Ärzte sollten derzeit keine Patienten neu auf ein pioglitazonhaltiges Arzneimittel einstellen.
Patienten, die zur Zeit ein pioglitazonhaltiges Arzneimittel einnehmen, wird geraten, die Anwendung nicht ohne vorherige Beratung durch ihren behandelnden Arzt zu beenden, da sonst die Möglichkeit eines unkontrollierten Anstieges der Blutzuckerkonzentration mit gesundheitlichen Risiken besteht.
Ein Rote Hand Brief wird auf Veranlassung des BfArM vom Zulassungsinhaber an die Ärzte versendet werden.
Das BfArM sieht derzeit den begründeten Verdacht eines ungünstigen Nutzen-Risiko-Verhältnisses pioglitazonhaltiger Arzneimittel und wird sich daher bei den Beratungen des europäischen Arzneimittelausschusses für ein Ruhen der Zulassung bis zur Klärung des Sachverhaltes einsetzen.
Betroffene Präperate: Actos und Competact
Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte
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