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Gesundheit

Stiftung Warentest: Krankenkassen Beiträge auf Rekordniveau

Krankenkassen sichern die medizinische Versorgung in Deutschland ab. Die Kassen übernehmen zum Beispiel die Kosten für Arztbesuche, Medikamente, Vorsorgeuntersuchungen und Krankenhausaufenthalte. Die gesetzlichen Krankenkassen bieten einen einheitlichen Leistungskatalog, unterscheiden sich aber bei Zusatzleistungen und den Beiträgen. Zum Jahreswechsel erhöht rund die Hälfte der gesetzlichen Krankenkassen ihre Beiträge. Das ergibt eine Auswertung der Stiftung Warentest, die

Vom ersten Zahn bis zur Zahnspange: Wann lohnt sich Zahnzusatzversicherung bei Kindern?

Sobald der erste Milchzahn durchbricht, verändert sich der Alltag vieler Familien ganz allmählich. Zahnpflege rückt stärker in den Fokus, erste Routinen entstehen und Termine beim Zahnarzt werden langsam selbstverständlich. Eltern beobachten diese Phase oft sehr aufmerksam, da sich hier die Grundlage für die weitere Zahnentwicklung bildet. In dieser frühen Zeit treten meist noch keine größeren

Ernährungsmythen – was stimmt wirklich?

Rund um Ernährung kursieren viele Mythen, die sich hartnäckig halten – oft ohne die geringste, wissenschaftliche Grundlage. Einige davon können verunsichern oder sogar zu Essstörungen führen. Ein verbreiteter Mythos ist, dass Kohlenhydrate grundsätzlich dick machen. Tatsächlich kommt es auf Menge, Qualität und den gesamten Lebensstil an. Vollkornprodukte liefern wichtige Nährstoffe und Energie. Auch die Aussage

Trotz aller Risiken: Nervenerkrankung Gürtelrose wird unterschätzt

Gürtelrose, medizinisch Herpes Zoster, ist eine Viruserkrankung, die durch das Varizella-Zoster-Virus verursacht wird – dasselbe Virus, das Windpocken auslöst. Nach einer Windpocken-Erkrankung verbleibt das Virus lebenslang im Körper und kann Jahre später erneut aktiv werden. Typisch für Gürtelrose sind schmerzhafte Hautausschläge mit Bläschen, die meist einseitig auftreten und sich gürtelförmig über Brust, Rücken oder Gesicht

Schwangerschaft: Wenn Eisenmangel zur Gefahr wird

Starker Blutverlust und Blutarmut gehören zu den häufigsten Risiken rund um die Geburt. Sie betreffen aber viele schwangere Personen oft, ohne dass sie es wissen. Das Konzept des Patient Blood Managements (PBM) hilft, diese Risiken zu senken: durch frühe Diagnose von Eisenmangel, gute Vorbereitung vor der Geburt und einen verantwortungsvollen Umgang mit Bluttransfusionen. Die Deutsche

Kein Allheilmittel: Erhalten Kinder noch zu oft Antibiotika?

Antibiotika sind Medikamente, die gegen bakterielle Infektionen wirken. Dazu gehören zum Beispiel Mittelohrentzündungen, Lungenentzündungen oder bestimmte Haut- und Harnwegsinfektionen. Viele typische Kinderkrankheiten wie Erkältungen, Husten oder Grippe werden jedoch von Viren ausgelöst – hier helfen Antibiotika nicht. Damit ein Antibiotikum wirksam und sicher bleibt, sind einige Regeln besonders wichtig: Nur nach ärztlicher Diagnose geben: Die

RSV-Prophylaxe schützt Babys vor schweren Erkrankungen

Die RSV-Infektion (Respiratorisches Synzytial-Virus) ist ein sehr häufig vorkommendes Atemwegsvirus, das vor allem in der kalten Jahreszeit auftritt. Die Ansteckung erfolgt über Tröpfchen (Husten, Niesen) oder direkten Kontakt. Virus überlebt auf Oberflächen mehrere Stunden. Fast alle Kinder machen bis zum 2. Lebensjahr mindestens eine Infektion durch. die typischen Symptome sind Schnupfen, Husten, Fieber, Atemnot und/oder

Krupphusten – Der Husten, der nachts kommt

Vor allem im Spätherbst und Winter, wenn alle Welt niest und hustet, hat auch der Krupphusten wieder Saison. Die quälenden nächtlichen Hustenanfälle gehören zu den häufigsten Notfällen im Kindesalter, berichtet die Stiftung Kindergesundheit in einer aktuellen Stellungnahme. Die auch als „Pseudokrupp“ bezeichnete Virusinfektion zieht ihre Kreise mit Vorliebe in den Wintermonaten und bedroht die Gesundheit

Geschäftemacherei? Nahrungsergänzungsmittel bei Schilddrüsenproblemen

Betroffene von Schilddrüsenunterfunktionen erkundigen sich immer häufiger nach Nahrungsergänzungsmitteln, die sie zusätzlich zu den Schilddrüsenhormonen einnehmen wollen. Das berichtet eine Expertin des Berufsverbandes Deutscher Nuklearmediziner e.V. (BDN). Diese Nahrungsergänzungsmittel hätten jedoch keinen Effekt auf die Grunderkrankung und stellten eine unnötige Geldausgabe dar. Wichtiger sei es, sich zu fragen, ob die Beschwerden von den Wechseljahren, der