretende Probleme beim Sehen und Schwindel sind sowohl beim Erwachsenen als auch beim Kind Warnzeichen für einen Schlaganfall. „Schlaganfälle sind bei Kindern zwar selten, aber auch sie erfordern schnelles Handeln, um Folgeschäden zu vermeiden“,

Echokardiografie: Ultraschall erspart Kindern mit angeborenen Herzfehlern belastende Eingriffe

Berlin – Etwa eines von 100 Babys kommt mit einem Herzfehler zur Welt. Die Fehlbildungen reichen von kleinen Löchern in der Herzscheidewand bis hin zu falschen Anlagen der Herzgefäße, die unbehandelt zum Tod führen. Doch heute erreichen bis zu 90 Prozent aller herzkranken Kinder das Erwachsenenalter. Angeborene Herzfehler erkennen und untersuchen Ärzte meist mittels Ultraschall.

Rotaviren Schluckimpfung gegen Baby-Durchfall – ein hoffnungsvoller Erfolg

Mit der Kälte wächst die Gefahr: In den Wintermonaten erkranken besonders viele Kinder an einem durch Rotaviren ausgelösten Brechdurchfall, manche müssen sogar ins Krankenhaus. Seit Mitte 2013 empfiehlt die Ständige Impfkommission STIKO die generelle Impfung aller gesunden Säuglinge gegen die hoch ansteckenden Erreger. Die Stiftung Kindergesundheit ermutigt alle jungen Familien, ihr Baby möglichst früh, das

Mammografie-Screening: Nicht drängen lassen

Frauen werden von ihren Ärzten nicht genügend über die Risiken des Mammografie-Screenings aufgeklärt und bekommen von ihnen häufig eine einseitige Empfehlung für diese Reihenuntersuchung. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest nach stichprobenartigen Beratungen bei Frauenärzten. Die Stiftung rät Frauen deshalb, sich nicht drängen zu lassen, sondern nach einer individuellen Beratung die Vor- und Nachteile

Kindergesundheit: Ohrentropfen sollen körperwarm sein

Wie kleinen Kindern Ohrentropfen richtig verabreicht werden Es kommt recht häufig vor, dass kleine Kinder Ohrentropfen benötigen. Dabei sind folgende Tricks aus dem Apothekenmagazin „Baby und Familie“ hilfreich: Zuerst die Tropfen in der Hand oder Hosentasche anwärmen, denn kalte Tropfen können einen Schwindel auslösen, übrigens auch bei Erwachsenen. Legen Sie das Kind seitlich auf den

Resistenzen drohen – Deutsche nehmen zu viele Antibiotika

Fast 30 Prozent der Antibiotika-Verordnungen im vergangenen Jahr waren mit Blick auf die Diagnose fragwürdig – das zeigt die Analyse der DAK-Arzneimitteldaten. Die Über- und Fehlversorgung hat dramatische Folgen: Immer mehr Bakterien entwickeln Resistenzen und bedrohen zunehmend die Gesundheit von Patienten im Krankenhaus. Damit werden Infektionen wieder zur tödlichen Gefahr, weil Antibiotika nicht mehr wirken.

Reizendes Pfefferminzöl – von Kleinkindern muss man es fernhalten

Um Müdigkeit zu vertreiben, hilft es, etwas Pfefferminzöl auf die Schläfen aufzutragen – das belebt. „Aber Vorsicht: Hinterher unbedingt die Hände gut reinigen, damit das Öl nicht an die Schleimhäute oder in die Augen gerät“, warnt Dr. Katja Renner, Apothekerin aus Wassenberg im Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Auch ein Säugling oder Kleinkind solle damit nicht

Kinder und Jugendliche mit Typ-1-Diabetes: Niedriger Langzeitblutzuckerwert kein Risikofaktor für Unterzuckerungen

In Deutschland und Österreich erleiden immer weniger Kinder und Jugendliche mit Typ-1-Diabetes eine Unterzuckerung, einen „Zuckerschock“, der zu Bewusstlosigkeit und im schwersten Fall auch zum Tode führen kann. Experten haben durch die Auswertung der „Diabetes Patienten Verlaufsdokumentation“, die jetzt in der Zeitschrift PLOS Medicine veröffentlicht wurde, herausgefunden, dass niedrige Langzeitblutzuckerwerte kein Risikofaktor mehr für eine