Rückruf bei REWE: Mettwurst mit gefährlichen E.coli Keimen

Die REWE Dortmund SE & Co. KG informiert über einen Rückruf von gleich vier verschiedenen Schinken-Zwiebelmettwurst-Artikeln. Betroffen sind Produkte mit dem Verbrauchsdatum 28.04.2026.

Hintergrund: In einer Probe wurden Shigatoxin-bildende Escherichia coli (STEC) nachgewiesen.

Escherichia coli ist ein Bakterium, das natürlicherweise im Darm vorkommt. Bestimmte Varianten – sogenannte Shigatoxin-bildende E. coli (STEC) – können jedoch schwere Erkrankungen auslösen.

Vom Verzehr wird daher abgeraten!

Produktrückruf – Wichtige Verbraucherinformation


Produktabbildungen wurden leider nicht zur Verfügung gestellt!

Selbstbedienung:

REWE Dortmund Hausmarke Schinken-Zwiebelmettwurst
Inhalt: 200g

Bedienung:

REWE Dortmund Hausmarke Zwiebelmettwurst
Inhalt: 200g
verkauft seit 13.04.2026

REWE Dortmund Hausmarke Zwiebelmettwurst Kugeln
Inhalt: 90g
verkauft seit 13.04.2026

REWE Dortmund Hausmarke Zwiebelmettwurst im Ring
Inhalt: 650g
verkauft seit 13.04.2026

Mögliche Symptome:

  • Durchfall (teilweise blutig)
  • starke Bauchkrämpfe
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Fieber

In schweren Fällen kann es zum hämolytisch-urämischen Syndrom (HUS) kommen, das vor allem für Kinder gefährlich ist.

Die betroffenen Produkte wurden über Filialen der REWE Dortmund SE & Co. KG verkauft. Kunden, die kürzlich Schinken-Zwiebelmettwurst gekauft haben, sollten ihre Ware unbedingt überprüfen.

Von diesem Rückruf sind Produkte mit abweichendem Verbrauchsdatum und Charge nach Unternehmensangaben nicht betroffen.

Kund:innen können das Produkt im jeweiligen Markt der REWE Dortmund zurückgeben und bekommen den Kaufpreis erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons.

 

Wichtiger Hinweis zu dieser Meldung
Bitte informieren sie Bekannte, Freunde und Familie über diesen Rückruf. Falls der betroffene Artikel inzwischen weitergegeben wurde, informieren sie bitte auch den Empfänger 

Infobox STEC/VTEC-Bakterien

Das Shigatoxin wirkt enterotoxisch und cytotoxisch und zeigt Ähnlichkeiten mit dem von Shigellen gebildeten Toxin. Analog werden VTEC (Verotoxin produzierende E. coli) benannt. Durch EHEC verursachte Darmerkrankungen wurden vornehmlich unter dem Namen enterohämorrhagische Colitis bekannt. EHEC-Infektionen zählen zu den häufigsten Ursachen für Lebensmittelvergiftungen. Der Erreger ist hoch infektiös: 10 – 100 Individuen sind für eine Erkrankung ausreichend. Die Bakterien können dramatisch verlaufende Durchfallerkrankungen hervorrufen. Als lebensbedrohliche Komplikation kann sich insbesondere bei Kindern unter sechs Jahren, älteren Menschen oder abwehrgeschwächten Personen in fünf bis zehn Prozent der Erkrankungen im Anschluss an die genannten Darmsymptome ein hämolytisch-urämisches Syndrom (HUS) entwickeln. Dieses ist hauptsächlich gekennzeichnet durch eine Schädigung der Blutgefäße, der roten Blutkörperchen und der Nieren, was häufig eine Dialyse erforderlich macht. Als weitere Komplikationen können Hirnblutungen, neurologische Störungen und Schädigungen an anderen Organen (Bauchspeicheldrüse, Herz) auftreten.

Personen, die nach dem Verzehr entsprechende Symptome aufweisen, sollten dringend einen Arzt aufsuchen.

Informationen des BfR >

 

Quelle: www.produktwarnung.eu 

 

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